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Sign up to find more cool stuff to followDas gute Gespräch
Ein gutes Gespräch - wann führt man das eigentlich noch? Sind wir nicht viel mehr in einem paradoxen Zustand gefangen, in dem wir einerseits jederzeit mit allen “gemeinsam” vernetzt sind, andererseits jedoch dabei ganz für uns alleine über/mit unseren (smarten) Geräten kommunizieren.
Natürlich, Freunde Treffen steht immer noch auf Platz Eins der beliebtesten Freizeitbeschätigungen unserer Generation; aber wenn man was zusammen unternimmt, dann ist das doch meistens abends oder am Wochenende und nicht selten in Verbindung mit lauter Musik. Zeit für lange, vielleicht sogar ausschweifende Gespräche bleibt kaum und ist angesichts der Abendplanung vielleicht auch gar nicht so reizvoll.
Ich habe die Gespräche, die trotzdem stattfanden, daher in umso klarerer Erinnerung. Da war die Grundsatzdebatte mit einem der schlausten Menschen, den ich kenne, über den Sinn der Demokratie auf unserer Rom-Klassenreise vor fast drei Jahren in einem schimmeligen, total abgefuckten Hostelzimmer - wir saßen auf knatschenden Betten; dann die Auseinandersetzung für und gegen mehr Europa oder stärkeren Föderalismus mit zwei meiner besten Freunde bei Schweinske oder gerade heute über die historische aber auch aktuelle Rolle der Kirche und Religion auf der Welt und in unserer Gesellschaft mit einem weltgewandten Kommilitonen. Von solch einem geistigen Austausch kann ich immer lange zehren, denn er zeigt viel mehr vom Menschen als sein Tanzstil zu David Guetta oder Flo Rida.
Man kann dabei zwar nicht so messerscharf und bedacht formulieren, wie in einer Bundestagswahlkampf-Facebook-Kommentarschlacht, aber man sieht seinen Gegenüber und kann tatsächlich auf ihn eingehen. Und: es geht natürlich viel schneller. So kann man sich die Pause deutlich intensiver versüßen! Auch wenn die gute BWL oder vielmehr das Vertragsrecht darunter leiden müssen…
“Das eigene Lebensmodell wird gerechtfertigt, indem man abweichende Entwürfe diffamiert.”
—Gleichberechtigung: Meine freie Wahl - Feuilleton - FAZAnfangen! - Montagsreden über das Schreiben
literaturhaus-muenchen.deAlle angehenden Autoren und Schriftsteller dürfte diese Diskussionsreihe im Literaturhaus München interessieren.
“Zu den Mythen der Moderne gehört ganz elementar das Pathos des Anfangs, die Betonung des Neuen, des »Nie-Dagewesenen«. Teil und zugleich Spiegel von Anfängen (in) der Moderne war schon immer die Literatur. Was steht am Anfang eines literarischen Textes? Fängt das Schreiben mit dem Anfang an? Ist von Anfang an ein Ende im Blick? Wenn der Imperativ der Moderne »Anfangen!« heißt – welchen Anfang setzt dann der Autor? Diese Fragen gelten den Anfängen jedes Schreibprozesses ebenso wie dem Schreiben über Anfangsmomente.
Im Sommer 2011 laden die Forschergruppe »Anfänge (in) der Moderne« der LMU und das Literaturhaus München internationale Autorinnen und Autoren ein, über ihre und andere Anfänge laut nachzudenken.”
Sevran, das Klein-Baltimore
nochweiter.deDa scheint ja wirklich eine Diskussion in Gange zu kommen… Was Bücher für Macht haben können (oder läuft das die ganz Zeit schon so? Kenne mich in Frankreich nicht so aus)
Die Geschichte von Apple und Samsung...
“Es waren einmal zwei Firmen…” - So oder so ähnlich könnte eine Geschichte anfangen, die nur über die beiden großen IT-Firmen Apple und Samsung geht.
