"Ger­hard Sta­pel­feldt, der 30 Jahre am In­sti­tut für So­zio­lo­gie der Uni­ver­si­tät Ham­burg lehr­te, be­stimmt den Be­griff der So­zio­lo­gie in Dif­fe­renz zur Ge­sell­schafts­theo­rie: Die Theo­rie der Ge­sell­schaft ist Auf­klä­rung über die Be­wusst­lo­sig­keit der Ge­sell­schafts­ge­schich­te und des ge­sell­schaft­li­chen Ver­hält­nis­ses. Die So­zio­lo­gie, so Sta­pel­feld, geht von die­ser Be­wusst­lo­sig­keit aus, ohne sie zu Be­wusst­sein zu brin­gen: sie er­fährt da­durch Ge­sell­schaft als einen Kos­mos un­ver­än­der­li­cher Ge­set­ze und Tat­sa­chen. "

Bedingungsloses Grundeinkommen - Vortrag von Prof. Götz W. Werner

Gegen den Strich gebürstet - 1.000 Euro für jeden

"Wenn man etwas will, dann findet man Wege. Und wenn man etwas nicht will, dann findet man Gründe"

Mit seinem Buch »Einkommen für alle« hat der Chef der dm-Märkte die Diskussion in Gang gesetzt, die derzeit in allen politischen Parteien, in Kirchengemeinden, Bürgerinitiativen und Straßencafes geführt wird: Soll jeder Bürger ein vom Staat garantiertes Einkommen erhalten ohne Bedingungen?
Im August 2010 ist Werners neues Buch »1.000 Euro für jeden: Freiheit. Gleichheit. Grundeinkommen« erschienen, das er zusammen mit der Berliner Kuratorin Adrienne Goehler geschrieben hat. Wird diese These die Arbeitswelt der Zukunft verändern? Spannende Fragen - erläutert von einem außergewöhnlichen Mann.

Wann: Donnerstag, 07. April 2011, 20.00 Uhr
Wo: Black Box im Gasteig
Eintritt: €10,-; erm. €5
Tipp: Karten frühzeitig kaufen, es wird voll!

EINLADUNG | 1. Unternehmermesse BVMW Di. 18.10.2011 - 9.30-18.30h im AUDI Zentrum Mainz / Löhr Automeile . Wir sind mit unserem Messestand und einem Vortrag auch vertreten! Der Eintritt ist Frei!

“UnternehmerTag“ in Mainz
BVMW und Partner präsentieren “Zeitenwende mit Perspektiven“

Am 18. Oktober findet in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt ein “UnternehmerTag“ statt. Initiator ist der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW). Mitinititoren sind Deutsche Bank Mainz, Werner & Mertz und rocon EDV-Consulting. Ort des Geschehens ist ab 9.00 Uhr das Audi-Zentrum Mainz auf der Löhr Automeile in der Hechtsheimer Straße. Zur Eröffnung werden der Mainzer Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte, Dr. Engelbert Günster, Geschäftsführer von Boehringer Ingelheim Pharma und BVMW-Präsident Mario Ohoven erwartet.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto “Zeitenwende mit Perspektiven“. Wie der BVMW mitteilte, wird es einen Mix aus 20 Fachvorträgen, Messetreiben, Gelegenheit zum Netzwerken und eine Abendparty geben.
Auch wenn dieses Unternehmer-Stelldichein branchenübegreifend konzipiert ist, so stehen doch gemeinsame Themen im Mittelpunkt. So geht es beispielsweise um neue Strategien für Informationstechnologien im Mittelstand, innerbetriebliche Fachkräfte-Entwicklung, Nachfolge- sowie Notfallregelungen und Fragen des Marketings.

Für weitere Informationen ist der Programmflyer über nachfolgenden Link abrufbar:

http://unternehmertag-mainz.de/programm.html

Noch mehr Einblick bietet die Homepage zum UnternehmerTag-Mainz, die über folgenden Link erreichbar ist:

http://www.unternehmertag-mainz.de

Horst Schneider vom Veranstalter BVMW Rheinhessen: “Wir bieten im Rahmen dieses Tages viele Impulse für erfolgreiches künftiges Handeln. Es besteht ausreichend Zeit zum Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer für neue Ideen und Entscheidungen.“
Für Besucher ist der Eintritt frei. Kontakt: horst.schneider@bvmw.de oder Telefon 06135-8753.

