umweltverschmutzung

Als Düppel (englisch chaff oder Window) bezeichnet man ein Täuschmittel, mit dem Radargeräte gestört werden können. Es wurde in der Zeit des Zweiten Weltkriegs entwickelt.

Die Düppel bestehen aus leitfähigen Fäden unterschiedlicher Länge. Früher wurden Stanniol-Streifen verwendet, heute handelt es sich meist um metallbedampfte hauchdünne Kunstfasern oder leitfähige Kohlenstofffasern. Sie werden auf unterschiedliche Weise in der Luft verteilt. Wenn ein Radarstrahl das Material trifft, wirken die Fäden als Reflektoren und senden einen Teil der Strahlung zurück.

….Am 19. Juli 2005 und im März 2006 traten über der Nordsee Falschbilder in der Wetterradarbeobachtung auf. Dabei wurden über Zeiträume von etwa zehn Stunden Regenschatten beobachtet, obwohl es keine Bewölkung gab. Teilweise wird angenommen, dass diese Phänomene auf militärische Versuche mit Düppeln über der Nordsee zurückzuführen sind.[5] Nach weiteren wissenschaftlichen Forschungen scheint sich diese These mit großer Wahrscheinlichkeit zu bestätigen.[6] Insbesondere im Temporary Restricted Airspace (TRA LAUTER), über dem Pfälzerwald und dem nordöstlichen Saarland, das von der US-Armee als militärisches Übungsgebiet genutzt wird, sind derartige Phänomene zu beobachten. Entsprechend seiner Herkunft ist Düppel (Chaff) meist zuerst als punktförmiges Echo in ein bis zwei Kilometer über dem Boden zu erkennen. Die metallhaltigen Streupartikel bewegen sich mit dem Wind in der entsprechenden Höhe, breiten sich dabei aus und sinken zu Boden.….

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Frag den #Lesch – #Fracking ist keine Lösung!

Plastiktüte

Oft sieht man dich auf verlassenen Bahnsteigen herumliegen. Man fragt sich ob du dort rastest oder gar schon tot bist. Bist du überhaupt je am Leben gewesen? All deine Risse, Falten und Knitter, sie machen dich aus.

Besonders gerne wirst du für Einkäufe genutzt. Ausgenutzt. Einmal, danach weggeworfen. Dein Sinn besteht es darin, gefüllt zu werden und anschließend als Müllhaufen abzudanken. Und am Ende wirst du aufgrund von Weltverschmutzung schuldig gesprochen.

Doch wer hat dich auf diese Welt gebracht? Wer hat ein günstiges Transportmittel für debile Konsumidioten gesucht?

- Sir Inkdude / trashsky

Als große Feldherren und Staatenbauer waren sie bereits bekannt, die Inka, mit ihrem Reich von Ecuador bis tief ins heutige Chile. Doch auch in Sachen Luftverschmutzung taten sich die Söhne der Sonne besonders hervor. In einer 4,5m tiefen Bodenprobe aus dem chilenischen Feuerland (was in etwa 8000 Jahren Staub- und Erdablagerungen entspricht) konnte das Team um François De Vleeschouwer vom Centre national de la recherche scientifique (CNRS) auffallend hohe Kupfer-, Blei- undZinnwerte gerade für jene Zeiträume nachweisen, in denen das Inkrareich und seine Vorgänger ihre Blütezeit erlebten. “Nach unseren Daten dürften die Schmutzpartikel, die wir gefunden haben, jeweils bis zu 4000 Kilometer von ihrem ursprünglichen Entstehungsort gewandert sein”, erklärt Gaël Le Roux, einer der Forscher des CNRS. Im Falle der Inkas waren die Quellen der Bergbau und Hüttenwesen. Damit wäre eindeutig bewiesen, dass die Luftverschmutzung in der südlichen Hemisphäre nicht erst mit der Post-Industrialisierung vor knapp 100 Jahren einsetzte.‪#‎WTFact‬

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The Ocean Cleanup

Lasst uns auch mal was Gutes tun! So gemeinnützig und so. Ich hab hier ein Projekt, was ich kurz vorstellen möchte.

