Seit guten 60 Jahren gehört der Lorbeerkranz untrennbar zur Marke Fred Perry dazu. Als Teil des Jubiläums hat Fred Perry 60 treuen Freunden der Marke weiße Polohemden, hergestellt auf den alten original Maschinen, übergeben.  

Jedes einzelne wurde von dem jeweiligen Künstler modifiziert und wird am 26. Januar in London versteigert. Der Erlös geht an die Amy Winehouse Foundation, deren Ziel es ist, Jugendlichen in schwierigen Situationen zu helfen.

Das Polo, auf das ich vielleicht sogar bieten würde, neben dem Hasen von Christopher Raeburn natürlich, ist das Piqué von Damon Albarn. Teilweise wegen des Künstlers, teilweise wegen des simplen Stils, der doch alles ausdrückt.                               

Was ich heute trage // Wenn man schon einem Trend folgt, dann sollte man ihn zu seinem eigenem machen und ihn am besten dominieren. Kleidung ist der offensichtlichste Weg sich selbst auszudrücken. Egal ob man möchte oder nicht, mit der Wahl des Outfits kommuniziert man etwas. Deswegen ist es so wichtig, wenn man einen „Look“ aufnimmt diesen nicht zu imitieren, sondern sich selbst darin wieder zu finden.

Nudie Jeans // Dry Selvage

Der Unterschied zwischen den Beiden? Ein Jahr intensive Benutzung. Beides sind Dry Selvage Jeans von Nudie, die Eine wurde genau letztes Jahr an Silvester eingeweiht und hat ein wildes Jahr hinter sich. Eine Rugby-Saison, Touren durch verschiedene europäische Metropolen, Konzerte und Nächte in den Pubs meiner Stadt. Ein Volleyballspiel hat der alten Hosen den Rest gegeben.

Der Vorsatz für 2014? Auch die nächste Jeans, in Grund und Bode zu tragen.

Was ich heute trage // Nur weil ich es nicht tue, heißt es nicht, dass ich es nicht kann. Angemessen angezogen zu sein, wird zunehmend zu einer Herausforderung. Nicht auf Grund der eigenen, meist maskulinen, Unfähigkeiten Streifen nicht mit Karos zu kombinieren, sondern weil das Gegenüber immer weniger Wert auf die richtige Kleidung legt.

"Früher" war es klar: Geschäftstermin, also Anzug. Immer häufiger treffe ich beim Geschäftstermin auf Kunden, die ein schlecht sitzendes Hemd mit einer miesen Papa-Jeans tragen. Also sitze ich da und fühle mich unpassend, nicht weil ich gut angezogen bin, sondern weil ich besser angezogen bin.

Was ich heute trage // Es gibt eine einfache Regel: Understatement. Es gibt kaum was vulgäreres als eine Uhr, deren Ausmaße sogar Popeyes Unterarme schmal aussehen lassen würden. Zeitlos und mit großartiger Geschichte sind die Uhren nach dem Typ: GG-W-113. Die Spezifikation wurde während des Vietnamkriegs vom amerikanischen Militär erlassen und die Uhren damals größtenteils von Benrus, Hamilton, und Waltham hergestellt. Zusammen mit einem Nato-Band aus Nylon hat schon Sean Connery als James Bond dieser Uhr vertraut. Was prinzipiell immer ein guter Stilratgeber ist.

Was ich heute trage // Den Trend für 2014

Modisch kann man vermutlich mit allem irgendwie davon kommen, solange es gewollt aussieht. Frauen haben da das „Benefit of the doubt“ – prinzipiell nimmt man ihnen eher ab, dass sie ihr Outfit gewollt so aussehen lassen. Bei Männern ist das genau anders herum. Wenn mal was zusammen passt und vielleicht gut aussieht, tippt man eher auf Zufall. Trotzdem oder gerade deswegen sind weiße Tennissocken mit Sneakern der Trend für 2014. Die weißen Socken stechen heraus und sind ein Statement. Die Kunst besteht darin, die Socken nicht wie einen Unfall aussehen zu lassen. Das gesamte Outfit muss gewollt aussehen. Die weißen Socken sind dann die Krönung.

Bonuspunkte gibt es natürlich, für farblich abgestimmte Streifen.

Text
Photo
Quote
Link
Chat
Audio
Video