Die Daten der anderen – von Content-Wirtschaft und User-Rechten

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Ein Podium zum Thema Vorratsdatenspeicherung, wie wir es seit Jahren kennen: der netzpolitische Lobbyist Markus Beckedahl, jemand aus dem Bundestag, in diesem Fall die neu gewählte Bundestagsabgeordnete Christina Kampmann (SPD), Florian Drücke vom Bundesverband Musikindustrie und Heiko Wiese von der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft. Ole Reißmann, Netz-Redakteur bei Spiegel Online, der die Trennlinie zwischen Überwachungsgegner und -befürworter bildete, moderierte dieses Panel, welches nur den politischen Stillstand in der Debatte dokumentierte.

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Das Bestreben, wahre natürliche Bedürfnisse der Menschen von unwahren entfremdeten oder perversen zu unterscheiden, ist so aussichtslos wie repressiv. Zwischen dem, was von den Naturgesetzen vorgegeben und dem, was gesellschaftlich produziert, das heißt von den Naturgesetzen der Gesellschaft hervorgebracht ist, läßt sich keine absolute Trennlinie ziehen. Wer es dennoch tut, nimmt für sich selbst den Standpunkt Gottes oder des Staates ein, und eröffnet eine Diktatur über die Bedürfnisse. Wer diesen Standpunkt aber verneint, hat auch sonst darauf zu verzichten, den Menschen in irgendeiner Weise positiv zu bestimmen, also festzulegen, was ein Mensch ist, was den Menschen zum Menschen macht – sei‘s der aufrechte Gang, der Geist, das religiöse Bedürfnis oder eben der freie Wille.
—  Gerhard Scheit - Das Ich und das Es
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Aufnahmeort: Nyborg
Aufnahmegerät: iPhone 3GS
Aufnahmeperson: Charlotte
Aufnahmezeit: 06.01.2012, 10:37

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