Einer der Refugees, der in der Nacht zu Montag bereits vom Dach gekommen war, berichtet vom Umgang der Polizei während der Besetzung. Er berichtet, dass Essen, das von einem Pfarrer für die Refugees im Hostel abgegeben wurde, vor deren Augen von den anwesenden Polizist*innen gegessen wurde. Weiter berichtet er, dass herbeigerufene Ärzt*innen den Gesundheitszustand der Refugees nur aus meterweiter Entfernung einschätzen durften. Den Refugees soll zugerufen worden sein, dass sie für eine intensivere ärztliche Kontrolle vom Dach hätten kommen müssen. Außerdem berichtet er, dass das Krankenhaus, im dem er sich zur Behandlung hatte einliefern lassen nachdem er vom Dach gekommen war, ihm keine Medikamente oder Behandlung angeboten hatten, nicht einmal ein Glas Wasser. Stattdessen hätte es achtzig Euro an Behandlungsgebühr gefordert.

Kurzes Anliegen meinerseits: Teilt das Bild + den Text so oft wie möglich, das sind Zustände die einfach schon lange nicht mehr akzeptabel sind. Egal ob Berliner oder nicht, das muss mehr präzise Öffentlichkeit bekommen und wir bedanken uns für jede Unterstützung von außerhalb. KEIN MENSCH IST ILLEGAL!

anonymous said:

Stell dir vor du müsstes eine Tumblrgang Gründen. Wer wäre drin und was wären ihre Aufagben?

pueriluna kümmert sich darum dass die drogentasche immer voll ist

poesietanz achtet immer darauf dass jeder auch modebewusst gekleidet ist ( ja auc das ist bei einer gang ziemlich wichtig)

routiniert ist mit seiner tiefen stimme für die erpressungstelefonate zuständig

kippensuechtig ist unser leuchtturm. er sagt bescheid wenn er in der Ferne eine Bedrohung sieht ( weil tim ist gross)

fraglich ist die Bersekerin. Wenn jemand exekutiert wird - Vala übernimmt!

liniert ist das erste menschlihce Frühwarn system. Wenn die einmal abgeht hält die keiner mehr auf.

außerdem fehlt in der Crew bordsteinphilosoph, hennig trägt einen indianer jones hut und hat immer eine zigartte in der hand. außerdem ist er für das pläne schmieden verantwortlich

fabulieren und einzelheiteneinesunterschiedes kümmern sich um waffen und fahrzeuge (und um die Blumen, die müssen nämlich auch versorgt werden) Wir fahren natürlichalle große schwarze jeeps. Außer Daria. die  fährt einen weißen jeep (because wihte is the new black (hat die neon gesagt)

selbstgerecht ist unser anwalt. wenn einer von uns scheiße baut, holt er uns raus. und wenn es mal schwieriger werden sollte manipuliert die welt bis es halt geht

 darkbrokenparadise ist die Groopybraut. jeder will sie, aber keiner bekommt sie. Sie aht eine verführerische stimme und eine sehr elegante oberweite, die neben ihrem ebenso ausgeprägten charakter, viele gegener damit um den finger wickelt.

und ich bin der tolpatsch der die granate schon im auto scharf stellt
das ist eine prefkte tumblr gang

A házunk mellett lévő Lipóti Pékség bódéban nem kisebb idézet van kiírva a bejárati ajtóval szemben, mint egy Jézustól származó kenyérszaporító igeszakasz, volt időm olvasgatni reggel, amíg egy néni 5ezer forint értékben vásárolt szalonnától a minyonig mindent.

 

Sommer 1989

Ich habe gerade Abitur gemacht. Im Jahrgang weiß jeder, dass man sich unbedingt sofort arbeitslos melden muss, also gehen wir zu fünft aufs Arbeitsamt. Dort werden wir von der zuständigen Sachbearbeiterin ausgelacht. Vor dem Wehrdienst sei das nicht notwendig; die Frage, wie das bei Verweigerern sei, überhört sie. Wo wir schon einmal da seien, könne man auch die Meldungen schreiben.

