Toca mi mano como tocas las flores,
con ese cariño de mil ángeles,
recorre los pétalos de mi suerte
que llega sólo cuando logro tenerte.

Deshoja las dudas en mi mente
con la delicadeza de una madre,
transita mi cuerpo azul y verde
sin despojarme los ideales.

Aunque sea respira mi oxígeno,
ya sea lo peor, lo mínimo.
Roza con amor mis raíces.

Tan sólo una mirada necesito,
mi vida en sus manos dejo.
Nútrete de mi como los colibríes.

—  Sé mi colibrí. 
8
Erik Madigan Heck . Katrin Thormann . Harper’s Bazaar UK //

Wie zwischen Sommer und Herbst fühlt es sich derzeit an, wenn ich vor die Haustür trete. Dabei lag ich vor zwei Wochen noch im Liegestuhl am Meer. So schnell kann’s gehen. Und doch bleibt Hoffnung auf einen angenehmen Spätsommer. Vielleicht im September, wie wär’s? Naja, passend dazu hatte ich obiges Editorial zurückgelegt, dass den Spagat zwischen den Saisons ganz gut verkörpert, wie ich finde. Bei einigen Aufnahmen gewinnt man den Eindruck, auf einer sommerlichen, impressionistischen Blumenwiese zu weilen, die Renoir nicht besser hätte malen können. Auf anderen wiederum scheint es, als sei die Luft doch schon etwas kühler geworden. Alles umhüllend, auch die bezaubernde Katrin Thormann, legt sich ein Blütenteppich, der sich anschickt, mit aller Kraft jeden Zweifel zu vertreiben, dass bald Herbstzeit naht. Und wer könnte dies besser in Szene setzen und festhalten als Erik Madigan Heck, dessen Aufnahmen hier unter dem Titel “Into the Woods” in der neuen Harper’s Bazaar UK erscheinen. En gros betrachtet, fängt’s durchaus irgendwann an vor den Augen zu flimmern, aber Aufnahme für Aufnahme betrachtet, offenbart sich die Schönheit im Detail. Eriks Portfolio findet ihr hier: www.maisondesprit.com.

anonymous said:

Schön wenn ich zur allgemeinen Belustigung beitrage. (Wenig dienlich hieß übrigens, dass es hier nicht in den Zusammenhang passte.) Aber das was du / ihr mir anlastet: nämlich Behauptungen aufzustellen und frauenfeindliche Kommentare (=hysterisch) abzugeben, unfreundlich zu sein, das spiegelst du / ihr gerade wieder. Toll, wie ihr Rechte einfordert, die ihr selbst nicht gewährt. Fühlt Mann sich doch glatt wohl in der zu 95% (deine Zahl) aus Frauen bestehenden BVB- Community.

ach, Anon, Anon, Anon, danke

hör Mal, ich bin Feministin. Dazu stehe ich, dafür trete ich ein. Ich bin für gleiche Rechte im politischen, justiziellen und religiösen, aber auch im kulturellen Bereich. Wieso ist einfach: Weil diese Rechte vll. niedergeschrieben sind, aber nicht immer existieren. Das kann jetzt eine ganz lange Debatte werden, in der ich dir von Abtreibungen, Catcalls, Frauenzeitschriften, Diät-Wahn und und und erzähle, aber wir belassen es bei weiblichen Fans des Männer-Fußballs. Ich bin Feministin und das bin ich auch als Fußball-Fan und deshalb werde ich jeden anderen weiblichen Fan und jedes Fangirl bis aufs Blut vor Leuten wie dir verteidigen, die eine Aussage herausnehmen und sie auf uns alle übertragen und dann sagen, dass das der Grund ist, wieso wir alle nicht ernst genommen werden können. Eine andere Meinung zu haben, ist okay. Hättest du ihr einfach gesagt, dass du anderer Meinung bist, hätte ich wahrscheinlich nicht eingegriffen. Aber DU hast daraus eine sexistische Frage gemacht, auf die ich reagiert habe.

Aber weißt du was? Ich war nicht immer Feministin. Noch zu Anfang meines Studiums hab ich in Seminaren “Find die Feministin” gespielt, weil ich selbst so viel internalisierte Misogyny innehatte, dass es schrecklich lange dauerte, bis viele gute und starke Frauen mir die Augen öffnen konnten.