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Wir alle sind sicherlich keine Heiligen in Puncto Müll. Aber es wird dringend Zeit den nächsten Schritt in die richtige Richtung zu machen. Obwohl Deutschland als das “grünste Land” der Welt gilt, verschmutzen und gefährden auch wir immer nochin abartiger Art und Weise diesen Planeten. Staaten wie China und die USA schmuggeln sich sogar um das Kyoto-Protokoll herum, obwohl es sich bei ihnen um die größten Umweltsünder der Welt handelt. 

Einzelne Personen können in ihrem Umkreis wirken. Es ist wichtig, dass jeder etwas in seiner Macht stehende tut. 
Viel wichtiger ist aber noch, dass die heranwachsende Generation von zukünftigen Politikern endlich mal die Eier in der Hose hat, die Sache anzugehen, statt das Problem von Wahlkampf zu Wahlkampf zu schieben.

Schon jetzt sind die Auswirkungen des Klimawandels deutlich zu sehen, werden aber gekonnt ignoriert. In 50 Jahren werden wir nicht mehr an ihnen vorbeischauen können, denn dann steht uns das Wasser u.U. buchstäblich bis zum Hals. 
Ich bin kein Mensch, der an Verschwörungstheorien glaubt, der sich um den Untergang der Welt Sorgen macht oder der ständig überdramatisiert. 
Ich persönlich möchte aber am Ende meines Lebens nicht an eine Zeit zurückdenken müssen, in der wir alle Anzeichen ignoriert und die Hände in den Schoss gelegt haben. Wenn ich in 50 Jahren meine Heimatstadt im Norden Deutschlands besuchen möchte, möchte ich das nicht mit einem Tauchanzug tun müssen. 

Wie schwer kann es denn zum Beispiel sein, die vielen Milliarden, die wir für Kohlekraft- und Kernkraftwerke und für die Lagerung des Atommülls ausgeben, in erneuerbare Energien zu stecken?! Es sind Berechnungen angestellt worden, nach denen wir innerhalb von 2 Jahren komplett, als ganzes Land, umgestiegen sein könnten. Selbst wenn es 10 Jahre wären, ist das doch alle Male besser, als mit 70 vor einer ruinierten Welt zu stehen! 

Wie können es solche Hohlköpfe nur an die Spitze unseres Landes geschafft haben?

Ich möchte meinen Enkelkindern nicht erklären müssen, warum wir zur heutigen Zeit nichts getan haben, obwohl wir um die brenzlige Lage wussten…

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MÜLL ZERSTÖRT LEBENSRAUM

Diese unphilosophische Erkenntnis wird möglicherweise die Ursache seines Aussterbens sein. Kein anderes Lebewesen zerstört seinen eigenen Lebensraum nachhaltig mit Abfallprodukten. In Flora und Fauna zersetzt sich alles in schönster Ordnung. Selbst totes Pflanzenmaterial, Kadaver oder die festen Ausscheidungen großer Säuger sind die Freude des einen oder anderen Insekts, nehmen wir stellvertretend für alle den Käfer mit dem schönen Namen Pillendreher. Unsere Spezies hat es kraft ihrer Erfindungsgabe in den vergangenen zwei Jahrhunderten geschafft, Stoffe zu produzieren, die zwar dienlich, zugleich aber in höchstem Maße gefährlich sind. Die Errungenschaften von Chemie, Physik und Technik erlauben die Herstellung von Umweltgiften und Unterhaltungselektronik, die scheinbare Beherrschung von Atomkraftwerken oder die Plastikverpackung jedes wie auch immer geformten Gegenstandes.

