Derjenige, der am stillsten neben dir sitzt, will am meisten mit dir reden.

Weinen ist irgendwie wie kotzen. Man bricht für einen kurzen, vielleicht auch langen Moment völlig in sich zusammen, verliert die Kontrolle über sich und seinen Körper, zittert. Man kann einfach nichtmehr. Danach herrscht Stille, man fühlt sich leer. Aber gut.

“Also lächel ich lächerlich, mach' gute Miene zum drauftreten, lass' die Luft in die Luft gehen. Wenn ich könnte würd' ich aufgeben”

— Tua

“Nur was ich niemals sah, dass es kein Spiel oder gar Krieg, sondern Liebe war und es nur Verlierer und keine Sieger gab.”

—Tua 

Listen

King’s Singers: Stille Nacht

Stille Nacht, heilige Nacht, 
Alles schläft; einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar. 
Holder Knabe im lockigen Haar, 
Schlaf in himmlischer Ruh! 
Schlaf in himmlischer Ruh! 

Stille Nacht, heilige Nacht, 
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Halleluja, 
Tönt es laut von fern und nah: 
Christ, der Retter ist da! 
Christ, der Retter ist da! 

Stille Nacht, heilige Nacht, 
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb’ aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund’. 
Christ, in deiner Geburt! 
Christ, in deiner Geburt! 

In Stiller Stunde

Und dein…

mein Geist in stiller Stunde

Erwacht in dieser stetigen Runde

Sprengt Brücken der Vereinigung

Für jene die ihr Leiden tun

Und dein…

mein Kind in diesem Kreise

Lebt weiter in der alten Weise

Spricht Bände eines reifen Clans

Für jene die die Wahrheit sahen

So treu und lieblich scheint der Hall

Im Inneren doch, beginnt der Fall

(MereXM)

“Die Stille ist unsere Therapie. Sie lehrt uns, der Vergangenheit ins Auge zu blicken, uns unseren Taten zu stellen, gegen die Irrtümer anzukämpfen. Sie ist es, die uns zum Nachdenken zwingt und dazu treibt, immer wieder in Frage zu stellen, und sie ist es auch, die uns lenkt, unsere Ängste beschwichtigt oder von neuem erweckt, uns aus der Ungewissheit erlöst oder in den Wahnsinn treibt. Sie zähmt, was wir sind, trägt die Last der Stunden, kämpft gegen den Teil in uns, den wir vergessen möchten.”

Dich Schlafen sehen, Anne-Sophie Brasme (Roman)
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