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architecture and photography

@architecture-now

-- As an photographer specialized on architecture I'm spending a lot of time on the road. In real life and in the web. I'm observing the world that has been constructed from both an professional and aesthetical point of view. Architecture is our times constructed legacy to the future. Influenced by social, economical, ecological and last but not least philosophical streams, buildings are created as archictectual documents of our spirit of the time. -- Als Architekturfotograf bin ich viel unterwegs (auch im Netz) und sehe unsere gebaute Umwelt aus einer ästhetisch professionellen Sicht. Architektur ist das gebaute Vermächtnis unserer Zeit an die Zukunft. Beeinflusst von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, ökologischen und nicht zuletzt philosophischen Strömungen entstehen Bauwerke als architektonische Dokumente unseres Zeitgeistes.
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Nach längerer Tumblr-Abstinenz etwas stimmungsvolles für alle Architekturfreunde:

Centro Botín, Santander. Museum für Moderne Kunst und Kulturzentrum Architekt: Renzo Piano Fertigstellung: 2017

Nach langer Zeit bin mal ich wieder in Santander gewesen. Neben dem allgemeinen Flair (und natürlich auch den Tapas-Bars), wollte ich unbedingt das Centro Botin fotografieren. Nachdem schon das Wetter nicht unbedingt meinen Vorstellungen entsprach, musste ich zusätzlich feststellen, dass die gesamte Fassade von einem Schutznetz umspannt wurde. Zu erkennen war, dass schon einige der Fassadenkacheln fehlten. Das Netz trübte aber leider die Reinheit, die Textur und die vorgesehene Wirkung der aufgeklebten, halbrunden Kacheln.

Trotzdem war der Besuch ein Erlebnis (und ich setze das Centro Botin hiermit auf die "Must-Seen"-Liste für Architekturbegeisterte)

Das direkt am Ufer liegende Gebäude besteht aus zwei getrennten, annähernd symmetrischen, aufgeständerten Baukörpern, die nur über Treppen und Stege miteinander verbunden sind. Die Front- und Rückseiten sind komplett verglast. Hierdurch wird das Innere mit Park und Stadt einerseits und mit der Bucht (dem Meer) andererseits verbunden und es entstehen helle, lichtdurchflutete Räume. Die Treppen und Stege zwischen den Baukörpern sind Teil des öffentlichen Raumes und ermöglichen Besuchern sich zwischen den Gebäudeteilen zu bewegen und eine Aussichtsplattform auf den Dach zu erreichen.

Renzo Piano hat hier ein formal und ästhetisch interessantes Gebäude entworfen, das in zentraler Lage die Zukunft nach Santander gebracht hat und in Verbindung mit Park und der historischen Bausubstanz an der Paseo de Pereda für eine Spannung sorgt, die dialektisch die Kulturlandschaft (Santanders) beflügeln kann.

Zum sinnieren darüber heute Abend empfehle ich: Patatas Bravas oder Alioli, Gambas Pilpil, Pinchito de Pollo und dazu einen schönen trockenen Rotwein

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MIES VAN DER ROHE, The New National Gallery, Berlin, 1968. Large painted steel sculpture Têtes et Queue (1965) by Alexander Calder. Photograph by David Hirsch.

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archatlas

Flip Flop House Dan Brunn Architecture 

“As its name suggests, the Flip Flop House by Dan Brunn Architecture plays with a sense of duality on multiple design levels. Acting as an architectural chameleon, the dynamic house is malleable to the clients’ desire to both display their art collection and embrace the sweeping vistas of Venice beach. The house’s signature gesture—its top-floor pivoting walls— facilitates this by rotating to display or conceal artwork. Besides the artwork and beach duality, there are other contrasts at work in this 5,700-square-foot minimalist house. The play of hard and soft, matte and reflective, shadow and light permeates every space. Expansive rooms with interior and exterior vistas flow seamlessly into endless ocean views.”