La coulrophobie, la peur des clowns

Un clown ? Pour quoi faire ?
Le clown servait au Moyen-Âge à égayer la noblesse (on l’appelle souvent “fou du roi”) et jouait des numéros entre acrobatie et sketches grotesques.
Dans les cirques, il servait plutôt d’entracte entre deux numéros dits “importants” avant de devenir un des incontournables du cirque.
À l’affiche, accroché à n’importe quel lampadaire, on trouve presque tout le temps la tête d’un clown goguenard riant tout en nous regardant, nous pauvres collégiens, aller en cours aux aurores.
Hors des cirques, les clowns rencontrent un certain succès dans les hôpitaux où ils égayent les enfants, et où, d’après une étude, ils améliorent le taux de réussite des implantations d’embryons (c’est que l’on peut appeler le clowning thérapeutique).
Vaincre vos phobies : Exprimez vous en public | Partie II http://ping.fm/Km1bR phobie glossophobie Parlez trac # Tunisie
Phobie des moments seuls
momentsseuls.blogspot.comUn peu d’humour québécois, ça fait toujours du bien ! Suivez les aventures du Docteur Marcus Pigeon sur la station spatiale internationale, c’est surréaliste et loufoque à souhait !
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A little bit of humor made in Québec ! Follow the adventure of Docteur Marcus Pigeon on the international space station. It is perfectly absurd and surrealist. (For french speakers only)
i can’t go out without feeling their glances on my awful and huge body. please, please, someone tell me what to do. i stay at home since a week now, i feel so lonely, so lost. i missed school on tuesday and friday, and i know i will not be able to go through it tomorrow… i can’t face it. i can’t take the bus, i can’t go to shop, i can’t meet my friends in the city, i can’t say ‘hi’ to the neighbor because i’m afraid of going out. and my father don’t figure it out at all, he doesn’t give a shit.
what should i do ?
FROHES FEST!
Voilá, heut ist Weihnachten.
Ging schnell rum, das Jahr, und ich bin natürlich kein bisschen weise geworden. Nur ein bisschen ärmer!
Gestern war ich nämlich beim Heilpraktiker. Nachdem ich ihm meine ganze Klaviatur an Zipperlein runtergebetet hab (da kam einiges zusammen!), liege ich sogleich auf einer Liege (voll bekleidet): In der linken Hand ein metallener Staffelstab (fast wär ich losgerannt, und der dranhängende Fluxkompensator wär hinter mir hergescheppert wie die Dosen an einem Hochzeitsauto), im Ausschnitt ein Metallteil (zur Erdung - und nein, nicht zwischen der Brüstung, sondern mehr so Richtung Hals), und in der rechten Hand sehr schnell nacheinander mehrere Röhrchen mit verschiedenen Substanzen.
Der an am Kopfende sitzende Herr Doktor (ehemals Internist, jetzt Zauberer) sagt: “Ich lege ihnen jetzt verschiedene Substanzen in die rechte Hand, und dann schau ich ob sie die vertragen - oha, da kommt ja eine Menge zusammen! Beachtlich, beachtlich”.
Während der Prozedur kuckt er fortwährend durch eine kleine Glasplatte, die aussieht wie der Glasträger eines Mikroskops, und die er geheimnisvoll über mich hinwegbewegt. Nachdem er weiß, was mir fehlt, sagt er (nachdem er sagt “Ich sag Ihnen gleich, was Ihnen fehlt”): “Sie haben ziemlich viele Unverträglichkeiten, die mach ich Ihnen jetzt weg, halten Sie mal bitte das Teil hier fest an ihr Ohr, es hat geklingelt, ich muss an die Tür”. Dann drückt er mir ein weiteres metallenes etwas in die rechte Hand (kann ich nicht sehen, weil ich immernoch auf dem Rücken liege und mir alle Gerätschaften von hinten verabreicht werden- also via Hinterkopf), was ich sodann fest auf meine Ohrmuschel pressen muss. In der linken Hand halte ich immernoch den Staffelstab.
