Die Monotonie in den Augen einer kalten Porzellanfigur, in der Verebung zu einem leblosen Geschöpf und dessen Fertigkeit einer Menschenhand, spiegelt die grausame Traurigkeit, dieser jenen Person, die ungenau alleinstehend, auf einer gesprenkelten Beschichtung, sich konzentriet auf ein Detail der scheußlichen Ästhetik- vor kamin ohne feuer, zwischen Möbeln ohne Sehnsucht. Der Staub seiner bequemlichkeit, fällt wie Schnee in die Atemwege bei offenem Mund, mit der Eigenart zu wissen, das der Hunger aller schmerzen nie gestillt sein wird. Das verkrampfen und schreien unter fesseln, das verzweifeln durch die aberrante Auseinandersetzung unter der eigenen Haut, transformiert sich mit drastischem verlauf, zu einem klopfendem Geist an einem Tor, dessen aukkustik den betäubenden Schmerz der Stirn und die neuronalen Funktionen manipuliert. Die Gerinnung der Grenzenlosigkeit entsteht in einer Zeitmaschiene, denn der Korridor in die vergangenheit ändert die chronischenTatsachen zu einer Anwesenheit unter Dinosauriern und Pflanzen. Übrig bleibt ein versäumtes ausatmen in die gefühlte unabänderlichkeit. Die Diagonale Schwerkraft ist eine verzerrte begleiterin, gekleidet in permanenter dissoziation. Der schnittpunkt seiner Schatten trennt die Umwelt zu seiner Dimension einer Droge. Die Falten seiner Sorgen ist wie der Asphalt seiner Beständigkeit. Nur die Fische im Wasser, gefangen in einem Aquarium aus Melancholischem Hinterhalt kennen es nicht anders. Der tadellose Rest verschmilzt zu einem sich immer wiederkehrenendem Denkmuster, der Schall der erdlichen Gasgemische wird auch ohne zu rennen existieren. Wie ein Geschenk ohne Inhalt einer Wertvorstellung, setzt sich schonungslos ein Panorama aus Fragmenten aller Gefügigkeiten zusammen, zu einem Filmriss seiner gespaltenen Persönlichkeit.

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LANGRES - FÔRET VOR AUBERIVE

10. September

Ich hab schon fünf Handschuhe am Straßenrand gesehen.
Was machen die Franzosen?
Bobby: Das sind Einweghandschuhe.
Kaufste zwei - wirfst ein weg.

Wasser heiß machen und die restlichen Nudeln kochen. Bon Appétit. So satt bin ich noch nie losgegangen. Bester Start. Pünktlich 10:30 Uhr kam Bobby von seiner Unterkunft zum Place Diderot, der abgemachte Treffpunkt. Die Kathedrale war auf aber wir noch nicht drin. Also hin da. Ist schon immer wieder was Besonderes in diese alten erhabenen Gemeuer einzutreten, ob man nun glaubt oder nicht. Von Menschenhand geschaffen. Ist schon ‘ne Nummer. Danach noch Proviant besorgen. Boulangerie und Aldi. Man gönnt sich zur Feier des Tages. Bobby mit seinen 22 Kilo auf dem Rücken hat schon vorgewarnt, dass er mit meinem Tempo nicht mithalten kann. Das kriegen wir hin. Er ein wenig schneller und ich etwas langsamer. Ist ja auch schon älter der graue Panther.

Na nu aber Dalli. War mittlerweile fast 12. Aus Langres führte der Weg erst einmal die Stadtmauer entlang. Als höchster Punkt der Umgebung diente diese strategische Festung schon Galliern und Römern. Heute Aldi und Spar. So isses. Wir konnten von oben sehen wo wir die nächsten zwei Stunden langschlendern. Dass hat allerdings nicht verhindert, dass wir uns erstmal schön verlaufen haben. Das kommt vom Schnacken. Aber solange wir Süd / Süd-West anpeilen, kann soviel nicht schiefgehen. Über die Landstraße gings dann nach Noidant-le-Rocheux wo im Rathaus für uns Kaffee und Gebäck aufgetischt wurden. Ein schönes Päuschen und den Stempel gabs oben drauf. Die ersten 10 Kilometer gepackt aber es war schon kurz vor vier. Wenn wir dieses Jahr noch in Santiago ankommen wollen, müssen wir noch n Stückchen.

