warmduscher

Tamponseinentagfrüherreinschieber!

Ich liebe Warmduscher-Beleidigungen, ich gebe es offen zu. Für mich eines der besten Features der deutschen Sprache. Und irgendwie liebenswert. Helft mir, mehr zu sammeln?

Warmduscher-Insults are a brand of joking insults that generally question the manlyness (read: the willingness to take risks and weather uncomfortable situations and/or pain, in short: be a real German MAN) of the insultee in a ridiculous way, and in my opinion one of the best features of German. They are quirky, sometimes witty, they usually don’t succeed in being hurtful and you can make your own! Here are some examples:

Warmduscher - someone who takes warm showers

Schattenplatzparker - someone who parks his car only in the shadow (yes, this is important to Germans)

Turnbeutelvergesser - that kid who loses his sportkit

Süßfrühstücker - someone who eats sweet things for breakfast (Germans tend to do that anyway)

Beimfußballguckenkamillenteetrinker - someone who drinks camomile tea while watching socker (the proper drink is of course beer)

Ampelgrüngänger - someone who only crosses the street when the light shows green

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Hear Warmdusher’s new single ‘Johnny’s Blue Khaki’. The band comprise of members of The Fat White Family (Saul & Jack) and Clams Baker, aka Mutato Pintado, of Paranoid London.

Their new video is streaming now, via Echoes and Dust.

Sensibel, respektvoll, erfolglos — Softies kommen bei Frauen nicht an

• »Wahrscheinlich hätte ich sie nur zu küssen brauchen. Aber das traute ich mich dann doch nicht. Warum nicht?

• Weil ich ein Waschlappen bin. Ein Warmduscher. Ein Pantoffelheld. Kein Silberrücken, kein Alpha-Männchen, sondern ein «(jüngerer) Mann von sanftem, zärtlichem, empfindungsfähigem Wesen», wie es der Duden definiert: ein Softie.

• das starke Geschlecht sei «zu lieb, melancholisch und sehr mit sich selbst beschäftigt». Mehr noch: «Verkopft, gehemmt, unsicher, nervös und ängstlich ist er, melancholisch und ratlos.» Touché, ich gebs ja zu, so bin ich. Weder Pascha noch Chauvi, weder Sexist noch Egoist, nein, ein gemässigter Mann. Ein Un-Mann

• Gewissermassen bin ich ja der emanzipatisierte Mann; […] Ich wuchs im Glauben auf, dass Frauen sich nach nachdenklichen, einfühlsamen und emotionalen Männern sehnen, die ihre Partnerinnen ernst nehmen, respektieren und ihnen zuhören. Wir Knaben, so hiess es, dürfen, ja sollen unsere sensible und verletzliche Seite zeigen. Statt mich zu prügeln, übte ich Gitarre, statt das Töffli zu frisieren, machte ich Hausaufgaben, und statt mit Kameraden um die Wette zu trinken, spielte ich mit meinen Eltern «Trivial Pursuit».

• Fehlalarm, Frauen wollen keine nachdenklichen Männer. Diesen Bereich decken sie selbst ab. Viel eher sehnen sie sich, so scheint es, nach männlichen Urtypen zurück, unkompliziert, erdhaft, aber nicht plump. Männer, die handeln statt zögern, die tun statt fragen. Er soll möglichst galant sein, ihr den Hof machen, sie auf Händen tragen, aber bloss nicht meinen, sie sei darauf angewiesen. Er hat sich grosszügig zu zeigen, aber wehe, er glaubt, sie sei käuflich!

• Da sass ich also, der Anti-Archetyp, mit meiner Tiefgründigkeit, dem musischen Talent und all den Emotionen. Und weit und breit war niemand, der sich ihrer annehmen wollte. Klar gab es da die eine oder andere Beziehung, aber alle endeten gleich: Selbstwertgefühl am Boden, Stolz verloren, Virilität weg.

• Am Ende habe ich keine von ihnen geküsst, war mit keiner im Bett, nada. Wahrscheinlich bin ich schlicht zu wenig risikofreudig. Statt «Zu mir oder zu dir?» frage ich «Zum Italiener oder zum Chinesen?». Drogen? Viel zu viel Respekt vor dem Kontrollverlust. Ein One Night Stand? Zu viel Angst vor dem Gesichtsverlust. Doch ein Mann, der nichts aufs Spiel setzt, immer zuerst rekognosziert und abwägt, wirkt zu wenig zielstrebig, um bei einer Frau zu landen. Zögerlich ist gleich unsexy. Auch bin ich zu leicht verunsichert, will immer allen alles recht machen. Ich küsse zum Beispiel erst, wenn ich sicher bin, dass der Kuss auch empfangen werden will.

• Ständig stelle ich mich infrage: Ist das gut so? Mache ich etwas falsch? Dabei müsste meine Devise sein: Falsch oder nicht, Hauptsache mit Überzeugung. Dazu kommt noch: Ich protze nicht. Das heisst, was ich zu bieten habe, muss eine Frau erst entdecken.

• Nein, ich kann Frauen nicht im Sturm erobern. Eher stupse ich sie, bis sie sagen: Von mir aus. Weitere Anomalien: Ich ekle mich vor Insekten, im Dunkeln fühle ich mich unwohl, in der Disco ist es mir zu laut, und um 2 Uhr morgens wäre ich eh am liebsten im Bett. Wie kann ich die starke Schulter sein? Ich sehne mich ja selber oft nach einer.