Das meiste, was uns umgibt, besteht aus hochgradig resistenten Stoffen. Die natürliche Verrottungsdauer ist im Falle von Glas, Aludosen, Kunststoff und Metallverbindungen so lange, dass wir theoretisch im Müll schon ertrunken wären. Wären da nicht die Tüftler, die damit umzugehen wissen. Sie haben uns in Deutschland ein ausgeklügeltes Recyclingsystem beschert. Es holt aus dem Müll heraus, was weiter zu verwerten ist. Dazu muss der Abfall getrennt werden. Denn getrennter Abfall ist halb so schlimm, sagen die Experten. Das Gute also ins Kröpfchen, was übrig bleibt, ins grüne, braune, gelbe, blaue oder schwarze Töpfchen.

Das lernt jedes Kind. Die Abfallwirtschaft im Landkreis Tübingen beispielsweise hat für die Kleinen einen Abfallerlebnispfad eingerichtet. Auf einem Müllfriedhof können sie Abfälle ausgraben und begreifen dabei, dass verschiedene Stoffe unterschiedlich schnell verrotten. Ähnlich hat sich der Bekleidungshersteller Trigema betätigt, der an der Produktion kompostierbarer T-Shirts forschte. Was ihm auch gelungen ist. Derartige Bemühungen gehen in die richtige Richtung. Leider helfen sie unterm Strich wenig.

Der Anfang September in den Kinos angelaufene Film „Taste the Waste" von Valentin Thurn dokumentiert, dass die Hälfte der von Industrienationen produzierten Nahrungsmittel auf dem Müll landen. Auch unser Kaufverhalten hat diesen kranken Umgang mit Lebensmitteln hervor gebracht. Keiner der seit den 1950ern Geborenen hat erfahren müssen, was es mit dem Sprichwort „In der Not frisst der Teufel Fliegen" auf sich hat. Ein Stück Brot auf dem Teller gilt in unserer „Zuvielnation" nichts, Pommes und Hamburger aus der Originalverpackung alles. Die fliegt anschließend in die Landschaft.

Der Umgang des Menschen mit Müll wird immer eine Verlustrechnung bleiben. Was recycelt wird, frisst Energie, muss hin- und hergefahren werden. Die Kette funktioniert nicht ewig, irgendwann ist bei den meisten Stoffen Schluss. Ein Recycling-Perpetuum mobile ist nicht zu erfinden. Interessant wie aussagekräftig ist die Vielzahl der Wortschöpfungen, die sich um den Müll ranken. Jährlich kommen neue dazu. Es gibt Atommüll, Giftmüll, Mülltourismus, Müllkonzepte und Emissionsmüll. Leider ist der Sperrmüll, jener verheißungsvolle Tag, der Studenten-WGs auf kostenlose Neumöblierungen hoffen ließ, dabei, auszusterben. Müllmacht ist, wenn die Müllmänner streiken, und alles im Dreck versinkt. Wird der Müll in den Weltraum geschossen, ist das (noch) eine Müllvision.

Die Vermüllung der Meere nimmt unterdessen Besorgnis erregende Ausmaße an. 6,4 Millionen Tonnen landen so jährlich in den sieben Weltmeeren. Pro Quadratkilometer schwimmen 46000 Stück Plastikmüll. Daran sterben eine Million Seevögel pro Jahr nebst Schildkröten und Meeressäugern. Sie verhungern an Plastikresten in ihren Mägen oder strangulieren sich an Six- pack-Henkeln und Netzresten. Aber auch die höchsten Erhebungen der Erde verdrecken durch Bergsteigermüll, denn der Slogan ; „Nimm die Erinnerung mit und deinen Abfall" gerät zunehmend in Vergessenheit.