So langsam haben wir uns eingepegelt. Unser Rhytmus stimmt. Wieder zurück auf dem Jakobsweg wurde es jetzt auch deutlich schöner. Ich hatte genug vom Asphalt der letzten Tage und so kam mir der fabelhafte Fichtenwald komplett gelegen. Noch kurz in Perrogney-les-Fontaines vorbeischauen, sich an Zwetschgen satt essen und den Wasservorrat auffüllen. Am Wegesrand hingen zerlumpte abgelatschte Wanderbotten im Baum. Die besten Tage waren aufjedenfall abgetragen. Ich hoffe meine Schuhe halten noch ‘ne Weile. Und ich hoff der andere Pilger muss den Rest nicht barfuß laufen.

Ungefähr 5 Km vor Auberive, auf einem Waldparkplatz kommen wir heute Nacht gut unter. Ein abgebranntes Feuer wird vom Indianer Bobby wieder zum Leben erweckt. Dann wird aufgetischt. Schönes Baguette und der leckere Edammer. Es wird königlich gespeist und mit dem besten Tropfen vom Aldi angestoßen. Ein guter Tag wird Nacht. Endlich mal einen anderen Pélerin getroffen. Und Bobby aus Hennef ist schon echt ‘ne Kanone. Tiptop! Morgen gehts weiter. Und wenn aus meinen 30 jetzt 25-Kilometer-Etappen werden, nehm ich das für die Gesellschaft gernstens in Kauf.


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Wasserstein

Der Wasserstein, Geotop Nummer 376R019 ist ein grosser Schalenstein. Bezeichnet touristisch als “keltische Kultstätte”, mit einem beschilderten Wanderweg (ab Fischbach, von da kann ich den Weg empfehlen).

Schalensteine finden ihre Zeitstellung in der Megalithkultur und nicht bei den Kelten - so fern es sich um eine von menschenhand gefertigte Ausschalung am Stein handelt. Der Wasserstein beherbergt noch eine Sitzschale zusätzlich. 

Aber hier handelt es sich ja nur eine erfundene Bedeutung - die beste sehr weit hergeholte Bedeutung findet sich nach dem Opfergemälde an der keltischen Vierecksschanze in Lauterhofen immer noch am Teufelssattelpferd bei Weissenberg - zumindest im LKR Amberg Sulzbach.

Beide Sachen kommen denne danne natürlich auch noch auf meine Seite hier :)

»Einfach, eindrucksvoll und bildgewaltig wurde mir das Ende der Welt und „die letzte Plage“ näher gebracht. Vielleicht sollte ich mir mal noch eine Fliegenklatsche zusätzlich besorgen.« … eine (sehr ausführliche) Buchbesprechung von Inflagranti-Books zu #DieletztePlage von F. Paul Wilson und Sarah Pinborough

Zur Buchbesprechung: http://dlvr.it/6t9H7B

Das Buch beim Verlag: http://dlvr.it/6t9HFZ

Inhalt:
Das Leben kam einst aus Afrika… doch jetzt ist es der Tod.
Es verbreitet sich wie eine Seuche, doch es ist keine Krankheit. Medizin und Forschung sind hilflos gegen die tödliche Reaktion unseres Immunsystems auf den Biss einer afrikanischen Fliegenart. Milliarden Menschen sind bereits tot, und noch viele mehr werden sterben. Weltweit stürzen Regierungen, die Zivilisation bröckelt, und die Überlebenden haben panische Angst vor dem Tod aus der Luft.

Manche halten die neue Insektenart für eine zufällige Mutation, andere sagen, sie sei von Menschenhand erschaffen worden. Doch als die Hoffnung schwindet, rechtzeitig ein Gegenmittel zu finden, glauben die Meisten nur noch an Gottes Rache. Einst sandte er die Sintflut als Strafe für die Menschheit, nun verdunkelt er den Himmel mit tödlichen Fliegen. Und vielleicht ist an dieser Theorie sogar etwas dran, denn viele der Opfer berichten in ihren letzten Atemzügen von einer Vision Gottes.

Aber nicht jeder muss sterben. Einige Menschen scheinen immun zu sein. Sie nennen sich selbst die Mungus und predigen, die Plage als gottgegeben hinzunehmen. Sie ermutigen die Menschen, sich von den „Fliegen des Herrn“ beißen zu lassen, um mit IHM im Jenseits vereint zu sein.

Nigel, ein Enthüllungsjournalist, sucht derweil im apokalyptischen Chaos des seuchenzerfressenen England nach Bandora, einem entführten afrikanischen Jungen. Die Suche nach der Wahrheit und seiner eigenen Erlösung treibt ihn fort von den unerträglichen Zuständen seines Privatlebens, direkt in die Arme des Hohepriesters der Mungu, eines Mannes, der seine Prophezeiungen in Rätsel verpackt und keinerlei Angst vor den tödlichen Fliegen hat.

#Luziferverlag - Dein Verlag für #Horror, #Thriller und #Endzeit-Romane internationaler #Bestseller-Autoren!

