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Traum #1: Das letzte Abendmahl mit Haar

Ähnlich wie Jesus mit seinen Jüngern beim letzten Abendmahl vor der Kreuzigung sitze ich mit meinen Exfreunden an einer langen Tafel. Die Männer essen und trinken, unterhalten sich in einer Sprache, die ich nicht verstehe. Sie sind wütend, schlingen sich das Essen hinein und betrinken sich. Ich versuche aufzustehen, bin aber wie an den Stuhl gekettet. Wütend schart sich die merkwürdige Schar an Expartnern um mich, redet, schreit auf mich ein. Ich verstehe kein Wort. Igor nimt ein großes Messer und bewegt sich auf mich zu. Nach und nach schert er meine langen Haare ab, sie fallen auf den Boden. Ängstlich und verwirrt beginne ich zu weinen, will weg, kann mich aber nicht bewegen. Ich versuche zu reden, kann es aber nicht. Im stummen Schrei winde ich mich auf dem Stuhl. Plötzlich wird der Himmel dunkel und die Männer verwandeln sich körperlose dunkle Gestalten, gruselige Schatten, die lautes Tosen und Rauschen von sich geben. Nur einer behält seine menschliche Form, Igor, der noch das Messer in der Hand hält. Erschrocken sieht er sich um und zieht mich plötzlich sanfter als erwartet vom Stuhl. Gemeinsam rennen und rennen wir… versuchen den Schatten zu entkommen… außer Atem fallen wir immer wieder hin, tun uns weh, helfen uns gegenseitig auf und rennen… ich wache auf.