Jacques Derridas Audio-Essay „What comes before the Question?“

Es wird oft gesagt, dass Philosophen, wenn sie einen Philosophiekurs beginnen, mit der Frage beginnen: "Was ist?" - die Seinsfrage - ist die Antrittsfrage der Philosophie. Sie sagen, dass alles in Griechenland begann, als sich die Philosophen fragten: "Ti esti?" - "Was ist der Sinn von diesem oder jenem?". "Was meinen wir mit dem Wort Sein?". Aber im Grunde ist die erste Frage zu der Frage, die mich beschäftigt hat - ich habe sie nicht erfunden, sie kam aus meinen Lektüren - die erste Frage zu der Frage besteht aus zwei Teilen. Erstens: Ist - wie oft gesagt wird - in der Denkweise Heideggers die privilegierte Form der Philosophie in Frage gestellt? Ist Denken wirklich hinterfragend, wie es oft gesagt wird? Könnte es nicht vor der Frage eine ältere, tiefere und radikalere Bewegung geben, die nicht hinterfragt, sondern eher bejaht.

Gesellschaft für zeitgenössische Konzepte e.V. 

The "Gesellschaft für zeitgenössische Konzepte e.V." is based in Potsdam since October 2018 and was founded in Kiel in July 2013. GFZK e.V. is run by the Art Historian, Journalist and Curator Verena Voigt M.A. (Chairwoman) together with the board members Angelika Jaros (Berlin) and Christopher Gillen (Xemxija, Malta). Before that, Annette Splieth M.A. (Art Historian) was active on the board. The founding members are Barbara Westendorf, Ulrike Kahlert, Heike Brüdern, Sabine Krüpe and Anne Scholz. New members in Potsdam and Berlin are: Ines Stahlmann, Diana Fischbach and Dr. Mihaela Niemczik-Arambașa. Honorary members are Ernst Mühlenbrink (Kiel) and Sabine Linse (Berlin). The aim of the association is to promote Art and Cultural Projects in historical buildings, e.g. Ice Houses, the Landscape shaped by the Ice Age and Ice as an artistic material. In the Outreach Programmes we are working on various aspects of Climate Change, e.g. in the meaning of social, societal and political change processes. The aims of the fundings are supporting artists in the production of new artworks, consulting them in all aspects of CulturCommunication and organize art exhibitions. In the first project phase (ICEHOUSES & SKYHOLES, 2012-2014) Hans Hs Winkler (Berlin / NY) was involved in the project work as an Artist and Artistic Curator. Hans Hs Winkler, Till Krause (Hamburg), Dan Peterman (Chicago) and Ulrike Mohr (Berlin) developed the first art projects in former Ice Houses and in the landscape of Schleswig-Holstein, which was shaped by the Ice Age. In April 2014 the Projectbook “ICEHOUSES & SKYHOLES. Interventions, Explorations, Reconstructions and Mapping in Schleswig-Holstein” was published by Revolver Publishing in Berlin. Contact: Verena Voigt M.A. kontakt@verena-voigt-pr.de ************** Die “Gesellschaft für zeitgenössische Konzepte e.V.” wurde am 1. Juli 2013 in Kiel gegründet. Seit Oktober 2018 hat der Verein seinen Sitz in Potsdam. Der Kunstverein wird von der Kunsthistorikerin und Journalistin Verena Voigt M.A. (1. Vorsitzende), zusammen mit den Vorständen Angelika Jaros (Berlin) und Christopher Gillen (Xemxija, Malta) geleitet. Davor waren Annette Splieth M.A. (Kunsthistorikerin) und Iris Kaste (Designerin) im Vorstand tätig. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Barbara Westendorf, Ulrike Kahlert, Heike Brüdern, Sabine Krüpe und Anne Scholz. Neue Mitglieder in Potsdam und Berlin sind: Ines Stahlmann, Diana Fischbach und Dr. Mihaela Niemczik-Arambașa.  Ehrenmitglied ist Ernst Mühlenbrink (Kiel) und Sabine Linse (Berlin). Ziel des Vereins ist die Förderung von Kunst- und Kulturprojekten in historisch bedeutsamen Gebäuden, z.B. Eiskellern, der eiszeitlich geprägten Landschaft und dem künstlerischen Material Eis - unter dem Aspekten des Klimawandels, verstanden als soziale, gesellschaftliche und politische Veränderungsprozesse. Ziel der Förderung ist es Künstlerinnen und Künstler bei der Produktion neuer Arbeiten zu unterstützen. In der ersten Projektphase (Eiskeller & Himmelslöcher, 2012-2014) war Hans Hs Winkler (Berlin/ NY) als Künstler und künstlerischer Kurator in die Projektarbeit eingebunden. Hans Hs Winkler, Till Krause (Hamburg), Dan Peterman (Chicago) und Ulrike Mohr (Berlin) entwickelten die ersten Kunstprojekte in ehemaligen Eiskellern und in der eiszeitlich geprägten Landschaft Schleswig-Holsteins. Im April 2014 ist das Projektbuch „Eiskeller und Himmelslöcher. Interventionen, Erkundungen, Rekonstruktionen und Kartierungen in Schleswig-Holstein“ bei Revolver Publishing in Berlin erschienen. Das Projektbuch kann für € 20.-  über den Kunstverein erworben werden. Kontakt: Verena Voigt M.A. kontakt@verena-voigt-pr.de

