Sa. 03.12.11 Klaus Beyer & Harry Merry - Spedition, Bremen

klaus-beyer.de

“Vorgruppe” Harry Merry:

Prädikat: Ausreichend

Klaus Beyer:

Prädikat: Gut

  • 1 (sehr gut) – wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht.
  • 2 (gut) – wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.
  • 3 (befriedigend) – wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.
  • 4 (ausreichend) – wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht.
  • 5 (mangelhaft) – wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.
  • 6 (ungenügend) – wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

FernsehkritikTV

fernsehkritik.tv

Eine sehr empfehlenswerte Seite für alle Leute die sich mit dem deutschen Fernsehen auseinandersetzen wollen. Geleitet wird die Serie von Holger Kreymeier.Der sich mit dem heutigen Fernsehen beschäftigt und aufzeigt was sich für Abgründe in unserer Medienwelt auftun und klärt die Leute auf.

Es gibt auch andere Sachen.

  1.  PantoffelkinoTV (DVD/BluRay Kritiken)
  2. Schlechte Filme Kritiken
  3. TV-Tipps

Es werden auch unter anderem Live-Talks und Fantreffen gemacht auch im Forum kann man den Fernsehkritiker kontaktieren…er ist also sehr Community freundlich.

Ich wünsche euch viel Spass und Unterhaltung auf dieser Seite und auch deren Zusatzkanal FernsehkritikTVPlus.

Twitter und Facebook entscheiden über Kinoerfolge

spiegel.de

“In jedem Fall aber halten die Autoren der Studie den Einfluss von Diensten wie Facebook oder Twitter für so stark und wichtig, dass sie das klassische Geschäftsmodell von Filmproduktionsfirmen ins Wanken bringen könnten.”

Ich seh’s schon kommen: Demnächst fordern die dann, dass man nicht mehr öffentlich Filme kritisieren darf oder so. Schließlich muss das alte Geschäftsmodell unbedingt gerettet werden. 

Kritik: I'm a Cyborg, But That's Okay

Filmtitel: I’m a Cyborg, But That’s Okay
Originaltitel: Saibogujiman Kwenchana
Genre: Romantische Tragikomödie
Land & Jahr: Südkorea 2006
Regisseur: Park Chan-wook
Darsteller: Lim Su-jeong, Rain, Lee yong-nyeo, … 

Young-goon ist vor einiger Zeit in die Psychiatrie eingewiesen worden, weil sie glaubt, sie sei ein Cyborg - ja, tatsächlich ein Cyborg, wie auch beispielsweise Arnold Schwarzenegger als der Terminator. Ganz anders als dieser hat sie jedoch nicht wirklich entsprechende Fähigkeiten, ihre ganze Geschichte lebt hauptsächlich durch ihre Fantasie. So kann sie etwa an ihren Zehen ablesen, wie voll ihr Akku noch ist, und, falls nicht mehr viel Energie vorhanden ist, diese durch das Ablecken von Batterien wieder aufladen. Natürlich sind die Psychiater in der Klinik von diesem Zustand alles andere als begeistert, da Young-goon die echte Essensaufnahme vehement verweigert - ist doch klar: Roboter essen nichts! Aber auch Young-goon hat es in ihrem Dasein nicht immer einfach. So muss sie sich an gewisse Regeln halten, um ein Cyborg zu sein, wobei eine der wichtigsten lautet: “Kein Mitgefühl.”
Noch interessanter wird der Film aber durch die Interaktion mit den anderen Insassen der Psychiatrie. Da gibt es beispielsweise eine dicke Frau, die versucht, ihre Socken zu perfektionieren, damit sie mit diesen wegfliegen kann, wenn sie ihre Füße aneinander reibt. Oder den überuhöflichen Mann, der immer glaubt, dass er an jedem Unglück die Schuld trägt. Und nicht zuletzt ist da auch noch Il-sun, ein Kleptomane, der aber nicht nur materielle Sachen stehlen kann, sondern auch die Dinge, die eigentlich nur in den Gedanken der anderen existieren - gerade das ist eine sehr innovative Idee und macht den Film sehenswert.
Nun steht aber oben im Genre, es sei ein romantischer Film. Ja, das ist er im Kern auch - denn Il-sun und Young-goon kommen sich auf ihre ganz eigene Weise näher: Vor allem, als Il-sun erkennt, welches Problem Young-goon hinsichtlich der Essensaufnahme hat, nimmt er sich ihrer an. Daraus folgen einige wunderschöne, bizarre Szenen - vor allem der Höhepunkt des Films wird jedem im Gedächtnis bleiben - ich wollte deswegen eigentlich schon koreanisch lernen!
Insgesamt ist I’m a Cyborg, But That’s Okay ein sehr bizarrer, ruhiger, an vielen Stellen intelligent amüsanter Film, den man definitiv gesehen haben sollte - für mich vielleicht der beste Film des vergangenen Jahrzehnts.

