monsters,unde

Hast du dich jemals leer gefühlt? Als ob dich ein Monster von innen auffrisst? Und obwohl du dich so leer fühlst, tut dieses Gefühl verdammt weh.

I was tagges by hell-of-destiny (thanks bro :*)

using only song names from 1 artist/band, cleverly answer these questions. try not to repeat a song title.

pick your artist/band: trailerpark (hehe da hab ich zugriff auf alle alligatoah und sudden lieder)

are you male or female: wunderschöne Frau

describe yourself: Tiger xD dreckig und versaut, Monster

how do you feel: wer weiß

describe where you currently live: es gibt einen ort

if you could go anywhere, where would you go?: Trailerpark baby

your favourite form of transportation is: Sprenggürtel

your best friend is: der beste; unvergleichlich, chaosprinzessin,

you and your best friends are: Kopfentleerung, Superstars

what’s the weather like: Es regnet kaum

favourite time of day: Dunkel wars

if your life was a TV show, what would the title be: faszination Bier

what is life to you: Immer noch egal, Todeskuss

your relationship: sexualethisch desorientert

you fear: totgeschwiegen

Sorry for the german songs xD I tag nobody, but feel free to pass it on!
Nachts kommt alles, was man den Tag über verdrängt hat, auf einmal hoch. Es hält dich fest wie ein Monster und macht dich schlaflos.
Rezept: Schokokuchen mit ganzen Birnen

Das Cookie-Monster sieht gespannt zu und wartet ab. Zum Glück hat es hinten keine Augen, denn dann wüsste es, dass es leer ausgeht.

Dieser Schokokuchen mit ganzen Birnen ist super einfach zu machen, macht optisch viel Wind und ist auch geschmacklich sehr empfehlenswert. Also ran ans Kuchen backen.

Keep reading

In meinen Träumen

Keine Grenzen, keine Mauern, keine Schluchten… in meinen Träumen.

Schwimmend mit den Fischen, singend mit den Vögeln… schwebend mit den Wolken… fallend mit dem Regen. Bin ich Tier, bin ich Mensch, mal Wort, mal Melodie.
Bin ich Trauer, bin ich Lachen, bin ich schwarz und bin ich weiß.
Bin das Monster unterm Bett und das ängstliche Kind darin….

Bin das Feuer und das Wasser, bin der Tanz in der Sonne und das Schluchzen im Regen. Bin ich einsam und bin es nicht. In meinen Träumen bin ich blind und seh doch mehr als jemals zu vor .. Ich bin Künstler und Gemälde…

In meinen Träumen bin ich alles.
Was träumst du?