Ich bin mir sogar zu 50% sicher, dass die meisten, die meinen Post rebloggt haben, sich nicht als Feministinnen identifizieren - aus welchen Gründen auch immer - aber sie sehen hier dasselbe Problem: Nämlich dass Frauen oft keinen Platz in dieser Fußball-Welt haben und wenn sie einen haben wollen, müssen sie hart dafür kämpfen.

Ich kann hier keine Rechte gewähren, weil ich sie streng genommen nicht habe. Ich bin nicht die laute Mehrheit, die über die Mädchen im Reus- und Hummels-Trikot lacht. Ich bin nicht der Kerl, der die Frau fragt, was Abseits ist, als sie nebenbei erwähnt, sie interessiere sich für Fußball.

Ich und die meisten anderen Fußball interessierten Frauen sind überhaupt nicht in der Position, Rechte zu gewähren. Deshalb müssen wir sie fordern.

Die Reform des Bewußtseins besteht nur darin, daß man die Welt ihr Bewußtsein innewerden läßt, daß man sie aus dem Traum über sich selbst aufweckt, daß man ihre eigenen Aktionen ihr erklärt. Unser ganzer Zweck kann in nichts anderem bestehn, (…) als daß die religiösen und politischen Fragen in die selbstbewußte menschliche Form gebracht werden.
Unser Wahlspruch muß also sein: Reform des Bewußtseins nicht durch Dogmen, sondern durch Analysierung des mystischen, sich selbst unklaren Bewußtseins, trete es nun religiös oder politisch auf. Es wird sich dann zeigen, daß die Welt längst den Traum von einer Sache besitzt, von der sie nur das Bewußtsein haben muß, um sie wirklich zu besitzen. Es wird sich zeigen, daß es sich nicht um einen großen Gedankenstrich zwischen Vergangenheit und Zukunft handelt, sondern um die Vollziehung der Gedanken der Vergangenheit. Es wird sich endlich zeigen, daß die Menschheit keine neue Arbeit beginnt, sondern mit Bewußtsein ihre alte Arbeit zustande bringt.
Wir können also die Tendenz unseres Blattes in ein Wort fassen: Selbstverständigung (kritische Philosophie) der Zeit über ihre Kämpfe und Wünsche. Dies ist eine Arbeit für die Welt und für uns. Sie kann nur das Werk vereinter Kräfte sein. Es handelt sich um eine Beichte, um weiter nichts. Um sich ihre Sünden vergeben zu lassen, braucht die Menschheit sie nur für das zu erklären, was sie sind.
—  Marx, Karl (2006): Briefe aus den ‘Deutsch-Französischen Jahrbüchern’. M. an R., Kreuznach im September 1843. In ders. & Engels, Friedrich: MEW Bd. 1. S. 346. Berlin: Dietz.
Imagine Lukas Raeder 18

'Lukas, bitte wir müssen reden!', jammere ich und schaue ihn flehend an.

'Ich glaube da gibts nichts zu reden. Ich habe genau gesehen, was du mit Alessandro am laufen hast. Du willst ihn vielleicht als deinen neuen besten Freund aber glaub mir, für ihn bist du nur eines seiner Betthäschen!', zischt er mir zu. Seine Augen spiegeln genau wieder wie er sich fühlt.

Verletzt. Ersetzt. Unwichtig.

'Lukas! Das war einfach nur weil ich sauer auf dich war! Und deine Aktion war ja nun echt auch nicht korrekt.', rede ich mich total in Rage, als Lukas plötzlich seinen Finger auf meine Lippen legt.

'Komm erstmal rein.', sagt er und schaut zu meiner Beruhigung schon etwas besänftigter.

Schnell trete ich in sein schönes Zuhause ein und lasse mich auf meinen altbekannten Platz auf der Coach fallen.

Doch zu meiner Überraschung setzt er
sich nicht neben mich, sondern lässt sich mir gegenüber nieder.

Verwirrt blicke ich ihn an , doch eher erklärt seine Geste nicht, sondern verschränkt nur seine Arme hinter seinem Kopf.

Eine Weile starren wir uns an, bis er das schweigen bricht.

'Ana, ich weiß es war nicht richtig, dich da einfach stehen zu lassen, aber dass du mit Alessandro mitgehst, und dann heute auch noch den Tag mit ihm verbringst, kann ich einfach nicht verstehen. Machst du das extra? Du weißt genau wie sehr ich ihn hasse und du weißt genau wie scheisse er dich behandelt und du lässt dich trotzdem von ihm verarschen.'

Einen Augenblick lang weiß ich nicht wie ich reagieren soll.