Zwei Wochen später werden wir angerufen: Volkswagen braucht wegen einer Modellumstellung Werksstudenten, die in der Ferienzeit die Belegschaft aufstocken. Mit dem Opel Kadett, den mir meine Eltern zum Abitur geschenkt haben, fahren wir in den nächsten fünfeinhalb Wochen jeden Werktag aus Südniedersachsen nach Wolfsburg. Das dauert eineinviertel Stunden, die Frühschicht beginnt um 6.30 Uhr, das gibt eine halbe Stunde Nachtzuschlag. Zwei von uns entscheiden sich gegen die tägliche Fahrerei und bekommen von Volkswagen eine Wohnung in einer werkseigenen Siedlung vermittelt, in der vor allem italienische Gastarbeiter wohnen.

Auf dem riesigen Werksparkplatz vor dem Nordtor ist mein Opel neben einem Camaro der einzige Nicht-Volkswagen. Jeden zweiten oder dritten Tag klebt ein Zettel an meiner Windschutzscheibe, der mich darauf hinweist, wie unkollegial es sei, keinen VW zu fahren und dass es günstige Mitarbeiterkonditionen gebe. Die Zettel sind handgeschrieben und stammen erkennbar von verschiedenen Leuten.

Vier von uns arbeiten in der Lackiererei, der fünfte in der damals berühmten Halle 54, in der einige hundert Fachleute ein Heer von Robotern steuern sollten. Im Sommer ‘89 arbeiten dort 10.000 Menschen.

Der Kollege, der mich einarbeitet, hat Feinblechner gelernt - die Arbeit am Band sei aber besser bezahlt.

Ich stehe am Band und lege mit einer Pistole Silikondichtmasse in die rechten Türen von Polo (Zweitürer) und Golf (Zwei- und Viertürer) ein, verstreiche die eingelegte Dichtungswurst an bestimmten Stellen mit einem Pinsel und einem Plastikschaber. Die Masse kommt auf die Schweißnähte der verzinkten Karossen, danach durchlaufen sie einen Trockenofen, bevor sie in die Lackierkammern kommen. Der Ofen ist ca. 20 Meter bandabwärts von meinem Standort, Einlegepistolen hängen alle paar Meter auf beiden Seiten des Bandes. In der ersten Woche stehe ich regelmäßig kurz vor der Eingangsschleuse des Ofens - ein, zwei Mal muss mich der Vorarbeiter „retten“ - das Ausklinken einer Karosse, bei der schlecht gearbeitet wurde, ist möglich, wird aber nicht gerne gesehen, weil diese in die Leertakte eingehängt werden.

Die Produktion liegt im ersten Stock der Werkshallen, im Erdgeschoss befinden sich Lager und kleiner Werkstätten. Alle Werkshallen sind mit Überführungen verbunden, die Meister sind mit Fahrrädern unterwegs. Unter der Decke hängen Bandschleifen voller Karossen, die eine Reserve für ca. 2 Wochen bilden. Diese müssen wir in den kommenden Wochen allmählich leer arbeiten.

Zur großen Ost-West-Werksstraße hin befinden sich Waschkauen, Büros und verschiedene Kantinen. Wir essen dort nur nach der Frühschicht. Vor der Spätschicht essen wir zuhause. Nachtschicht dürfen wir nicht arbeiten.

Das Band läuft die ganze Zeit, man hat Pause, wenn die Leertakte einen erreichen - dort hat man einfach keine Karossen eingehängt. So läuft eine Lücke von ca. 10 Karossenlängen das Band entlang. Auf die Mittelkonsole ist in rot eine Zahl gepinselt, zwei Mal geht es von 1 bis etwas über 200, gut 400 Autos laufen pro Schicht durch. Manchmal gibt es auch keine Leertakte, dann wird man in den Pausen von „Springern“ abgelöst, die alle Arbeiten am Band beherrschen. In meiner ersten Pause gehe ich allein das nächste Treppenhaus herunter, trete durch eine Tür nach draußen und werde beinahe von einem Zug voller Steinkohle überfahren.