Eine Endstufe gibt es bei der Müllentsorgung immerhin. Kunst aus Müll ist per definitionem Kunst, kann also für die Ewigkeit so bleiben. Die Strömung der „Arte Povera", der armen Kunst, hat sich das zu Nutzen gemacht. Alte Bleche neu arrangiert, oxidierend bis in alle Ewigkeit, sind nur eine Spielart davon. Der Grieche Jannis Kounellis hat sie eingeschlagen. Im bayerischen Walchensee hat der Müll erstaunliche Blüten getrieben. Ein Taucher, der anonym bleiben will, fühlte sich von ihm zu Unterwasserinstallationen inspiriert. Auf dem Seegrund arrangierte er eine aus Fundstücken zusammengebaute „Wallstreet", die an die Front einer verlassenen Westernstadt erinnert. Es gibt das „Glasboot", ein mit Flaschen überhäuftes Ruderboot, das Feld der weggeworfenen Schuhe und einen geisterhaften Kreis aus Gartenstuhlgerippen. An Orgelpfeifen gleich aufgereihten Rohren lädt das Schild „Kapelle geöffnet" zum Verweilen ein.

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ATOMMÜLL

Das Atommüll-Problem wird auf die lange Bank geschoben

Jedes Jahr entstehen in den deutschen Atomkraftwerken rund 400 Tonnen hochradioaktive abgebrannte Brennelemente. Was mit diesem über Jahrtausende strahlenden Abfall passieren soll, weiß bis heute niemand. Die Entscheidung wird vertagt, der Müll wird zwischengelagert. 

Entsprechend mussten neue Zwischenlagermöglichkeiten geschaffen werden. Insgesamt gibt es in Deutschland 16 Zwischenlager. Davon sind 12 in den vergangenen Jahren an AKW-Standorten neu eingerichtet worden. 

Im Jahr 2030 wird die Bundesrepublik mit etwa 24.000 Kubikmetern hochradioaktivem Atommüll umgehen müssen. Das entspricht etwa 17.000 Tonnen Schwermetall aus abgebrannten Brennelementen und Wiederaufarbeitungsabfällen. 

Seit Jahrzehnten wird der ungeeignete Salzstock Gorleben als äüäEndlager gehandelt. Wie es dazu kam, ist eine lange und unerfreuliche Geschichte. Greenpeace hat Originalakten der Niedersächsischen Staatskanzlei und des Niedersächsischen Umweltministeriums von 1974-76 ins Netz gestellt.

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Der Preis der Blue-Jeans
Ein Film von Michael Höft und Christian Jentzsch

Wir sehen das, was wir eigentlich schon öfter gehört haben und sind trotzdem fassungslos. Und der Fluss färbt sich violett während wir über die Schuldfrage nachdenken.

Zu sehen in der ARD Mediathek

Kanada hat erreicht, was es lange forderte: Die EU schleift ihre Klimapolitik: … Der neue Vorschlag folgt auf eine umfangreiche Lobbykampagne der Kanadier: Minister und Abgeordnete besuchten die Brüsseler Büros, heuerten PR-Firmen an und entwarfen eine geheime Lobbystrategie namens “Pan European Oil Sands Advocacy Plan”. Allein in den ersten zwei Jahren organisierten die Kanadier 110 Lobbyveranstaltungen in Europa, mehr als einen pro Woche. Sie stellten mit zweifelhaften Gutachten die wissenschaftlichen Studien der EU infrage, flogen EU-Politiker zu einseitigen Informationsbesuchen nach Kanada und fanden unter konservativen Energiepolitikern und europäischen Industrievertretern willige Partner. Der Umweltverband Friends of the Earth Europe in einer Recherche über “Kanadas dreckiges Lobby-Tagebuch”: “Diese konzertierte und gut geplante Lobbykampagne zielte darauf, die europäischen Entscheider in die Irre zu führen und zu spalten, um eine Entscheidung über die Emissionswerte der Teersande zu verzögern.” Die internen Papiere, die die Umweltschützer von der EU zitieren, belegen auch, dass die Kanadier immer wieder mit dem Abbruch der Ceta-Verhandlungen drohten, sollten die Europäer bei ihrer Haltung zu den Teersanden bleiben.