Als ich schließlich meine Stimme wieder gefunden habe, ist sie viel zu hoch: ‘Er verarscht mich nicht! Im Gegensatz zu die kümmert er sich und passt auf mich auf und lässt mich nicht einfach im Kino stehen! Er war für mich da’

'Willst du mir jetzt etwa unterstellen , dass ich nie für dich da bin?', schnappt Lukas und zieht seine Augenbrauen zusammen.

'Nein! So meinte ich das gar nicht.', rudere ich zurück.

Langsam aber sicher läuft das hier in eine ganz falsche Richtung.

Toca mi mano como tocas las flores,
con ese cariño de mil ángeles,
recorre los pétalos de mi suerte
que llega sólo cuando logro tenerte.

Deshoja las dudas en mi mente
con la delicadeza de una madre,
transita mi cuerpo azul y verde
sin despojarme los ideales.

Aunque sea respira mi oxígeno,
ya sea lo peor, lo mínimo.
Roza con amor mis raíces.

Tan sólo una mirada necesito,
mi vida en sus manos dejo.
Nútrete de mi como los colibríes.

Das Fellviech!

Ich bin´s wieder! Jedermanns Lieblingsakita!

Heute ist mein dritter Tag hier im neuen Zuhause. Ich fühle mich sehr wohl und das sieht man mir auch an.

Meine Zweibeiner fordern mich ganz schön… Gassi-gehen, spielen, Lernübungen und so weiter! Dazwischen schlafe ich sehr viel und ruhe mich schön aus. 

Obwohl ich mich anfangs in meiner Hundebox sehr wohl gefühlt habe - die roch schließlich noch nach meinem alten Zuhause - bevorzuge ich jetzt den blanken Boden. Blöde Hundedecken und so können mir gestohlen bleiben. Naja, ok wenn ich ehrlich bin, mag ich die schon. Kommt immer drauf an. Ich bin eben wählerisch.

Aber wenn ich euch eines verraten soll: Mein Lieblingsplatz ist diese kleine Ecke. Genau dort zwischen Hundebox und Schrank des Zweibeiners.

Eigentlich ist die Ecke viel zu klein und dunkel. Aber irgendwie gefällt sie mir. Nur das Rauskommen ist immer etwas schwierig. Ich lege mich gerne hin, wühle und trete solange gegen die Hundebox bis es mir bequem genug ist. Auf dem Bild ist mein Kopf draußen, aber am liebsten mag ich es, wenn ich meine Schnauze ganz tief in die Ecke graben kann - dann muss ich aber auch rückwärts rausstolpern.  Mein Zweibeiner lacht dann immer. Naja hauptsache er amüsiert sich dabei. Generell mag ich dunkle Ecken. Da fühlt sich meine Schnauze wohl!

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Aber ich mag auch andere Plätze, besonders vor Spiegeln und anderen glatten Oberflächen. Da packe ich die Schnauze dran und schmiere gerne alles voll. Da ist es auch super gemütlich.

Mittlerweile darf ich auch ins Wohnzimmer, da steht so eine super tolle Couch. Da darf ich nicht rauf. Aber die Katze schon! Hab ich das schon erzählt? Die Zweibeiner haben ein Fellknäuel zuhause. Aber irgendwie mag sie mich nicht.  

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Sie starrt mich die gaaaanze Zeit an! Egal was ich mache und tue. Dabei kann sie auch lieb gucken - zum Beispiel wenn die Zweineiner ankommen und sie kraulen. Mittlerweile ignoriere ich sie einfach. Die Zweibeiner haben anfangs ganz schönen Tam-Tam drum gemacht, dass ich nicht mit ihr spielen darf. Warum nur? OH mann… Und ich muss mich auch dran gewöhnen, dass sie auch Streicheleinheiten kriegt. Aber ihre Leckerli… hmmm… das riecht immer so gut. Ach, soll sie doch. Ist mir egal - meistens krieg´ ich dann auch eines, dann ist es wieder gerecht.

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Naja, auf jeden Fall darf das Viech auf die Couch und ich nicht. Was habe ich nur verbrochen? Nichts! Das ist ne echte Zimtzicke. Von der will ich bestimmt nichts mehr. Und wenn ich zu nah komme, faucht sie mich an - völlig grundlos! Sitzt da wie eine Diva auf ihrem hohen Stuhl und faucht kraftlos runter. Ich will doch nur schnuppern! 