The biest

Montag, 23. Februar 2015

Kommen wir nun also zu der unglaublichen, schaurig schönen Geschichte, wie ich hier in Australien mein erstes, eigenes, halbes Auto gekauft habe.
Es begab sich vor etwa zwei Wochen, dass Pat bei Gumtree eine krasse Maschine nach der anderen entdeckte. Wir waren ja auf der Suche nach einem Auto für unseren weiteren Trip und was das anging, konnte es Pat nicht abgespaced genug sein: Klar, unsere Karre musste natürlich einen Allradantrieb haben und selbstverständlich musste sie groß genug sein, um in ihr schlafen zu können. Ein Dachgepackträger wäre auch noch nicht schlecht. Man könnte ja meinen, es sei wichtig, dass der Motor und überhaupr die ganze Ausstattung funktioniert, aber nein: Wenn Pat mir mal wieder ein Angebot präsentierte, schwärmte er immer nur vom Schnorchel, den fetten Reifen und dass das Auto ja sogar höhergelegt sei…
Wonach wir also Ausschau hielten war nicht irgendein 4-Wheel-Drive. Was wir suchten war ein richtiges Monster. Und eines schönen Abends war es dann soweit:
“Luiiiisaaaaaa!!! Ich hab unser Traumauto gefunden!!! Schau dir das an, das hat 36 Zoll Reifen, nen Schnorchel und is höhergelegt…”
Es war die Rede von einem Jeep Cherokee von 1996, der in Toongabbie, einige Bahnstationen von uns entfernt, verkauft werden sollte. Die Fotos waren durchaus vielversprechend und so machten wir uns auf den Weg, unser mögliches neues Baby in Augenschein zu nehmen.
In Toongabbie angekommen fielen uns fast die Augen aus dem Kopf: Der Jeep stand nicht einfach in irgendeinem Vorgarten, er thronte förmlich auf der Rasenfläche und schien von seiner Position aus die gesamte Nachbarschaft zu regieren. Wirklich. Dieses Auto war ein wahres Tier: Schwarz matt lackiert und einfach riiiiesig. Als wir direkt vor ihm standen, ragte die Motorhaube majestätisch über uns auf und unser erster Gedanke war: “Bitte bitte lieber Gott, lass dieses Auto nicht kaputt sein!”
Eigentlich war uns quasi von Anfang an klar, dass wir genau diesen Wagen kaufen wollten, aber zunächst wurde der ganz neutral-gleichgültige Gesichtsausdruck aufgesetzt von wegen: “Naja, ich hab ja schon viel Krassere gesehen” (was natürlich glatt gelogen war). Ray, der Besitzer war ein netter, junger Familienvater mit Frau und Kind, der für seinen Job einen Ute brauchte, weshalb er sich schwerenherzens von seinem geliebten “Biest” trennen musste.
Alles lief gut und bis auf kleinere Mängel wie die fast fehlende Innenbeleuchtung und etwas schwerfällige Türen konnten wir keinen Grund ausmachen, warum wir dieses Auto nicht kaufen sollten. Zudem wollte Ray es wirklich dringend und möglichst bald loswerden, da er sich zwei Autos auf einmal nicht leisten konnte. Daher bot er uns an, dass wir sein Biest vier Tage später für 4500 $ Cash mitnehmen könnten, inklusive Registration bis Ende April.
Upps. Das ging ja alles ziemlich zügig. Auf dem Rückweg nach Redfern wussten wir beide kaum wo uns der Kopf stand. Einerseits hatten wir uns auf den ersten Blick in dieses Auto verliebt, auf der anderen Seite konnte man so viel Glück doch gar nicht haben: 4000 $ ist sehr wenig Geld für so ein Auto, wenn es denn einwandfrei funktioniert und der Verkäufer uns keine wirklich großen Probleme verschweigt. Außerdem hatten wir gar nicht vorgehabt, uns so schnell und kurzfristig zu entscheiden. Aber da war sie nun: Die Qual der Wahl.
Wir überlegten hin und her und Pat wäre nicht Pat wenn er nicht irgendwann gesagt hätte: “Scheiß drauf, Mann, der Wagen is so geil!”
Also kauften wir.
Und wie wir kauften. Auf dem Rückweg freuten wir uns einen Riesenkeks und träumten von den Abenteuern im Outback, die wir drei gemeinsam erleben würden.
Zu Hause saßen gerade unsere WG-Kollegen mit ein paar Freunden in einer gemütlichen Runde zusammen, sodass wir allen gleich überglücklich von unserem Triumph erzählen konnten. Unter ihnen war auch ein Automechaniker, der selbstverständlich einen Blick auf unser gutes Stück werfen wollte.
So machte sich Pat mit ein paar Jungs auf den Weg in die Garage und ich chillte mich nichtsahnend in mein Bett, bis…
… “Luisa unser Auto ist Schrott.”
Wie jetzt?
Es war, als hätte ich plötzlich einen Stein verschluckt. Das durfte nicht wahr sein. “Die Ölwanne hat wahrscheinlich ein Leck und die Reperatur wird wohl um die 2000 $ kosten.”
What??
Wir hatten eigentlich eine Rego für das Auto, was normalerweise bedeutet, dass eine mechanische Prüfung gemacht wurde, ähnlich wie der TÜV. Mit so einem Schaden hätte Ray das Auto niemals registrieren können. Der besagte Kumpel, der nach eigenen Angaben einige Ahnung von Auto hat, wollte sich dann mal die Papiere ansehen, und da ereilte uns dann endgültig der Schock unseres Lebens: Der Tag, an dem die Rego auslaufen würde, war auf den 30.04.2014 datiert. ZWEITAUSENDVIERZEHN!! Und wir Idioten hatten das einfach übersehen. Der Kerl hatte uns von vorne bis hinten verarscht, uns ein Schrottauto verkauft und freute sich wahrscheinlich jetzt einen Ast, wie leicht es gewesen war, uns über den Tisch zu ziehen. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Unser Outbacktrip war damit wohl gelaufen, ein neues Auto zu kaufen kam nach diesem Desaster nicht in Frage.
Wie konnte das uns passieren? Überall wird vor Betrügern gewarnt und gefordert: “Augen auf beim Autokauf”. Der Mechanikerfreund, der das Ganze eher lustig fand und sich über unsere Dummheit ziemlich zu amüsieren schien, meinte nur zu Pat: “Bau dir erstmal ne schöne Lunte, aber ohne Tabak!”