• Meine Softieness äussert sich selbst im Geschäftlichen. Die Ellbogen auszufahren und mich nach oben zu drängeln, liegt mir nicht, nein, ich halte Empathie, Respekt und Rücksicht hoch. Einem Streit gehe ich, wenn immer möglich, aus dem Weg. Ärgere ich mich, mache ich die Faust im Sack. Wenn mich jemand kritisiert, steigt nicht das Adrenalin, sondern die Tränenflüssigkeit. Ich bin quasi die Verkörperung des kategorischen Imperativs: Ich möchte nichts tun, was anderen missfallen könnte. Ganz schön nett, ganz schön «nein danke».

• Natürlich wäre ich manchmal gern einer, der weiss, wie man einen Fisch ausnimmt. Der beim ersten Anlauf ein Feuer hinkriegt. Der eine Frau mit einem Blick erobert. Der jemandem, der ihm blöd kommt, die Meinung geigt oder ihm gar aufs Maul gibt. Ich wünschte, ich hätte diese Nonchalance, alles so zu machen, wie es mir passt, und davon auszugehen, dass sich dann schon jemand damit arrangiert. Doch stattdessen respektiere ich die Frauen. Die Konsequenz: Ich werde ebenfalls respektiert. Aber eben: nicht begehrt. Ganz schön paradox, wenn man es sich überlegt: Frauen kämpften für die Gleichberechtigung und haben sich den Männern angepasst – sie sind Staatsoberhäupter, suchen schnellen Sex, spielen Fussball. Nur mit der Ausgeburt der Emanzipation können und wollen sie nun nicht leben. Das macht es ziemlich hart, ein Softie zu sein.«

25.09.2012 | von Reto Hunziker

alles lesen => http://www.annabelle.ch/print/liebe/partnerschaft/sensibel-respektvoll-erfolglos-%E2%80%94-softies-kommen-bei-frauen-nicht-25546

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KAI TRACID - TOO MANY TIMES [WARMDUSCHER REMIX]

ACID TRANCE

Fantastic words with no easy translation in other languages

Leo Mirani, Quartz, May 2, 2015

Warmduscher, in German, refers to a Goldilocks-like person who only takes warm showers, implying that he is a bit of wimp. Gurfa, in Arabic, is the amount of water than can be held in one hand. Nunchi, in Korean, is the art of listening and gauging another’s mood.

We have all met these people or felt these emotions, but probably never had the vocabulary to describe them. Like schadenfreude, the German term for deriving pleasure from someone else’s misfortune, the words are not directly translatable into English.

Ella Frances Sanders, a writer and illustrator, has compiled some of the most evocative words from around the world in a new illustrated book, Lost in Translation, published by Penguin Random House next month in the United Kingdom and last year in the US. Here are some that we think might be useful at work, at home, and everywhere else:

Tretår (Swedish): On its own, “tår” means a cup of coffee and “patår” is a refill, so “tretår” is a second refill, or a “threefill.”

Tsundoku (Japanese): Leaving a book unread after buying it, typically piled up together with other unread books.

Cotisuelto (Caribbean Spanish): A man who insists on wearing his shirt tails untucked.

Struisvogelpolitiek (Dutch): Literally, “ostrich politics.” Acting like you don’t notice when something bad happens and continuing on regardless as you normally would.

Poronkusema (Finnish): The distance a reindeer can comfortably travel before taking a break.

Drachenfutter (German): Literally, “dragon-fodder.” The gift a husband gives his wife when he’s trying to make up for bad behaviour.

Tretår, tsundoku, jugaad, and other useful but untranslatable words from around the world

Tretår, tsundoku, jugaad, and other useful but untranslatable words from around the world

Originally posted on Quartz:

Warmduscher, in German, refers to a Goldilocks-like person who only takes warm showers, implying that he is a bit of wimp. Gurfa, in Arabic, is the amount of water than can be held in one hand. Nunchi, in Korean, is the art of listening and gauging another’s mood.

We have all met these people or felt these emotions, but probably never had the vocabulary to describe…

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04 Yolk Buns U.S.A by TRASHMOUTH RECORDS http://ift.tt/1GKTdBW Here is the brand new album from Warmdüscher…
A collaboration between Saul Adamchewski & Lightening Jack Everett of The Fat White Family and Mutato Pintado of Paranoid London.

“The showers are out of order - come & wallow in the filth!” 8/10 NME

“The excellently freakish Warmduscher - German for candy ass - may appear to be sartorially, aesthetically, morally and professionally bankrupt but out of the union of evil minds and evil talents they are slowly forging a rambunctious, dirty and persuasive racket reminiscent at times of early Bauhaus, Pere Ubu and Hair And Skin Trading Co.” John Doran The Quietus

“Absolutely disgusting stuff from Warmduscher. A collaboration between members of Paranoid London and Fat White Family, Khaki Tears is everything you didn’t want your mother to hear. It’s rock n’ roll through a sticky, paranoid, leather-clad filter of filth and debauchery - all cocooned in 90 second gems” Norman Records

Watch on jamesendeacott.tumblr.com

Currently listening to WARMDUSCHER : MIXTAPE N° 261 by The Voice of Cassandre on Mixcloud

For our friends outside of the U.S. Have a listen!! We were played on this fine radio show!

Two hours of alternative/experimental/quirky pop/punk/post-punk/no wave/darkwave/shoegaze/psychedelia/dreampop and other assorted slices of musical excellence, plus talking - presented by Simon Edwards. Mondays 9 til 11pm, GMT. The featured album was Warmduscher’s ‘Khaki Tears’. http://www.6towns.co.uk/ https://www.facebook.com/LooseCanonOn6TownsRadio Twitter - @SimonEdwardsxyz https://soundcloud.com/simon-edwards-6