Ist das nicht mega unfair? Die Couch…(T_T)

Einmal hat sie nach mir geschlagen mit ihrer Mini-Pfote, und da hab ich sie angebellt. Ich meine, so geht das ja wohl nicht. Und die Zweibeiner! Gleich dazwischen gegangen. Das hätte ich sicher auch alleine regeln können. Die macht mir ja wohl keine Angst…!

Wenigstens hat sie auch einen auf den Deckel bekommen. Ja die Zweibeiner die haben es halt drauf und sorgen für Gerechtigkeit!

Immerhin heute war sie ganz lieb… Zweibeiner-Frauchen hat uns mit Leckerli gefüttert, saß auf dem Stuhl und wir sind beide jeder von einer anderen Seite auf die Hinterbeine. Vorderpfoten auf die Beine - und schwups - Leckerli im Maul. Schön jeder einer der Reihe nach! Was sage ich? Gerechtigkeit! 

War aber schon komisch, wie die Zimtzicke mir direkt 30 cm vor der Nase gegenüber sitzt und ihr Leckerli schnappt. Aber ich hab mich beherrscht! 

Als ich dann zum Zeichen meiner Freundschaft - ich bin ja ein sehr großzügiger Akita! - mit ihr spielen wollte, ging das alte Gezeter wieder von vorn los. Manno-Meter, wann lernt die das endlich?

Und natürlich zum Schluss nochmal ein Bild von mir…! Bin ich nicht niedlich? (^_^)

image

thatstrangejake said:

Multiples of 12

*insert disgruntled Space Dandy “math” gif here*

12. If the person you like says they like someone else, what would you say?

I couldn’t do something like that to them but if the other partner is treting her shitly then i butt in

24. What are you sitting on right now?

On my bed like a princess

36. Is there anyone you can tell EVERYTHING to?

My dogs. They don’t judge.

48. Were you single over the last summer?

*actual pic of me last summer below*

Aufgestautes sprudelt aus mir heraus, die Überbleibsel kratzen noch immer im Hals. Schlucke es herunter, bis Tränen meine Augen ausfüllen. Trete den Rückzug an. Halte die Methoden nicht aus. Doping Mittel gehört in keinen Stall, schon gar nicht in ein Pferd.

Die Dunkelheit umhüllt mich, nachdem ich einen Schritt aus der Haustür trete. Ich vergrabe meine Hände in den Taschen meiner ach nein deiner Jacke, taste nach meinen Wohnungsschlüsseln und greife stattdessen nach einer kleinen rechteckigen Schachtel. Aus Neugier ziehe ich sie aus der Jackentasche und halte Streichhölzer in der Hand. Wer hat denn Streichhölzer in seiner Jacke? Trotzdem ziehe ich eins heraus und lass es schnell über die dunkle Fläche gleiten damit sich die Flamme entzündet. Gebannt blicke ich in das Minilagerfeuer, das ich zwischen meinen Fingern halte. Wie die Flamme kurz im Wind flackert und dann wieder ganz still steht.

Das plötzliche Klimpern neben meinem rechten Ohr erschreckt mich. Ich zucke zusammen, lass das Streichholz fallen und blinzle meinem Lagerfeuer kurz hinterher, wie es im Fall erlischt. Währenddessen ertönt ein mir bekanntes Lachen neben mir. Noch bevor ich mich zu dir drehen kann stehst du vor mir, lachst mir entgegen, wobei deine Augen aufblitzen. Unwillkürlich muss auch ich lachen.

Du drückst mir die Schlüssel in die Hand: "Wollen wir los?" 
"Ja klar!"
, ich lache dir entgegen, hake mich bei dir unter und laufe zusammen mit dir von Laterne zu Laterne, den schmalen Weg entlang.
"Du hast wohl meine Streichhölzer gefunden, hm?"
Ich wende mich ein wenig zu dir, treffe auf deine Karamellaugen und ein Lächeln, das nur mir gilt. "Ja, wie ein kleines Lagerfeuer."
"Ach, deshalb hat dich das so fasziniert, entschuldige ich hab dich kurz beobachtet." dein Lachen vertieft sich, wird noch viel offener. "Oder ein Stern."
Ich warte, ob du weiter sprichst, aber möchte mich nicht so lang gedulden und frage nach. “Ein Stern?”
Ja, für dich ist die Streichholzflamme ein Lagerfeuer, für mich ist sie ein Stern.” Du atmest ein, für einen Moment sind nur unsere Schritte zu hören. "Das ist auch der Unterschied zwischen uns. Du wünschst dich an ein Lagerfeuer, vielleicht am Meer, mit deinen liebsten Freunden und ich wünsche mich ganz weit weg, auf einen Stern, allein."