Trost für die Fachkräfte

derstandard.at

Das Aktionstheater Ensemble ruft zur “Werktagsrevolution” - Auf die Premiere beim Bregenzer Frühling folgen Termine in Wien

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Swans (engl. Schwäne) ist eine US-amerikanische Band, die 1982 vom Musiker Michael Gira in New York gegründet wurde. Das musikalische Frühwerk wird häufig dem No Wave[1] und dem Post-Industrial zugeordnet. Die avantgardistischen Stücke späterer Veröffentlichungen enthalten Anleihen aus dem Noise Rock, aber auch akustisch-folkloristische und orchestrale Einflüsse. Einem breiteren Publikum wurde die Band 1988 durch ihre Coverversion von Love Will Tear Us Apart von Joy Division und dem von Bill Laswell produzierten Album The Burning World bekannt.

Betreuungsgeld - Fluch und Segen zugleich

So, da ist es nun: das Betreuungsgeld. Soeben hat der Bundestag heute, am 09.11.2012 in dritter Lesung endgültig über das Gesetz zum Betreuungsgeld abgestimmt – und es verabschiedet.

Ab dem 1. August 2013 haben Eltern, die ihre ein- bis dreijährigen Kinder zu Hause erziehen und nicht in eine Kindertagesstätte geben möchten, somit einen Anspruch auf das Betreuungsgeld in Höhe von zunächst 100 Euro im Monat. Im kommenden Jahr steigt der Anspruch dann auf monatlich 150 Euro. 

So sehr ich mich persönlich auch als Christdemokrat zusammen mit der restlichen Unionsfraktion im Bundestag über diesen Schritt, in die richtige Richtung freuen kann, komme ich jedoch nicht umher, hier nochmal meine Meinung kundzutun.

Das Betreuungsgeld an und für sich ist m.M.n. die logische Konsequenz der letzten Jahre. Wie komme ich darauf? Wir haben seit 1995 kontinuierlich die finanzielle Unterstützung für Pflegeleistungen durch Angehörige in den eigenen vier Wänden erhöht (§ 37 SGB XI (gesetzliche Pflegeversicherung) – „Pflegegeld für selbstbeschaffte Pflegehilfen“).

Das heißt, die Betroffenen haben in den letzten Jahren ebenfalls die Wahlmöglichkeit erhalten ein Pflegeheim aufzusuchen oder die Betreuung Ihrer Angehörigen selbst in die Hand zu nehmen – diese Leistung muss natürlich sowohl menschlich als auch eben finanziell durch die Unterstützung des Pflegegeldes gewürdigt werden.

Und genau eine eben solche Wahl möchten wir auch Eltern bieten, die die ersten zwei bis drei Lebensjahre Ihres Kindes miterleben möchten und Ihre Zeit der Erziehung und der Entwicklung Ihres Kindes widmen möchten. Und da sage ich ganz klar: das ist gut und das ist richtig  und sollte somit auch ebendiese finanzielle Unterstützung erfahren.