Kaum ist Gandalf wieder zurück, sagt er: “Es piekst jetzt gleich ein bisschen, bitte mal eben aus-” *AUA!!!* “…atmen”. Im selben Moment hab ich zwei Nadeln zwischen Ohr und Schläfe (rechts und links). Weil die ziemlich tief drinstecken, habe ich ein bisschen Angst, den Mund aufzumachen. Dann sagt er: “Machen Sie bitte den Mund auf, Sie bekommen jetzt noch ein Kügelchen”. Dann sagt er: “Sie können jetzt aufstehen und sich wieder an den Tisch setzen.”
Dann sagt er: “Sie haben eine Unverträglichkeit gegen Roggen, Eigelb, Eiweiß, Fruktose und Candida. Die hab ich weggemacht. Es wird Ihnen heute schon besser gehen! Rufen Sie mich mal in einer Woche an. Aber nicht vor Sylvester! Wenn es Ihnen nicht besser geht, dann haben Sie vielleicht noch eine andere Unverträglichkeiten. Die kann ich Ihnen dann auch auch wegmachen.”
“Wie”, sag ich, das soll jetzt weg sein? Wie geht das denn? Und was ist das eigentlich für eine Methode?”
“Das ist eine Mischung aus Akkupunktur und Homöopathie” sagt er.
“Und das Glasplättchen, was hat es damit auf sich?” frag ich.
“Das ist ein Polarisationsglas, damit kann ich Abweichungen erkennen, aber das ist für Sie nicht interessant. Das macht dann 65 Euro bitte”.
“Hab ich noch Nadeln im Kopf?” frage ich, nachdem ich ihm sein Weihnachtsgeld auf den Tisch gelegt habe.
“Natürlich, sagt er, “aber die nehme ich Ihnen raus, bevor sie gehen”.
“Schön”, sage ich, “Sie hätten Sie sonst spätestens wiedergehabt, wenn ich versucht hätte, mir die Mütze auf den Mettigel zu setzen”.
“Sie können jetzt wieder alles essen, schöne Weihnachten” sagt Gandalf, und: „die Tür ist geradeaus“.
“Danke” sag ich, “aber meinen Mantel würde ich schon noch gerne von der Garderobe nehmen”.
Mit zwei Löchern mehr und 65 Euro weniger verlasse ich gutgelaunt die Heilpraxis.
Wie schön. Ich kann also heute alles essen! Da freu ich mich ja schon. Nicht, dass ich mir nach dem Termin gestern direkt n Germknödel aus Roggenmehl mit Vanillesoße und nem Zentner Kirschen reingehauen hätte, aber nachdem ich mich wie eh und je ernährt habe, bin ich immernoch aufgebläht wie ein Zeppelin.
Es hat sich also nichts geändert. Naja. Waren ja nur 65 Euro…Obwohl ich die viel lieber beim Pokern verzockt hätte. Apropos Pokern:
Gespielt wird dieses Weihnachten hoffentlich auch wieder, und zwar rund um die Uhr, bei Mama. Wir spielen immer! Entweder Phase 10, Skip Bo oder Kniffel. Oder alles nacheinander! Bis uns die Augen zufallen. Wenn sie gewinnt, dann kreischt sie entzückt, und wenn sie verliert, wünscht sie mir die Pest an den Hals. Natürlich nur aus Spaß! („Mama, ich kann am Wochenende nicht kommen, ich hab die Pest“ „Na, dann bleib mal lieber zu Hause, ich will mich nicht anstecken“)
Ich bin eh gespannt, wie das dieses Jahr wird, mit Weihnachten!
Ich hab ja vor ein paar Tagen noch im Radio gehört, dass 62% der Deutschen Ehrlichkeit unterm Tannenbaum schätzen. Das is ja doll! Endlich mal sagen, was man denkt, und dafür auch noch gelobt werden!!… “Schatz, jetzt sei mir bitte nicht böse, aber ich hab auf der Weihnachtsfeier mit der Finanzabteilung gevögelt. Brauchst aber keine Angst haben, ich mach das NIE wieder, die waren allesamt noch schlechter im Bett als Du”. …Wie, ach so, das andere Ehrlich? Das auf die Geschenke bezogen?
Joaaa, das hab ich auch schon ausprobiert. Ich hab das Experiment mit Mama gestartet. Hat super geklappt. Und weil es so schön war, hab ich in Folge gleich zwei Geschenke zurückgehen lassen. Dieser Tropfen Wahrheit brachte das Faß dann doch zum Überlaufen und endete mit den weisen Worten “dann krisste eben nix”. Irgendwann haben wir dann beschlossen, das mit dem Schenken einfach generell sein zu lassen.