Zero Gravity

AN: I sawn Grabity on the Sunday of it come out an relay licked it with its extreem akshun packed akshun an Sundra Bollocks good actin skills but I thinking of the plots leaved unresloved. Why of the russhans? An satallate to explode? This story ill make it all cleer!

Zero Gravity

An Originial an Offishal Fanfiction by Sue Mary

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Er erklärte mir, dass er nie ins Rampenlicht trete, ohne sich vorher immer und immer wieder zu sagen : " Ich liebe mein Publikum. Ich liebe mein Publikum. " Lächerlich? Albern? Halten Sie davon, was Sie wollen. Ich habe Ihnen nur kommentarlos das Rezept des brühmtesten Zauberkünstlers aller Zeiten verraten.
10.8 bis 15.8.2014

Am Sonntag trete ich auf meine Brille, eigentlich nur ganz leicht, aber sie zerbricht sofort in der Mitte am Steg. Weil ich schon einmal meine Brille im Zug liegengelassen habe, weiß ich, dass meine Fielmann-Filiale zumindest damals das gleiche Gestell und die nötigen Daten noch hatte und mir einfach die alte Brille noch mal verkaufen konnte.

Allerdings werde ich nur Ende des Monats einen Zwischenstopp in Berlin machen, zu kurz vermutlich für Bestellung und Abholung einer Brille. Man kann meiner Filiale nicht mailen, aber man kann sie auf der Fielmann-Website auswählen und sein Anliegen in ein Formular schreiben.

Montag bekomme ich Antwort, die Gmail natürlich erst mal in den Spamfolder sortiert, aber darauf bin ich gefasst:

Sehr geehrte Frau Passig,

vielen Dank für Ihre Mail.

Den Defekt Ihrer Brille bedauern wir sehr.

Da unsere Niederlassungen nicht per Mail erreichbar sind und wir zudem keinen Einblick auf die Kundendaten haben, haben wir Ihre Nachricht umgehend an unsere Niederlassung in Berlin (Kottbuser Damm) weitergeleitet. Unsere Mitarbeiterin, Frau Rudolph, wird Sie so bald wie möglich bezüglich Ihres Anliegens unter der von Ihnen hinterlegten Rufnummer kontaktieren.

Es folgen meine Daten aus dem Onlineformular, eingeleitet mit einem Hinweis an den Kundenservice:

Folgende Mail kommt von Ihrer Internet-Seite!
—————————————————————————————————————-
Niederlassung:  001-0453
Anrede:         Frau
Name:           Passig
Vorname:        Kathrin
Straße, Nr.:    Weserstr. 183
Plz, Ort:       12045 Berlin
Land:           Deutschland
Telefonnummer: 
E-Mail Adresse: fielmann@kulturindustrie.com

(Warum meine Mailadresse mit fielmann anfängt, erkläre ich ein andermal; es hat mit Spam zu tun.) Bis Donnerstag passiert weiter nichts, außer dass ich herausfinde, dass das Sternchen bei “und Plastik*” auf der Sekundenklebertube “außer Kathrins Brillengestell” bedeutet. Ich hake noch mal per Mail nach. Am Freitag kommt die Antwort:

Sehr geehrte Frau Passig,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Wir bedauern sehr, dass Sie noch keinen Rückruf erhalten haben.

Umgehend haben wir uns erneut mit unserer Niederlassung in Berlin (Kottbuser Damm) in Verbindung gesetzt. Wie man uns mitteilte, konnte unsere Mitarbeiterin, Frau Rudolph, Sie telefonisch nicht erreichen. Des Weiteren informierte man uns, dass für Sie ein Bestellung der gewünschten Brille (Auftragsnummer 166 4512) eingeleitet wurde. Gerne können Sie sich auch direkt an unsere Mitarbeiter unter der Rufnummer 030/6923381wenden. Sie werden gerne für Sie da sein.

Dass Frau Rudolph mich telefonisch nicht erreichen konnte, hat womöglich damit zu tun, dass ich gar keine Telefonnummer angegeben habe. Aber hey, Bestellung eingeleitet! Und es gibt tatsächlich mindestens ein Onlineformular auf der Welt, das nicht einfach ins Leere führt.