Das iranische Regime, der arabische Aufbruch und die Bedrohung Israels

In dem Vortrag von Stephan Grigat sollen Charakteristika der iranischen Diktatur aus Ajatollahs und Pasdaran skizziert und die Bedrohungssituation für Israel dargestellt werden. Die deutsche Unterstützung für das Regime in Teheran wird ebenso beleuchtet wie die globale Bündnispolitik von Ahmadinejad und Khamenei. Zudem soll die Bedeutung der aktuellen Entwicklungen in den arabischen Ländern für die Sicherheit Israels einerseits und die Expansionsbestrebungen des iranischen Regimes andererseits diskutiert werden.

Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft an der Universität Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bündnisses www.stopthebomb.net und Mitherausgeber von „Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur & ihrer europäischen Förderer“ (Studienverlag 2008) und „Iran im Weltsystem. Bündnisse des Regimes & Perspektiven der Freiheitsbewegung“ (Studienverlag 2010).

am 8. Juli 2011,
Beginn: 19.00 Uhr,
VHS Erlangen,Großer Saal,
Friedrichstraße 19,
Eintritt frei

Eine Veranstaltung von:

Initiative gegen Renommage und Sentimentalität
Kommunistische Kritik.

Vortragen & Präsentieren: "Das Reden kommt zuletzt."

Vorträge und Präsentationen zu erstellen ist das eine, sie tatsächlich zu halten, das andere.

Für viele Menschen, liegt gerade im zweiten Teil die eigentliche Herausforderung. Vor anderen frei sprechen, aushalten, dass alle Blicke auf einen gerichtet sind und die Sorge, Unsinn zu erzählen oder sich lächerlich zu machen.

Vortragen kann man üben, wie auch das Beispiel von Pat Johnson*, internationale Präsidentin der Toastmasters, zeigt. Hier können Sie den Artikel dazu im Hamburger Abendblatt lesen.

Was ich aus meiner Erfahrung unterstreichen kann:

  • Vortragen kann man üben.
  • Übung gibt mehr Sicherheit.
  • Konstruktives Feedback hilft (bitte keine zu nahe stehende Person).
  • Auf schwierige Situationen, z.B. unangenehme Publikumsfragen, Störungen etc. kann man sich vorbereiten.
  • Wichtiger als ein perfekter Vortrag ist ein authentischer Vortrag
  • Vorträge gelingen dann besonders gut, wenn man das Publikum in den Mittelpunkt stellt und z.B. mit Geschichten, die Emotionen beim Publikum weckt.

(*Von ihr stammt auch das Zitat in der Überschrift.)

Typo & Layout für Schüler

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Am Wochenende war ich zu Besuch bei meiner ehemaligen Schule, um einen Vortrag für die Layout-Redaktion der Schülerzeitung zu halten. Das Thema: Typografie und Gestaltungsprinzipien. Klingt erst mal unspannend – war es aber gar nicht.

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Vor allem bei der Vorbereitung hatte ich nämlich so einige Gedanken im Hinterkopf. Was bei mir schon zwei Semester her ist und was ich schon automatisch mache, war für die Jugendlichen in einer Altersspanne von 12 bis 17 Jahren ja noch mehr oder weniger Neuland. Deswegen war ich mir unsicher: Müssen die schon wissen, was eine Renaissance-Antiqua ist, wie man in InDesign den Flattersatz ausgleicht und wie man einen Satzspiegel konstruiert? Eigentlich nicht. Aber dann dachte ich: Hm, aus irgend einem Grund mache ich das ja, und so viel älter als die bin ich auch nicht. Je früher man lernt, das alles richtig zu machen, desto besser.

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Im Anhang findet ihr also die Folien zum Vortrag – es steht nicht so viel drauf, sieht aber ganz gut aus, und vielleicht könnt ihr ja etwas damit anfangen.

Download (PDF, 3 MB).

Watch on nswr.tumblr.com

Hier ein langer Vortrag von Denis Cortella der einer der führenden Wettbewerbsflieger und mehrfacher französischer Meister ist.

Cortella gibt interessante Tipps, wie man die eigenen Flüge in der Thermik optimieren kann. Sehr informativ!