Ich denke uns allen ist der Sinn und die Notwendigkeit dieses Betreuungsgeldes somit durchaus bewusst und ich bin schon lange der Meinung, dass dieser Schritt mehr als überfällig war – allerdings möchte ich noch gerne auf die von der Opposition eingebrachte Kritik - nicht ganz zu unrecht - eingehen.

Heute ist in der Debatte mehrmals von Union und FDP das Schlagwort „Wahlmöglichkeit“ genannt worden - das sehe ich selbstverständlich genauso!

Allerdings bitte ich die Kolleginnen und Kollegen im Bundestag doch um Beachtung unserer momentanen Ausbausituation der Kindertagesstättenplätze! Laut neuesten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes fehlen bundesweit noch 220000 Plätze – Vor welche Wahl wollen wir denn die Eltern dann stellen?! Betreuungsgeld oder Betreuungsgeld?

Wir müssen uns doch vor Augen führen, dass nicht nur das Betreuungsgeld ab 1. August 2013 in Kraft tritt – Nein! Knapp neun Monate vor Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf ein Betreuungsangebot für unter Dreijährige gibt es weit weniger Krippenplätze als bisher angenommen! Und hier sehe ich das ganz eigentliche Problem!

Das Betreuungsgeld ist gut und richtig und soll den Eltern eine Wahl bieten können - aber für eine Wahl braucht es immer zwei Optionen und nicht eine!

Was mich außerdem an dieser heutigen “Debatte” im Bundestag gestört hat, ist doch, dass es keine wirkliche “Debatte” im eigentlichen Sinne war. Nein, es geht hier schon lange nicht mehr um die Kinder, die Eltern und die finanzielle Unterstützung - ganz im Gegenteil! Es geht momentan einfach nur um Wahlkampf!

Dass Herr Steinbrück nach dem Motto „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ das Betreuungsgeld heute so verteufelt, obwohl er es 2008 noch als einen „guten Kompromiss“ bezeichnet hat finde ich doch mehr als fragwürdig.

Krieg in Libyen & wir dürfen nicht mitmischen

Ein wunderschöner Nachmittag!

Die Sonne lacht, der Himmel strahlt, was will man mehr?

Vielleicht einen Militäreinsatz in Libyen?

Ja, werden viele sagen, das wäre doch mal eine Abwechslung. Immer Atomkatastrophe wird ja auch langweilig.

Gerade eben stand es auch auf Stern.de:

“Deutschland verrät die Rebellen” lautet die Überschrift - und es kommt noch besser:

“Der zynische Diktator Gaddafi hat darauf gewettet, dass der Westen nicht den Mumm hat, etwas gegen seine Schlächter zu unternehmen. Ginge es nach Deutschland, bekäme er recht.”, so die Titelunterschrift. 

Es sind die Pazifisten dieser Welt, die jetzt am lautesten schreien. Diejenigen, die vor 6 Monaten noch gegen den Afghanistaneinsatz protestiert haben. Vorgeworfen wird der Union jetzt das “Feuern mit Nebelkanonen” aufgrund der anstehenden Landtagswahlen – das glaube ich kaum.

Ein Großteil der deutschen Bevölkerung (61%) hat noch im Juli 2009 bei einer Umfrage seine Ablehnung zum Nah-Ost-Einsatz zum Ausdruck gebracht und fordert jetzt einen zweiten Einsatz? Ich finde das Denken dieser angeblichen “Weltfrieden-Vernarrten” absolut unverständlich und frage mich was in deren Köpfen vorgeht. Natürlich ist der Libyeneinsatz nicht generell falsch, aber ich glaube es darf auch mal einen Krieg ohne Deutschland geben.

Hinterher ist das Geschrei wieder groß und die Koalition wieder der Sündenbock.

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