Ja, ja…Das waren noch Zeiten, wo unterm Tannebaum Geschenke und betrunkene Familienmitglieder lagen… Wo Omma aus den Latschen kippte oder der Esstisch in Flammen aufging!
Das war übrigens mein liebstes Weihnachten. In selbigem Jahr kommt erstmals eine nagelneue Gerätschaft zum Einsatz: Ein Pizzadom.
So ein „Pizzadom“ ist eine heiße Platte mit einer geräumigen Tonhaube, in der sich einige Löcher befinden, weshalb das ganze Gerät aussieht wie eine ausgeräuberte Schildkröte. In diese Löcher schiebt man von allen Seiten so dreieckige Pizza-Pfännchen rein, um sich nach ein paar Minuten seine fertige Pizza erst auf den Teller und dann in den Magen zu schieben.
So ein Gerät muss natürlich auch beheizt werden. Heute gibt es solche Teile mit Elektro-Heizplatte; wir hatten eins mit Fegefeuer. Bei diesem musste man -ganz einfach- ein paar Metallpfännchen mit Petroleum füllen, anzünden und unten drunterschieben.
Da sitze ich also: Mit Geschwistern, Eltern, Tante, knurrendem Magen und kann es kaum erwarten, dass das Fress-Zeremoniell beginnt.
Das letzte, was ich also sehe, bevor die Dinge ihren Lauf nehmen, ist die großzügige Hand meines Stiefvaters, die genau auf meiner Augenhöhe reichlich Petroleum in die Brennpfanne kippt (zu Weihnachten will man ja nicht kleinlich sein). Ich sehe, wie es auf die Tischdecke pladdert und ich sehe kurz danach die Streichhölzer in seiner Hand. Hm. „Streichhölzer, Tischdecke und Petroleum. Petroleum, Tischdecke und Streichhölzer“ eiert es durch meinen Schädel, und ich versuche, Zusammenhänge zu entdecken. Ich blättere im Geiste alles durch, was ich bisher gelernt habe, und bei „Was passiert dann“ aus der Sesamstraße geht mir ein Lichtlein auf!
„OHA!“ denke ich, und ich sage „gleich brennt der Tisch!“, da macht es auch schon „buff“ und wird ganz schnell sehr hell und sehr warm, während sich ein kleines Ringfeuer rund um den Pizzadom entzündet.
Die Situation nimmt Fahrt auf. Die arsonphobische Tante kreischt kurz auf und mein Stiefvater hat einen Geistesblitz. Er greift einen furztrockenen, luftig-zart-aufgeblätterten Weserkurier, um das Feuer totzuschlagen.
„Nee oh nee!“ skandiert unsere Erzeugerin, „jetzt wirft er auch noch ne Zeitung ins Feuer!!! Schlauer geht’s ja wohl nicht!!“
Ich finde das irgendwie ein bisschen lustig und griene meine Geschwister an. Auch die haben gute Laune. Endlich ist mal Action in der Hütte! Aber wir dürfen nicht lachen, sonst gibt’s reihum was an die Löffel. Mama ist leicht verstimmt und Tantchen kreideweiß. Also wirft Muddern ihre nagelneue, wunderschöne, teure Wolldecke in die Arena, um das Lagerfeuer zu löschen. „Warum nimmst Du denn die schöne Decke?“ frag ich, obwohl ich mir das eigentlich gerade verkneifen will, da riecht es auch schon nach abgefackeltem Schaf, was ihre Laune noch mehr zum Siedepunkt bringt. Mit einer weiteren Decke werde ich zum Wasserhahn beordert, um selbige erst zu ertränken und danach dem Feuer zu übergeben. Ich befolge, und es hilft.
Dann stehen wir alle um einen dampfenden Berg aus feuchter Wolle herum. Sieht aus, als läge ein gestrandeter Delfin auf unserem Esstisch.