Da Apple heute einen Verkaufsstopp des Samsung Galaxy Tab 10.1 in der GESAMTEN EU vor Gericht durchsetzen konnte, begann es wieder: Die Diskussionen zwischen den Android- bzw. Android-Fans und Apple-Anhängern. Eine “durchschnittliche” Diskussion dieser beiden Parteien beginnt meistens dadurch, dass eine Seite was schlechtes über die andere schreibt. Diese reagiert natürlich sofort und kontert zurück. Die andere Partei lässt sich das natürlich nicht bieten und fängt damit an, die Fehler bzw. die Funktionen, die eines der Geräte der Gegenpartei hat bzw. nicht hat, aufzuzählen. Die andere Partei wiederum gibt nicht auf, und behauptet, dass sie diese Funktionen nicht brauchen, und die Geräte der Gegenpartei schlecht sind, und denen auch einiges fehlt. Und da sind wir dann am Knackpunkt: Die Diskussion wird nie enden, da keine der beiden Parteien nachgibt.
So ist es auf den Punkt genau zwischen Android- und Apple-Fans. Und sowas nervt langsam gewaltig. Vor dem iPhone (Ich nehme das Gerät mal als Anfang solcher Streitereien) hat es zwar auch schon FanBoys gegeben, aber so wie es heute ist, ist es nicht mehr auszuhalten. Aber ich will mich jetzt mal auf Apple beziehen.
Ich stehe dazu: Ich bin Apple-Fan. Doch ich muss auch zugeben, dass Apple im Laufe der letzten 2 Jahre natürlich nicht alles richtig gemacht hat. Das heißt aber jetzt nicht, dass sie an allem Schuld sind. Den “Patent-War”, wie er liebevoll genannt wird, hat sich nicht Apple alleine zuzuschreiben. Dazu gehören vor allem Nokia, Samsung, HTC, Google, Microsoft, Oracle, Motorola und mehr. Begonnen hat damals, soweit ich mich erinnern kann, Nokia mit einer Klage gegen Apple, wegen Patentverletzung. Daraufhin hat Apple reagiert und gemerkt, dass Nokia auch Patente von Apple verletzt hat. Und dann hat es seinen Lauf genommen. In letzter Zeit ist es sehr ausgeartet, und auch Google hat einen Blogpost darüber verfasst, der allerdings nicht bei jedem gut ankam.
Doch um wieder auf den Verkaufsstopp des Galaxy Tab 10.1 zurückzukommen: Viele Samsung-Fans beschweren sich nun darüber, dass Apple ungerecht handle, und nur Angst vor der Konkurrenz habe. Dem ist nicht so, wie ich finde. Apple braucht gar keine Angst haben, da sie der Marktführer in Sachen Tablets sind. Außerdem werden ihnen die Produkte wie iPad, iPhone und Co. aus den Händen gerissen. Sie werden ihre Geräte auch weiterhin verkaufen, wenn schon bessere Modelle auf dem Markt sind, denn: Es ist Apple. Ja, Samsung ist mit der Technik in ihren Produkten schon weiter als Apple. Egal, ob es jetzt die bessere Kamera im Galaxy Tab ist (Ich versteh’ immer noch nicht ganz den Sinn, warum jetzt eine Cam in einem Tablet sein muss, aber gut), oder sei es das gesamte Innenleben des Galaxy SII. Ja, letzteres ist besser als das iPhone 4, aber das ist mir total egal. Ich finde das iPhone 4 immer noch das beste Gerät, bei dem die Software für die Hardware maßgeschneidert wurde, auch wenn einige Funktionen oder Technik fehlt. So mag vielleicht auch ein Android-User argumentieren, aber ich steh’ zu meiner Meinung. Die fehlenden Funktionen bzw. Technik ist mir bis jetzt nie abgegangen, und somit schließe ich für mich, dass ich sie auch nicht brauche.
Jetzt bin ich zwar wieder völlig von meiner eigentlichen Idee abgekommen, was über die Diskussionen von Samsung und Apple zu schreiben, aber das hat auch mal gut getan. Mein Fazit:
Apples mobile Geräte mögen nicht die besten am Markt sein, aber für mich sind sie das.