Ikone Mandylion Abgar-Bild 24KT Gold 25 x 25 cm
Ikone Mandylion oder Abgar Bild, in aufwändiger Handarbeit hergestelltes Unikat.
24 Karat vergoldet.

Das “nicht von Menschenhand gemachte Bild” ist auf dieser Ikonen abgebildet. Das Motiv entstand ursprünglich aus einem Christus-Bildnis das auf einem Tuch abgebildet war und erst später als Ikonen Motiv Verwendung fand. Siehe auch Christusbild von Edessa.

Technik und Ausführung:
Die Ikonen werden ausschlie?lich auf traditionelle Art und Weise von Hand gemacht mit natürlichen Pulverpigmenten beschichtet.
Die Ikonentafeln sind aus Lindenholz, geleimt mit zwei Spangen, 12 Schichten Leim und Kreide auf Baumwolle, vergoldet mit 24 Karat Blattgold. 

Brett: Lindenholz, sehr gut getrocknet und von Hand geleimt, mit Wachsschicht überzogen
Spangen: Eichenholz
Vergoldung: 24 Karat Gold, Blattgold Handauflage
Grundstoff: feinster Baumwollstoff + 12 Schichten Leim und Kreide.
Endversiegelung: natürliches Bienenwachs

Mit einer Aufhänge-Vorrichtung und dem Zertifikat des Ikonenschreibers auf der Rückseite.

Preis auf Haendlerseite

Einladung zum BVM-Regionalabend "Industrie 4.0 - Hat Marktforschung noch eine Zukunft?"

Kennen Sie die “von-Neumann-Sonde”? Sie soll die Speerspitze der Menschheit sein für die Eroberung der Weiten des Universums. Wie sie das machen soll? Indem sie sich selbst repliziert. Immer und immer wieder. Hundertprozentig autark. Menschen? Unnötig! 

Klingt wie eine Utopie? Keine Angst, das ist es auch. Ganz real ist allerdings die Revolution, die uns gerade ins Haus steht - die so genannte vierte industrielle Revolution oder "Industrie 4.0". Und diese Revolution ist zwar noch von Menschenhand angezettelt, weist aber den direkten Weg zur selbstbestimmten Maschinenwelt. 

Die Fabrik der Zukunft ist danach schon nah dran am autonomen Produzieren: Sie soll sich selbst optimieren, selbst konfigurieren, selbst reparieren. So genannte cyber-physikalische Systeme bilden dafür die Grundlage. Und im “Internet der Dinge” interagieren Gegenstände fortan mit ihrer Umwelt. Sie fühlen, bewerten, sprechen miteinander. 

Unsere Produktionsweisen und Produkte verändern sich so im Einklang mit unserem Konsumverhalten: Immer schneller können immer individuellere Bedürfnisse in immer kleinerer Losgröße befriedigt werden. Die traditionelle Massenproduktions- und -konsumtionslogik verschwindet im Papierkorb der (jüngeren) Geschichte. Das wiederum hat komplexe Auswirkungen auf die ökonomischen, sozialen und politischen Verhältnisse in unserer Gesellschaft. “Revolution” dürfte demnach keine Übertreibung sein. 

Somit erübrigt sich eigentlich die Frage, was das mit Markt- und Sozialforschung zu tun hat. Wir wollen trotzdem oder gerade deshalb mit Ihnen darüber reden - auf unserem ersten BVM-Regionalabend in Weimar, am 16. September 2014

Dazu haben wir uns hochkarätige fachliche Unterstützung geholt. Professor Martin Hoffmann von der TU Ilmenau ist seit Langem ein Player auf dem Feld Mikromechanischer Systeme, einem wichtigen Faktor bei der Umsetzung der “Industrie 4.0”. Er wird uns die aktuellen Entwicklungstrends und ihre Auswirkungen auf das Produzenten-Konsumenten-Verhältnis aus technologischer Sicht erläutern. 

Anschließend geht Dr. Henry Kreikenbom der Frage nach, welche Funktionen die Marktforschung in dieser veränderten Konsumenten-Produzenten-Beziehung hat. 

Und im dritten Teil des Abends diskutieren wir die Erkenntnisse mit Ihnen in einer Podiumsdiskussion.

Sie sind alle eingeladen, uns in diese spannende Zukunft zu folgen und gemeinsam über sie zu diskutieren - auf dem 3. Regionalgruppenabend der BVM-Regionalgruppe Mitteldeutschland! Bitte melden Sie sich und gern auch weitere Begleitpersonen hier dazu an. 

Datum: 16. September 2014
Uhrzeit: Get together ab 18 Uhr, Start um 18.30 Uhr
Ort: Max-Zöllner-Haus in Weimar (Gutenbergstraße 29a)

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