Ein Maikäfer und ein Fisch
Was kann der eine dem anderen schon geben,
wo doch beide in verschiedenen Welten leben?
Der eine aus quellendem Hause kommend
und der andere sich am Frühling sonnend.
Ein jeder folgt seinem Schicksal auf Schritt und Tritt
und vermag nicht zu glauben, dass es den anderen gibt.
- Wie? Ohne Wasser schwimmen?
Wie soll das gehen?
- Und ich soll in dieser Träne summen?
Wer kann mich da verstehen?
Diese Welt kann niemals funktionieren,
wenn meine Werte nicht mehr existieren.
Wie werde ich mich fortbewegen auf diesem trockenem Land.
Das ist absurd und ohne jeglichen Verstand!
Ich brauche meinen Teich,
um mich wohlzufühlen,
denn da ist mein goldenes Reich
Nein, der einzige Ort,
in dem es sich zu singen lohnt,
ist mein grüner, lufitger Hort.
All das bin ich gewohnt.
Der Rest ist reine Idiotie
und bloßer Verlust von Zeit und Philosophie!
Was soll ich in dieser Fremde anfangen?
Dort bin ich im nichts gefangen
und frage mich oft,
wer noch immer auf Freiheit hofft.
Das alles ist Gift für die Gedanken
und verweist ein jeden in seine Schranken
Über meine Grenzen gehe ich nicht hinaus
hier bin ich König, in meinem Haus
Zwei Wesen, die einander fremd erscheinen,
haben Grund sich im Herzen zu vereinen.
Obwohl ihre Reisen andere sind,
so war dennoch von ihnen jeder ein Kind.
Angst war damals ein unbekanntes Wort
und so entdeckten doch beide den anderen Ort.