Damit Ciao, und einen schönen (Comedy-)Dienstag-Abend!
Intressant artikel med efterföljande diskussion på BeerSweden om Spendrups och deras försök att brygga spännande och smakrik öl.
Just because you’re big (Sierra Nevada is waaaay bigger than Spendrups for example) doesn’t necessarily mean you have to brew bland beer.
Was ist thiscus?
Was kann thiscus.com?
Thiscus wird ein Dienst, der es einem einfach ermöglicht, online zu diskutieren.
Kann man das nicht in Foren und auf Blogs, sowie auf Twitter oder Facebook machen?
Auf thiscus konzentriert man sich nur aufs Diskutieren. Ihr könnt eure Lieblingsthemen einfach verfolgen und dafür gewisse Filter anlegen. Spammer und Trolle halten wir euch vom Leib.
(Alex)
Diskussionskultur
Manchmal bin ich außergewöhnlich froh darüber, nicht gläubig zu sein.
Anderfalls hätte ich meinen Schöpfer schon mental am Kragen gepackt und ihn freundlich aber bestimmt gefragt, warum er offenbar diverse Individuen bei der Segnung mit Verstand und der Fähigkeit zur Selbstreflexion übersehen hat.
Solche Exemplare unserer Spezies begegnen einem zwar öfter als uns lieb ist, jedoch gelingt es uns zumeist ihnen auszuweichen.
Allerdings wurde mir kürzlich in einer Diskussion ein um das andere Mal eindrucksvoll die hässliche Realität vorgeführt.
Manche Menschen können (und wollen!) sich anscheinend nicht auf ihren Gegenüber einstellen und haben von solchen Phänomenen wie Freiheit der Rede oder Diskussionskultur offenkundig noch nie gehört.
Nur weil man in einer eigenen kleinen verbohrten Traumwelt lebt, in der man selbst der Alleinherrscher ist, muss man dies nicht auf die Realität projezieren.
Es gehört sich schlichtweg nicht anderen Menschen ins Wort zu fallen, ihre eigene Meinung als die einzig richtige hinzustellen, oder Argumente des Gegenübers schlichtweg zu ignorieren.
Es muss wirklich hart für das eigene Ego sein, einzugestehen, dass man möglicherweise im Unrecht ist, daher versuchen es viele gar nicht erst und verharren lieber in der warmen Umarmung ihres eigenen Narzismusses.
Es ist ja auch um so vieles leichter, sich mit süffisantem Grinsen zurückzulehnen und im Geiste schon die RTL-Sendung des heutigen Abends einzuschalten, anstatt sich produktiv mit den Argumenten seines Gegenübers zu befassen. Geschweige denn ihn ausreden zu lassen.
Manche Menschen merken nicht einmal, dass sie sich damit selbst das Leben umso schwerer machen und ganz nebenbei ihren Symphatiewert, der eventuell einmal bei mir vorhanden war, ins Bodenlose stürzen lassen.
Noch viel Erfolg in eurem weiteren Leben, doch ich bin vorsichtig pessimistisch was das angeht.
Herzlichst
C.D.
Woran man Fundamentalisten erkennt und sinnvolle von sinnlosen Diskussionen unterscheidet | stackenblochen (rsf)
holgi.blogger.dehier die grafik in groß. ich finds zwar stark vereinfacht und irgendwo auch sehr subjektiv (was sinnvoll oder sinnlos ist bestimme ich in erster linie immernoch selbst), aber interessant.
also mit mir kann man diskutieren, ich lasse mich gerne von anderen und ihren argumenten überzeugen. manchmal vieleicht erst im nachhinein, also wenn die eigentlich diskussion schon vorbei ist, aber auch egal:D. wenn ich der person nochmal begegne, sag ich’s ihr spätestens dann: ja digga, stimmt scho’, du hast recht! poah bin ich jesus.