Hinter mir steht eine große Box mit zwei Lackierrobotern. Während meiner Zeit kommt zwei Mal eine Gruppe von Ingenieuren vorbei, schraubt ein wenig an den Robotern herum, gestikuliert und geht wieder.

In den Lackierkabinen herrscht eine Temperatur von 40 bis 50 Grad, die Kollegen dort sollten wegen der eingesetzten Lösungsmittel eigentlich schwere Atemmasken tragen, viele arbeiten aber ohne, weil es zu beschwerlich und viel zu warm ist. Lacke auf Wasserbasis führt VW erst Mitte/Ende der 90er Jahre ein. Es heißt, es arbeite niemand in den Lackierkabinen, der älter als 45 Jahre ist. 

An Montagen ist die Stimmung furchtbar, alle sind still und mit sich beschäftigt - dafür steigt freitags, wenn zum letzten Mal von 1 bis 200 gezählt wird, die Stimmung. Uns Neulingen zeigen die Kollegen ihre Arbeiten („Willst Du mal Motorhauben einlegen?“) und alle bespritzen sich mit Dichtungsmasse. Bei VW lerne ich, was Wochenende bedeuten kann.

Nach zwei Wochen sind wir akzeptiert, wir könnten ja arbeiten, obwohl wir zukünftige Krawattenträger seien. Als Erstes wird uns verraten, wie wir am besten einen VW-Blaumann nach draußen schmuggeln. Überhaupt wird offenbar geklaut, was nicht niet- und nagelfest ist. Es geht die Geschichte herum, vor kurzem sei ein Kollege mit einem GTI-Ledersessel über der Schulter einfach mitten durch den Werksschutz nach draußen spaziert.

Schließlich kommt der Bandälteste auf uns zu, wir sollten nun nicht immer unser sauer verdientes Geld in den Cola-Automaten stecken und lieber ‘mal mitkommen. Zwischen Ofen und Lackierkabine steht ein unscheinbarer Kasten in Spindbreite, der sich als Getränkeautomat entpuppt, an dem es kostenlos (!) kalten und heißen Zitronentee, Brühe und Kakao gibt. Diese Automaten seien von Heinrich Nordhoff, dem legendären ersten Nachkriegschef von VW, zusammen mit einem strikten Alkoholverbot eingeführt worden, weil bei Volkswagen so furchtbar gesoffen wurde. Ich trinke ab jetzt in jeder Pause Präsident-Nordhoff-Gedächtnis-Tee.

Den Bewegungsablauf des Dichtungseinlegens beherrsche ich heute noch im Schlaf und träume regelmäßig davon.

(Stephan Bartholmei)

Warum Flüchtlinge für uns eine Chance sind

Zu Hunderten strömen täglich Menschen aus den Kriegsgebieten rund um Europa nach Bayern. Die Aufnahmeeinrichtungen sind überfüllt, die Zustände dort sind oft erbärmlich. Die Menschen, die dieser Tage zu uns kommen, sind verzweifelt. Viele von ihnen sind in ihrer Heimat Tod und Folter entronnen - und werden nun in einer Weise empfangen, die eines reichen Lands wie Bayern unwürdig ist.

In der öffentlichen Wahrnehmung sind die Flüchtlinge aus Nordafrika, aus Syrien und dem Irak in erster Linie ein Problem, sie unterzubringen eine Herausforderung und die Finanzierung des Ganzen eine Belastung für uns alle. Dass diese Sichtweise viel zu kurz greift, beschreibt der Gastautor unserer Außenansicht - der MZ-Rubrik, in der wir täglich Experten außerhalb unserer Redaktion zu Wort kommen lassen.