Update 22.8.: Die Bestellung wurde nicht nur eingeleitet; als ich eine Woche später in der Filiale vorbeischaute, um vielleicht doch mal meine Telefonnummer zu hinterlassen, war die Brille schon fertig. Das geschah an einem Freitag. Am Montag lag eine Postkarte im Briefkasten, die mir mitteilte, dass ich meine Brille abholen könne.

(Kathrin Passig)

t - zwei Wochen

Zwei Wochen trennen mich noch von dem Umzug nach DD-Neustdt.

Noch zwei Wochen schaffen bei einer der berühmtesten deutschen Anti-Viren Softwareschmieden[1].

Freitag 28. August trete ich die 600km lange Reise in das Elbflorenz an. Am 1. September werde ich ein ganz normaler Schüler wie vor 5 Jahren sein. Motiviert auf das härteste zu Lernen und mich durchzubeißen und mich über anstehende Hausaufgaben und Klassenarbeiten aufzuregen bzw. mit Counter Strike zu kompensieren (Wenn Counter Strike GO mal anständig auf meinem Mac laufen würde -.-).

However, der/die/das Blog hier ist als Art Tagebuch gedacht um meine Erfahrung zu manifestieren.

Der Umzug bringt viele plötzliche Änderungen mit sich:

  • Weg von zu Hause in einer WG leben
  • Kein Fahrzeug mehr
  • Kein 9to5 Job mehr
  • Kein großes Geld mehr
  • Essen selber kaufen müssen ^^
  • Keine laute Musik mehr hören können (Als Producer und Hobby Schallplattenunterhalter [2] ein herber Umstand)
  • Statt im 2. Stock im 5. wohnen und kein Aufzug #FirstWorldProblems
  • Angewiesen auf Bus und Bahn
  • Schule[3] ist 500m von meinem Bett

Grüßle aus dem Schwabenländle

[1] Super Wort! Klingt so als wäre Software entwickeln ein ernst zu nehmendes Handwerk.

[2] DDR Begriff für DJ. Da sich jeder DJ nennen darf und ich viel lieber Musik produziere/geniesse als sie auch aufzulegen nutze ich das schönere DDR Synonym.

[3] Zufälligerweise hat die Schule mir vor kurzem mitgeteilt ein neues Gebäude in der nähe erichtet zu haben wo ich unterricht haben werde. Statt 6km zu Fuß und mit der S-Bahn muss ich jetzt nur noch 500m laufen. Richtig gut.

Die Abtretung und § 285 BGB analog

Beim Durchlesen der letzten Beiträge könnte man meinen, dass ich einen gewissen Fetisch für § 285 BGB habe. Der Grund für die Überbetonung von § 285 ist aber vielmehr mein Ärger darüber, dass Lehrbücher ungefähr zwei Beispiele zu diesem Thema abdrucken und die wirklichen Probleme im dunkeln belassen.

Eine Problematik, in welcher eine analoge Anwendung von § 285 BGB in Betracht kommen könnte ist die der Abtretung einer Forderung. Trete ich eine Forderung in Höhe von 120€ ab und verlange für diesen Rechtskauf einen bestimmten Geldbetrag, so ist fraglich, wie ich an die 120€ komme.

Das Reichsgericht hat für einen ähnlich gelagerten Fall die analoge Anwendung von § 285 BGB aus. Der “Gewinn” könne so über analog § 285 BGB eingezogen werden.

Die Problematik besteht darin, dass es an einer Regelungslücke fehlt, haben wir doch § 816 II BGB, welcher solche Fälle löst.
Hiergegen kann man einwenden, dass das Problem es Bereicherungsrechts ist, dass regelmäßig die Möglichkeit besteht sich auf eine Entreicherung zu berufen. Dieser Einwand ist jedoch insofern unberechtigt, da er Einwand in jenen Fallkonstellationen regelmäßig abgeschnitten ist.
Weiterhin spricht gegen eine analoge Anwendung der telos von § 285, welcher gerade das stellvertretende commodum sichern möchte, welches hier aber gerade nicht in seiner typischen Form verlangt wird. 

Als Argument für die analoge Anwendung spricht einzig nur, dass der Zweck von § 285 in der Korrektur unrichtiger Vermögensverschiebungen zu sehen ist. Diese Behauptung ist jedoch in einem BGB, welches hierfür das geballte Instrumentarium des Bereicherungsrechts zur Verfügung stellt kaum haltbar

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