Watch on lisadorina.tumblr.com

"Von grauen Zellen zu bunten Ideen" von Andreas Jacobs

Vortrag zum Staatstrojaner

Der Stura veranstaltet am 26. Oktober 2011 einen Vortrag zum Staatstrojaner. In einer am 8. Oktober veröffentlichten Analyse wies der Chaos Computer Club nach, dass deutsche Sicherheitsbehörden der Länder und des Bundes Trojanertechnik für ihre Ermittlungen genutzt hätten. In der Analyse zeigte sich, dass die Software nicht nur zahlreiche Sicherheitslecks in den Online durchsuchten Rechnern schafft, sondern vom Aufbau her ein BVerfG-Urteil von 2008 ad absurdum führt. Der BVerfG formulierte damals ein „Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme“. Die Hürden für einen diesbezüglichen Grundrechtseingriff wurden mit Gefahr für Leib und Leben von Menschen sehr hoch gehängt. Die Entwickler des Trojaners implementierten Fähigkeiten, die es ihm erlauben würden, nach der Installation beliebige Prozesse und Dateien an beliebiger Stelle im Dateisystem anzulegen, umzubenennen, zu löschen oder Registry-Daten zu schreiben. Hinzu kommt eine Tastatur-Logging-Funktion und die Möglichkeit, weitere Upgrades nachzuinstallieren. Jens Kubieziel spricht 18 Uhr im Hörsaal 9, Carl-Zeiß-Str. 3 zu “Der Staatstrojaner - rechtliche, technische und gesellschaftliche Aspekte”.

"Es gibt nur einen Grund, warum Ihr Marketing im Social Web nicht funktioniert..."

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Bild: franktentler.com, Keynote-Folie

Heute lernte ich eine neue Stadt in Deutschland kennen. Aber dazu später mehr.
Der Grund meines Besuchs in Speyer, war die Einladung als Keynote-Sprecher auf der Museumstagung Rheinland-Pfalz. Mein Auftrag lautete, dass ich deutsches und internationales Marketing im “Social Web” in Unternehmen und Institutionen zusammenfassen und als Leitplanken für digitale PR- und Marketing-Arbeit von Museum darstellen sollte.

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Watch on projecthires.tumblr.com

lobo über das scheitern, rede beim entrepreneurship summit. recht hat er: scheitern gehört zum machen dazu. und probieren geht über diskutieren. fail often, fail early.

frohes neues!

Watch on melanie-schwarzer.de

Gute Präsentationen bestechen nicht durch Perfektion. Eher im Gegenteil. Perfektion ist langweilig.

Bei dem tollen Vortrag des stilpiraten im Video ist es völlig egal, dass die Hände in den Hosentasche stecken oder er aufgrund der Lichtverhältnisse nicht immer gut zu sehen ist. Er erzählt eine Geschichte, wirkt absolut authentisch und seine Mischung aus Ungläubigkeit, Begeisterung und Freude überträgt sich auf die Zuhörer.

Das macht aus meiner Sicht wirklich gute Vorträge aus! 

25.05.2011: Gesellschaftskritik nach Auschwitz

Teil 2 der Veranstaltungsreihe “Kritik und Krise - Der kategorische Imperativ”
Mittwoch, 25.05.2011 | 19.00 Uhr | FSU Campus CZS 3 - SR130

Im 19. und 20. Jahrhundert zwangen die Entwicklungen der kapitalistischen Gesellschaft zu einer Neuformulierung der kritischen Theorie. Im deutschen Nationalsozialismus zeigte sich, dass die kapitalistische Gesellschaft an ihren Krisen nicht zwangsläufig scheitern muss, wie es Marx vermutet und gehofft hatte. Vielmehr hielt sie sich durch antisemitischen Massenwahn und unter Regie eines autoritären Staates gewaltförmig zusammen. Die Ideologie, insbesondere der Antisemitismus, wurde selbst zum Grund, aus dem die Gesellschaft noch existierte: Das nazifaschistische Deutschland muss als ein „Produktionsverhältnis des Todes“ (isf) beschrieben werden. Im Moment des krisenhaften Zerbrechens der kapitalistischen Gesellschaft wurde in Deutschland der gesellschaftliche Zusammenhalt durch Massenmord gestiftet. Dies erzwang eine Gesellschaftskritik mit veränderter Perspektive: Die Gesellschaft sei so einzurichten, dass sich derartiges nicht wiederholt.

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