Während unsere Tante wieder mit dem Atmen beginnt, sag Mama zu mir „kuck doch mal nach, obs noch brennt“. Als ich also vorsichtig einen nassen Zipfel der Wolldecke lupfe, dem Hochofen damit einen Schub Sauerstoff zuführe und mir eine Stichflamme entgegenzüngelt, kreischt Tantchen nochmals auf, während Mama sogleich anordnet, den Pizzadom samt Tisch vor die Haustür in den Schnee zu befördern, um ihn dort ausbrennen zu lassen.
Nachdem wir also alle vor der Haustür stehen und argwöhnisch den dampfenden Delphin betrachten, kommen weitere 10 Liter Wasser zum Einsatz und dann ist das Feuer aus.
Da stehen wir nun, vor dem verkohlten Klumpen. Leise rieselt der Schnee und laut knurren die Mägen. Die nächste Anweisung, den Pizzadom aus der knusprigen Textilummantelung zu befreien, wird unter den Argusaugen der Erzeugerin vom Stiefvater erledigt. Diesmal ohne Zwischenfälle.
Unter dem halbverkohlten Kladderadatsch aus Tischdecke, Gemüse, Besteck, Zeitungspapier und sündhaft teuren Wolldecken kommt der tönerne Atomkern zum Vorschein. Aus den Löchern dampft schwarzer Qualm. Der Rauch verzieht sich und Vaddern nimmt den Deckel ab. Ich sehe ein wengefarbiges Stück Pizza und will gerade noch sagen „Pfui Deibel, da is ja noch was dringewesen“, da hör ich: „Wer will noch ein Stück Pizza?“ und gleich danach „iiii-hich!“ und kann gar nicht so schnell was sagen, da ist das Stück schon in einem meiner Geschwister verschwunden.
Das ist wie Weihnachten wie bei Hoppenstedts.
Am Ende sitzen wir wieder alle um den Tisch. Weil wir alle wahnsinnigen Hunger haben - und das Gemüse ja schließlich schon geschnitten ist - wird der Pizzadom wieder angefeuert. Man muss seiner Angst ins Auge blicken!
Diesmal greift Vaddern allerdings auf Brennpaste zurück. Die stinkt nach Diesel und brennt in den Augen; weil das aber sicherer ist als Petroleum und wir unsere Tante nur mit vielem guten Zureden wieder an den Tisch bekommen, wird unter dem Motto „Augen zu und durch“ das Abendmahl verspeist.
…
Arsonphobie, das hat der digital beschlagene Leser sicherlich blitzschnell nachgeschaut, ist übrigens die Angst vor dem Feuer. Ich habe das vorhin bei Google nachgeblättert, damit meine Geschichte ein bisschen wissenschaftlicher klingt. Lustig, was ich da noch gefunden habe. Was es alles für Ängste gibt! Die Anatidaephobie ist zum Beispiel die Angst, von einer Ente beobachtet zu werden. Blöd, wenn man sich gerade ein Ruderboot gekauft hat.
Ich meinesteils leide lediglich unter einer einzigen, winzigen und doch allumfassenden, existenziell bedrohenden Angst: Der Nomophobie. Wer keine Lust auf nachblättern hat, dem sei gesagt: Das ist die Angst, ohne Mobiltelefon zu sein. Schlimm ist das!!! Ich werde mich deswegen auch noch mal mit Gandalf beratschlagen (der kriegt ja alles weg - für 65 Euro, aber nicht vor Sylvester).
Oder ich werde mich einfach selber behandeln!? Dann kann ich die 65 Euro im App-Store verjubeln! Ich frag Mama mal, ob sie Stricknadeln hat, die sind bestimmt wirksamer als diese lächerlichen Akkupunkturnadeln.
Dass die ne große Wirkung haben, kann auch mein Bruder bestätigen, der hat sich mal als Kind ne Stricknadel in den Augapfel gejagt und konnte dann nichts mehr sehen.
Aber das ist eine andere Geschichte!
Die erzähl ich andernmal.
FROHES FEST IHR LIEBEN! Mit und ohne Pizzadom.
P.S. Falls es heute Abend wieder brennt, werdet Ihr es als erste erfahren. Ich habe ja zum Glück mein iPhone dabei.
P.P.S. Danke, Vanessa! Du hast mich richtig angefeuert! Extrafröhliche Weihnachten Dir und Deiner Familie!