Sonntag, 3. September, 14 Uhr Ausstellungsrundgang mit Linda Lammert Lildholdt Anschließend: Besuch des Eiskellers im Rabenholzer Wald Treffpunkt: Atelier ANKAundANDERS, Bellig 4, 24891 Struxdorf Die Ausstellung „7 Walks in the Woods“ geht am kommenden Sonntag (3. September) zu Ende. Um 14 Uhr findet ein Ausstellungsrundgang mit Linda Lammert Lildtholdt und Verena Voigt statt. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich einem Besuch des Eiskellers im Rabenholzer Wald anzuschließen. Die Ausstellung ist ab 12 Uhr geöffnet. Anmeldung unter kontakt@verena-voigt-pr.de oder Mobil: 0163 191 16 69.

Die künstlerischen Produktionen der dänischen Künstlerin Linda Lammert Lildholdt (*1947, Helsingør, DK), ihre Materialerkundungen, Installationen und Gemälde können als Spurensicherungen des Kreatürlichen gelesen werden. In der Ausstellung „7 Walks in the Woods“ zeigt sie die Installation „Bodies“. Die 29 Latexhäute sind nach zwei unterschiedlichen Formen gegossen und haben eine Länge von 120 cm.  Im Kontext des abwesenden Eiskellers und der Arbeiten der anderen Künstler erzeugen die weichen Plastiken eine Atmosphäre des Schattenreichs zwischen Leben und Tod, Blühen und Welken. Die skulpturale Installation zeichnet einen sensiblen Umgang mit Chiffren des Körperlich-Erotischen im Verwandlungsprozess der Zeit nach. Biografie: Linda Lammert Lildhldt hat an der Det Jyske Kunstakademi, Århus (1979- 1983) sowie  in Kopenhagen, Istanbul, am Pratt Grafic Center, New York 1983 und an der Kongelige danske Kunstakademi, Kopenhagen mit dem Schwerpunkt “Mauer und Raum” bei Poul Gernes 1987 studiert. Ihre Ausstellungsbiografie umfasst zahlreiche Galerien und Kunsthallen in Dänemark und dem Ausland, u.a. hat sie an der Internationalen Biennale in Beijing, China in den Jahren 2012 und 2015 teilgenommen. Sie ist Mitglied von Billedkunstnernes Forbund- Danish Professional Visual Artists. Weitere Informationen: http://www.lindalildholdt.dk/

Kunstzeitung, September 2016 Unendliche Stunden Matthias Kampmann über Last und Lust, die das Engagement in kleinen Kunstvereinen mit sich bringt (Ausschnitt)

Kunstvereine können sich einem einzigen Ziel widmen. Und wenn das einmal geschieht, kommt Abenteuerliches dabei heraus. Verena Voigt, Kunsthistorikerin und PR-Spezialistin, entdeckte 2009 nach einer Lektüre die Eiskeller für sich. In Schleswig-Holstein seien gut 200 dieser unterirdischen Kühlschränke aus der Vergangenheit verstreut, berichtet die Kunstvermittlerin. Raumprobleme für die Installationen und Werke von Land-Art-Künstlern gibt es demgemäß weniger. Feste Mieten fallen weg, da diese antimusealen Orte meist noch zu alten Gütern gehören, die sich im Privatbesitz befinden. Hier heißt es, geführt zu werden. Wer sich vor Spinnen, Mäuschen, Schnecken oder floralen Überwucherungen ängstigt, bekommt ein Problem. Man setzt auf Wachstum. Das Interesse ist groß. - Kleine Kunstvereine, die sich über die ADKV organisieren, haben es da besser. Verena Voigt über den Vorteil, Verbandsmitglied zu sein: "Die Verbandsmitgliedschaft spielt für unser Selbstverständnis eine wichtige Rolle. Denn wir sind nicht der 'Eiskellerverein', sondern unterstützen Künstlerinnen und Künstler,die im weitesten Sinne der Konzeptkunst zuzuordnen sind und ortsbezogen arbeiten. Außerdem gibt der ADKV Starthilfen. Foto: Anka Landtau, Fundstücke, 2016