Tja. In der Tat konnte man dazu nicht mehr sonderlich viel machen. Da die Rego ausgelaufen und damit wertlos war, war es illegal, mit dem Auto zu fahren und eine neue Registrierung würden wir erst bekommen, wenn das Auto durchgecheckt und repariert worden wäre. Zusammengefasst lag ein Riesenhaufen Arbeit und eine noch größere Rechnung vor uns, die beglichen werden wollte. Am Ende dieser Odysee würden wir nicht mal mehr Geld übrig haben für unsere Reise. Jackpot. Tiefer konnten wir nicht sinken.
Ratlos lagen wir an jenem Abend im Bett, jeder mit seinen eigenen Selbstvorwürfen und Sorgen beschäftigt: Mal eben 2000 $ in den Sand gesetzt. Pat tat in dieser Nacht kein Auge zu und ich träumte davon, dass alles nur ein Traum gewesen war.
Am nächsten Morgen jedoch meldete sich um halb 6 gnadenlos der Wecker zu Wort und holte mich in die harte Realität zurück: Wir mussten arbeiten gehen. Quasi für nichts. Es war so ein demütigendes Gefühl und man kann sich vorstellen, wie viel Lust ich hatte. Meine Beine waren schwer wie Blei und ein Tag so lang wie eine Ewigkeit lag vor mir. Pat und ich beschlossen den einzig möglichen, verzweifelten Anlauf zu nehmen, die Dinge wenigstens ein Stück zurück Richrung Lot zu rücken. Wir wollten zu Ray nach Toongabbie fahren und ihn zur Rede stellen. Alles, was wir unserhofften, war vielleicht einen Teil des Geldes zurückzubekommen, wenn wir ihm von unserer aussichtslosen Lage erzählten. Außerdem lagen uns auf Grund der gefälschten Rego keinerlei Papiere vor, dass uns das Auto legal gehörte. Kaputt oder nicht. Wir hatten Geld dafür bezahlt und wollten wenigstens rechtmäßige Besitzer sein, um es evtl reparieren bzw. verkaufen zu können.
Nach einem grausam zähen Tag voller gequältem Lächeln und aufgesetzer Freundlichkeit, die die niedergeschlagenen Gedanken überdecken sollte, die ich hegte, setzten wir uns in unser (also eigentlich nicht “unser”) Auto und fuhren illegalerweise nach Toongabbie.
Die Stimmung auf der Fahrt könnt ihr euch vorstellen: Wir hatten Schiss. Schiss, dass er uns auslachen oder die Tür vor der Nase zuknallen würde. Ich konnte mir immer noch nicht vorstellen, wie so ein netter Typ, der noch dazu Frau und Kind zu Hause hatte, so ein mieses Ding abziehen konnte. Zudem kamen wir einfach nicht auf unsere eigene, naive, dämliche Dummheit klar. Das war das Schlimmste: Wir hatten tatsächlich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte und waren eigentlich sogar selber Schuld.
Ein letztes Mal tief Luft holen. Dann war es so weit. Wir stellten uns der gnadenlosen Wahrheit.
Wir klingelten.
Ray öffnete die Tür und -
schaute etwas irritiert.
“Oh, hello!”
Kein Lachen, kein Tür-vor-der-Nase-zuschlagen. Nichts. Er wartete nur ab, was wir von ihm wollten. pat fasste sich ein Herz und legte los:
“We had a look at the rego-form and then we saw, that the registration is already expired…”
“Oooh really? I gave you the wrong one? Let me have a look if I find the new one, hang on”
Ne oder? Echt jetzt? War es tatsächlich alles nur ein dummes Missverständnis oder verarschte der uns jetzt schon wieder?
Es waren Sekunden der größten Spannung, die man sich nur vorstellen kann, als wir da standen und darauf warteten, dass bzw. ob Ray mit den gültigen Papieren zurückkehren würde.
Er kam tatsächlich. Mit dem richtigen, blauen Zettel in der Hand!! Innerlich kochte ich bereits über vor Freude, aber äußerlich bewahrte ich Ruhe, da wir dieses Mal wirklich alles richtig machen wollten.
Wir lasen uns nochmal alles Kleingedruckte durch und überprüften akribisch jedes Datum, dass auch verdammt noch mal absolit nichts schiefgehen konnte. Die Tatsache, dass das Auto registriert war, bedeutete, dass es nicht so ein Schrotthaufen sein konnte, wie unser Mechanikerfreund behauptet hatte, denn eine Rego ähnelt wie gesagt stark einem TÜV.
Natürlich fragten wir Ray nach dem Ölleck, worauf er eine echt australische Erklärung lieferte: “Die haben das Öl gerade frisch gewechselt und die kippen da immer so viel rein, bis es oben rauskommt, dann wissen sie, dass es genug ist.” Ob das nun richtig sejn mag oder nicht, Ray hat sein Öl vermutlich immer von “denen” wechseln lassen und so müsste unser Wagen das ja gewohnt sein.. :D
Naja, wir konnten für 4000 $ eben auch keinen einwandfreien Luxuswagen erwarten, aber eben doch wenigstens ein legal zugelassenes Auto und genau das bekamen wir jetzt, als Ray uns unsere Papiere erneut unterschrieb. Er entschuldigte sich auch hundert Mal, wie dumm es war, dass er uns aus Versehen die alte Rego mjtgegeben hatte. Einfach unglaublich, dass keiner von uns auf die Jahreszahl geschaut hatte…
Fünf Minuten später verabschiedete sich Ray erneut von uns, fast schon mit Tränen in den Augen - er hatte sein Auto wohl wirklich geliebt.
Ich war so froh, dass Ray doch der Mensch war, für den ich ihn gehalten hatte und dass wir nicht über den Tisch gezogen worden waren.
Im Nachhinein war ich sogar froh, dass das alles überhaupt passiert war, denn wir hatten in den zwei Tagen der Ungewissheit bevor sich alles geklärt hatte, so viel gelernt. Und jetzt mussten wir nichtmal die Rechnung dafür tragen. Wir hatten unser Traumauto und Anfang April konnte es dann tatsächlich losgehen. Dann würden wir mit unserem Biest das Outback unsicher machen…