UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft

O.M. Ungers: Morphologie City Metaphors

Der vor sieben Jahren verstorbene Oswald Mathias Ungers zählt zu den einflussreichsten deutschen Architekten der Nachkriegsmoderne. Seine Vorstellung von Architektur war immer stark geprägt vom Denken in Bildern. Die Ausstellung „O.M. Ungers: Morphologie City Metaphors“ veranschaulicht das auf besondere Weise: Anhand eines Modells wird eine Installation rekonstruiert, die 1976 Teil der Eröffnungsausstellung „MAN transFORMS“ des Cooper Hewitt Museum of Arts and Design in New York war. Gezeigt wird auch eine Auswahl an Tafeln der „City Metaphors“, die dort zu sehen waren und Analogien zwischen Stadtgrundrissen und alltäglichen Bildmotiven herstellen. Ungers verstand sie als Dialoge, die Anstoß geben sollten zum Neu-Denken von Stadt und Möglichkeiten des Entwerfens. Ein überraschender und humorvoller Blick, der bis heute seine Wirkung nicht verfehlt. 1982 wurden diese Bildpaare und Begriffe in einer Publikation des Verlags Walther König veröffentlicht. Der Ausstellung und dem Buch ist während des plan14-parcours ein Schaufenster der Buchhandlung Walther König gewidmet.

UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft, Belvederestr. 60, 50933 Köln

19.–26.09., tägl. 11–18 Uhr

Do 18.09., 20 Uhr, Ausstellungseröffnung

T 0221-9498360, www.ungersarchiv.de

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