Prof. Philip Anderson, der sich an der OTH Regensburg mit interkultureller sozialer Arbeit befasst, appelliert in seinem Beitrag an die deutsche Gesellschaft, Flüchtlinge endlich auch als Reichtum wahrzunehmen. Das, schreibt er, ist nicht nur ein  Gebot der Menschlichkeit - sondern für ein Land, das mit Fachkräftemangel und Überalterung kämpft, eine Chance - die es besser nicht verpasst.


Die Außenansicht von Prof. Anderson gibt es morgen auf der Meinungsseite der MZ - oder hier: http://bit.ly/1lWV6Sq

(se)

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat gestern seinen Vorschlag für die Besetzung der neuen EU-Kommission vorgestellt. Dabei sticht vor allem eine aus unserer Sicht hochproblematische Personalie hervor: Der konservative Brite und ehemalige Finanzlobbyist Jonathan Hill soll in Zukunft ausgerechnet für die Finanzmarkt- und Bankenregulierung zuständig sein. Eine Fehlbesetzung, wie sie im Buche steht.

"Jonathan Hill gehört zu den Mitbegründern der britischen Lobbyberatungsfirma Quiller Consulting. Quiller Consulting hat unter anderem die global agierende HSBC Bank und viele andere Finanzmarktakteure beraten. Somit ist Hill bestens in der Londoner Finanzbranche vernetzt. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Londoner Finanzbranche die Hills Nominierung begrüßt und feiert."

Scooter-Tag mit Strandabenteuer

Am Dienstag bekam ich Besuch von Kay aus Taizhong. Vor 3 Jahre hatte ich dort an der Chung-Hsing-University ein Sommercamp besucht und Kay war eine von den Studenten die für uns zuständig waren und uns herumgezeigt haben. In Peking hatte sie uns damals auch besucht :)

Auf Taiwan gibt es zum Glück super Busverbindungen zwischen den einzelnen Städten. Zumeist fährt jede halbe Stunde ein Bus zwischen den großen Städten. Das ganze dauert dann manchmal 3-5 Stunden, aber ich finde die Busse sehr komfortabel, so dass mir das gar nicht auffällt wie lange man fährt und man ruhig mal für einen Tagestrip ins 5 Stunden entfernte Taipeh fahren kann. 

Kay kam also mit dem Bus aus Taizhong an, mietete einen Scooter und traf sich mit mir am Bahnhof. Eine Freundin hatte sie auch noch dabei, die allerdings nur mit uns zu Mittag aß und dann zur Arbeit musste.

Ich war so aufgeregt wegen dem Scootertrip, denn ich war in Taiwan noch nie auf einem Scooter unterwegs, was schon ein kleiner Frevel ist, schließlich ist das hier ja das Land der Scooter! Und auch wenn ich den Tainaner Verkehr noch sehr ordentlich finde im Vergleich zu dem was ich aus Peking so kannte, hatte ich schon ein bisschen Angst als wir da mit 60km/h durch die Straßen düsten. Man weiß ja nie, ob nicht jemand was dummes tut und plötzlich aus einer Seitenstraße geschossen kommt (und so Situationen gab es! Kay reagierte zwar immer super und auch die anderen wollen meist vermeiden zu sterben, Angst bekam ich trotzdem). Einen kleinen Auffahrunfall hatten wir sogar. Wir waren ganz langsam auf einer leeren Straße als uns von hinten ein Mann mit seinem Roller anstupste. Da wir sowieso gerade am Bremsen waren ist nichts passiert und die größte Sorge galt erstmal dem Roller schließlich war der nur gemietet xD

Nach dem Mittagessen sind wir zum Treehouse in Anping gefahren. Der Name sagt bereits alles:

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Ein komplett mit Baum zugewuchtertes Haus. Ganz lustig zum mal Anschauen. Und für Photos eine super Location. Vor Ort war natürlich auch wieder eine der berüchtigten taiwanischen Hochzeitsfoto-gesellschaften unterwegs. Mit den taiwanischen Hochzeitsfotos ist das nämlich folgendermaßen: die macht man meist Wochen/Monate/Ewigkeiten vor der eigentlichen Hochzeit, damit man sich das ganze dann als Poster übers Bett hängen oder als Pappaufsteller ins Wohnzimmer stellen kann! Ok vielleicht nicht ganz so aber die Pappaufsteller habe ich bereits gesehen für die Deko auf Hochzeiten. Die Fotos sehen meist verdammt aufwendig aus, wie Filmszenen, mit mehreren Outfits und Locations und können dann für Dankeskarten verwendet werden, als Buch auf der Hochzeit ausliegen und wofür man sonst noch solche Bilder brauch. Ich find die super!

