Follow posts tagged #ereignis in seconds.
Sign up“Die Freundschaft ist keine Gabe, kein Versprechen, keine die Gattung auszeichnende Freigebigkeit, keine generische Generosität. Inkommensurable Beziehung des einen zum anderen, ist sie die wiederhergestellte Beziehung zum Draußen in seiner Unzulänglichkeit, Beziehung als Bruch. Das Begehren, reines unreines Begehren, ist der Aufruf zur Überschreitung des Abstands, der Aufruf, durch die Trennung miteinander zu sterben.”
—Jacques Derrida zit. nach ders.: Politik der Freundschaft, Frankfurt am Main 2002, S. 396.“I now feel I know for certain that one is not really alive unless one spends, takes risks, and therefore has surprises, and that surprises & spending (freely rather than for profit, which is the only possible definition for communism) are not simply a part of all life but constitute the ultimate truth of life itself, in its Ereignis, its surging forth, its very happening, as Heidegger has argued so well.”
—Althusser, The Future Lasts A Long Time, pg. 107Mahnwachen für den Atomausstieg
Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!
Damit sich die Ereignisse in Japan nicht wiederholen: Macht heute zahlreich mit!
Am Montag, 21. März, von 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr finden in München mehrere Mahnwachen statt.
Hier klicken für die in Deiner Nähe:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html
Mahnwache selber organisieren? Kein Problem! Tipps, Hinweise und Unterstützung zur Organisation einer Mahnwache findet Ihr hier:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima/mahnwache-organisieren.html
Unterbrechung des Rhythmus
“Die Zeit als Beziehung zur unerreichbaren Andersheit und somit als Unterbrechung des Rhythmus und seiner Wiederkehr.”
Emmanuel Lévinas: Ethik und Unendliches; Wien 2008 (1982), S. 47
Die Zeit ist keine ‘Dauer, sondern ist (=’ist’ !!!) die Markierung von Einbrüchen, von Ereignishaftigkeiten (unser ‘Kontakt’ zur ‘unerreichbaren Andersheit’), die unsere Beziehung zur Vergangenheit, zur Zukunft neu bestimmt - unsere kleinen Tode.
“Gerade in der Verblüffung durch das Unerwartete, nämlich das Andere, ist der Wahrheitsgehalt der Allegorie enthalten: als Aufschließen und Verständlichmachen einer Situation, in der auseinanderliegende Bedeutungen plötzlich zusammenschießen und dadurch das Außergewöhnliche und singuläre des Augenblicks charakterisieren. [...] Hier setzt sich eine Dialektik durch, nämlich die von Zerstreuung und Sammlung. Das Denken entläßt sich allegorisierend ins Viele, zerstreut sich also, hingegeben an die Bedeutungen der Gegenstände. Indem es aber die Bedeutungen aufnimmt und aufeinander bezieht, sammelt es das Viele wieder um sich als eine Mitte konzentrischer Ringe. Unabhängig von seiner Bedeutung in diesem Kreise aber bleibt das Viele wieder zusammenhanglos, verstreut. So zeigt sich auch hier wieder eine Antinomie: die von Bedeutungszentrum und emblemerfüllter Peripherie - wobei Allegorie sich auf den Umkreis der Peripherie bewegt und das Bedeutungszentrum nur als Idee aufscheinen läßt im Zusammenfall der Extreme.”
—Hans Heinz Holz: Prismatisches Denken. In: Über Walter Benjamin. Frankfurt am Main 1968, 1. Auflage, S. 85 - 87.Was guckst du? – Über Frau Zschäpe
Korrektheiten:” Ich kenne Frau Zschäpe nicht. Selbstverständlich nicht. Sie ist mir ein Rätsel. Verschiedenen Prozeßbeobachtern offenbar gar nicht: Die Nazi-Braut. Betont kühl. In Hitler-Pose. (Was ist damit gemeint?) Show. Eiskalt. Arrogant. Höhnisch. Gewinner-Lächeln. Das Haar frisiert, gar geföhnt. Dezent geschminkt. Schwarzer Blazer, weiße Bluse. Was sind das für Zeichen? Ambivalenz von Schuld und Trauer? [weiter, noch 320 […] http://dlvr.it/3NhhWp “
Everything true is decided upon and grounded, all beings become beings, and not-being slides into the appearance of be-ing — all of this simultaneously with the essential sway of the truth of enowning [ereignis]. This remoteness is also the furthest and our closest nearness to god, while at the same time it is the distress of the abandonment of being, sheltered by the lack-of-distress evidenced in the evading of mindfulness. The last god is sheltered within the essential swaying of the truth of be-ing in and as enowning.
The prolonged Christianization of god and the growing publicizing of every attuned relation to beings have both stubbornly and covertly buried the preconditions by virtue of which something stays in the remoteness of undecidability of the flight or arrival of god, whose essential swaying will nevertheless be most intimately experienced in a knowing awareness, which stands in truth only as a creative knowing. In its broadest sense, creating means every sheltering of truth that is in beings.
When we speak of god and gods, we think — according to a long-standing habit of representation — in the form which still indicates primarily and above all the multi-faceted name of “transcendence”. By this term one means that which transcends extant beings, including and especially human beings. Even where particular ways of transcending and of transcendence are denied, still this way of thinking itself cannot be denied. With this way of thinking one can easily gain an overview of today’s “worldviews”:
- The transcendent one (also imprecisely called “transcendence”) is the God of Christianity.
- This “transcendence” is denied and replaced by the “people” itself — however undetermined the latter is in its way of being — as goal and direction for all history. This counter-Christian “worldview” is only apparently unchristian; for it is essentially in agreement with that way of thinking that is called “liberalism.”
- The transcendent that is meant here is an “idea” or a “value” or a “meaning,” something for which one does not put one’s life on the line, but which is to be realized through “culture.”
- Any two of these meanings of the transcendent — people’s ideas and Christianity or people’s ideas and a culture-oriented politics or Christianity an culture — or all three of these couplings are mixed up in various degrees of definitiveness. And this mixed product is what is today the average and dominant “worldview,” which intends everything but can no longer make a decision about anything.
Martin Heidegger, Contributions to Philosophy (From Enowning), trans. Parvis Emad & Kenneth Maly, pg. 18
Neuland – Verlag „Moränenland“
Korrektheiten:” Für die Gründung eines Verlages bedarf es juristisch keines Qualifikationsnachweises. Man legt beim Gewerbeamt seinen Personalausweis vor und füllt ein harmloses Formular aus. In einem solchen Moment wird spürbar, welche Möglichkeiten die Publikationsfreiheit und der freie Markt offerieren. Keine Viertelstunde vergeht, und man ist „Verleger“. [weiter, noch 734 Wörter] Heino Bosselmann auf Sezession im Netz […]
The post Neuland – Verlag „Moränenland“ appeared first on Korrektheiten. http://dlvr.it/3FxkZP “
In eigener Sache – Landsmannschaft Ostpreußen versus Institut für Staatspolitik
Korrektheiten:” Ende Februar fand die 13. Winterakademie des IfS im „Ostheim“, der Jugendbildungs – und Tagungsstätte der Landsmannschaft Ostpreußen (LO) statt. Es war unsere vierte Veranstaltung dort, und es hatte nie Unstimmigkeiten gegeben. Im März wollten wir das „Ostheim“ für die 14. Sommerakademie im September buchen und bekamen nach einiger Zeit von der Geschäftsführung mitgeteilt, daß […] http://dlvr.it/3NhhWc “