Da das Treehouse das einzige an den berühmten Sehenswürdigkeiten war, was ich noch nicht gekannt war der kulturelle Teil des Tages somit erledigt. Also fuhren wir mit dem Scooter zum 7Eleven, deckten uns mit Bier (ich hatte ein Traubenbier *_*) und Knabberkram ein und fuhren zum Strand. Tainan hat mehrere Strände und Kay zeigte mir ihren Lieblingsstrand, abseits von der touristischen Gegend. An manchen Stellen leider nicht wirklich sauber, aber doch sehr schön :D

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Es war ein total irres Gefühl mit dem Scooter dort entlang zu fahren. Raus aus der beengten Stadt, alles wurde immer weiter und offener, Palmen überall. So sehr ich das hektische Treiben in den Straßen liebe, fühlte es sich am Meer doch so frei an. Auch ein bisschen surreal zu wissen, das diese eine Stadt so unterschiedliche Seiten haben kann.

Blöde ist nur, dass man ohne Roller nicht mal schnell dorthin entfliehen kann, denn die öffentlichen Verkehrsmittel aka Bus in Tainan kann man vergessen und zu Fuß würde das ganze mehr als ne Stunde dauern.

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Mit der fast kompletten Profi-austattung. Mundschutz und Sonnenbrille sind einerseits gegen den Dreck, dem einen der Fahrtwind ins Gesicht pustet und andererseits gegen die Sonne. Warum man das dann nur während dem scootern trägt und nicht immer ist mir ein Rätsel. Für das volle Programm fehlt allerdings noch ein Jäckchen, am besten vorne rum getragen oder Armschoner. Die Freundin von Kay war etwas schockiert warum ich denn so mit den nackten Ärmchen in die Sonne gehe, merkte dann aber nur an “已经白够了”/ “du bist ja schon weiß genug” :D

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Zum Abendessen wollten wir eigtl. was anderes aber das hatte zu und direkt daneben gab es diesen Laden, der laut Kay berühmt für dese Nudelsuppe ist (von der ich leider wieder vergessen habe was ist es haha). Aber es war gut, das der andere Laden geschlossen hatte, denn sonst hätte ich dieses wunderbare Essen verpasst! 

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Danach fuhr Kay mich zurück ins Wohnheim und machte sich auf den Weg zurück zu ihrem Bus.

Gestern Abend ging es dann mit dem Amerikaner Carl und seinem Kumpel Alex ein bisschen Bar-hopping betreiben. Zum Abendessen zeigten sie mir erstmal ein super Restaurant für 炒饭 / gebratener Reis. Danach mussten wir zur Zeitüberbrückung ins drifters bis es schließlich um 21 Uhr zum T.C.R.C. ging. Laut Internet die beste Bar Tainans und mir von den Jungs als der place to be angekündigt. Und dieses wunderbare Fleckchen wurde allen Erwartungen gerecht! Im T.C.R.C. gibt es keine Karte. Du sagst den Barkeepern was du möchtest, welche Geschmacksrichtung oder welchen Cocktail oder du sagst einfach was sie zusammenmixen sollen und sie tun es. Wir saßen direkt am Thresen und ein wichtiger Teil des Erlebnisses ist einfach das Beobachten der Barkeeper beim Mixen der Getränke. Jeder Cocktail wurde mit soviel Liebe zubereitet in liebevollster Kleinstarbeit, sah jedesmal anders aber doch gleich zauberhaft aus. Irgendwann zeigte ich nur noch auf die Cocktails anderer Gäste und sagte “ich brauch das” :D

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Caribou-Lou, auf Empfehlung der Jungs.

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Sangria Taiwanstyle :D

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"Traditioneller Milchtee" - ich glaube Eierlikör war drin und viel Sahne. Dazu ein Haufen Kartoffelchips, saure Gummibärchen, zuckersüßer Reiscracker und eine ordentliche Ladung Puderzucker. Sobald man allerdings das Süßkram vertilgt und den Drink als Dip benutzt hatte war das ganze nicht mehr so lecker. Dennoch ein Erlebnis!

Und obwohl die Getränke jedesmal ein riesiger Aufwand sind und es dort wirklich äußerst nobel aussieht, kosten die Cocktails nicht mehr als in anderen Bars. Sie schmecken einfach nur tausend mal besser!

Die ersten 2 Arbeitstage

Heute endete mein zweiter Arbeitstag im PNI in Ретергоф (gespr. Peterhof).
Nach der langen Fahrt nach Ретергоф Bergmann der erste Tag damit, dass Роя (gespr. Raja) uns etwas über die Arbeit hier erzählte und uns anschliessend rumführte. Wir erfuhren auch direkt mit welchen Bewohnern wir das nächste Jahr arbeiten werden.

Ich war überrascht und zugleich erleichtert, als ich merkte, dass die Zustände im Heim nicht annähernd so schlimm sind wie so oft im Vorfeld berichtet. Vieles erinnerte mich an mein Praktikum in der Seguin-Klinik des Epilepsie Zentrums in Kork.

Perspektivy arbeitet auf zwei Stationen im PNI, mit insgesamt 150 Bewohner verschiedenster Behinderungen. Dabei werden sie von 15 Pädagogen und 10 Freiwilligen unterstützt.

Heute begann der Tag mit einer Einführung in die Arbeit mit Menschen mit Behinderung, wir lernten verschiedene Hebetechniken.
Ich arbeite mit fünf deutschen und vier russischen Frewilligen zusammen. Bisher wird in einem wilden Gemisch aus Russisch, Deutsch und Englisch kommuniziert, was aber besser funktioniert als man denkt!

anonymous said:

Wir fahren in 2 Wochen auf Klassenfahrt. Wir haben da alle zu 4 ein kleines Haus und sind somit für uns selbst zuständig also kochen usw. Ich hab' jetzt schon richtig Angst, weil ich weiß, dass ich da kaum bis garnichts essen werde. Aber wie soll ich das machen ohne dass die anderen denken ich habe eine Essstörung? Eine weitere Sache die mir Sorgen bereitet ist, dass ich mich 5 Tage lang nicht wiegen kann. Ich weiß nicht wie ich diese 5 Tage aushalte mit essen/nicht essen und nicht wiegen..

1. Versuch zu essen, wenigstens ein bisschen. Und die meisten interessiert es eh nicht so sehr ob man jetzt isst oder nicht, aber versuch trotzdem zu essen.

2. Das mit Waage ist scheisse, kenn ich selber sehr gut. Lass dich von diesen gedanken nicht in den Wahnsinn treiben sondern ignorier sie. Du wirst in 5 Tagen weder viel zunehmen, und sicher nicht halb so viel wie dir dein Hirn einreden versucht. Lenke dich am Tag viel ab oder schreib auf was dir gerade durch den Kopf geht, aber lass dich von den Gedanken nicht verückt machen. Du schaffst das ohne Waage.

Was mir damals geholfen hat war das ich es meinem Kopf praktisch als “Test” verkauft habe: “Haha. Die Waage hat gar nicht so eine Macht über mich. Die Klassenfahrt schaff ich ohne sie locker.” Da ich mich nur in der Früh wiege war die erste halbe Stunde verdammt schwer und da hab ich mich halt immer abgelenkt, bin länger liegen geblieben, spazieren gegangen ect um nichtmal dran zu denken.  War schwer aber war machbar.

*umarm*

Du schaffst das.

xx

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