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 Une e dua skuadren shqiptare te                                                              futbollit edhe kur humb, edhe kur fiton.                                                              Le te jemi ne dashuri te gjithmonshme                                                              me ta, le t’i mbeshtesim, sepse                                                                      besimi sjell FITORE.

Faleminderit zotit qe jam shqiptare!

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Wedding Decorations in Kosovo

In Lubinë i Ulët  a small, picturesque village of 3500 inhabitants, a few hours from Prishtina, the capital of Kosovo, members of the Torbesh community live in colorful houses. They also have a colorful custom – or rite – of beautifying brides on their wedding day.

As part of their rite every Lubinje bride must have their faces decorated meticulously and exquisitely, while their bodies are covered with five to six layers of traditional handmade costumes and accessories that bulk you up and weigh you down.Following the arduous decoration process the bride is taken to her husband’s house by horse. Her head is covered with a veil to hide her face until she reaches her new home. Once there, the bride has to stand inside a room flanked by her husband’s mother and sister, who attends to the new bride’s every need. Meanwhile, the entire village visits in order to see and welcome the bride into the community.

The bride’s costume, which gives her the appearance of a living doll, protects her from the evil eye, and discourages gossip and speculation. [X]

An Albanian woman feeds her child as she and another 2,000 refugees, displaced by the war in Kosovo, are allowed to enter Macedonia in the mountainous region near the border crossing of Blace.

Anfang dieser Woche stehe ich wieder vor der Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Karlsruhe. Nachdem ich am Wochenende einen Vortrag gehalten und mit vielen Leuten über Flüchtlinge gesprochen habe, möchte ich wieder mit den Menschen sprechen, die nach Deutschland fliehen.

Nachdem ich eine Weile vor dem Gebäude verbracht und überlegt habe, wen ich ansprechen soll (heute brauche ich ein bisschen länger), begrüße ich diese zwei lächelnden Männer aus dem Kosovo.

Gjogaj (links im Bild) und Shemsedin (rechts im Bild) machen auf mich wie viele Kosovaren eine besonders offenen und freudigen Eindruck. Beide flohen vor drei Monaten gemeinsam nach Deutschland und deshalb verbindet die Beiden eine enge Freundschaft.

Der etwas kleinere Shemsedin spricht mit weicher Stimme und stockendem Deutsch: „Eine Leben in Kosovo - nicht möglich. Keine Arbeit. Ich Mechaniker.“ Shemsedin hatte in seiner Heimat eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker gemacht, doch dann vergeblich nach einer Stelle gesucht. „Keine interessieren.“

Es ist nicht das erste Mal, dass mir Kosovaren von den lebensfeindlichen Umständen in diesem Land erzählen. Ich erinnere mich daran, dass es dort kein Recht auf Arbeitslosengeld oder Hartz IV gibt. Arbeitslos zu sein bedeutet die unverzügliche Gefährdung des eigenen Lebens.

Weil er fliehen musste, war es ihm nicht möglich gewesen, die Beziehung zu seiner Freundin aufrecht zu erhalten. Shemsedin musste sich trennen.

Während ich die beiden interviewe, denke ich nicht darüber nach, doch im Nachhinein versuche ich mich einzufühlen. Stelle mir den schönen Mann vor, wie er sich von seiner Freundin verabschiedet. Stelle mir seine Tränen vor - und ihre. 

Vielleicht lief alles auch ganz anders, das weiß ich nicht. Eine Trennung von der Lebengefährtin ist, an diesem Gedanken komme ich nicht vorbei, sehr unschön und unter solchen Umständen deprimierend.

Für die Flucht nach Deutschland muss Shemsedin lange Zeit gespart haben, denn die Reise kosteten ihn 2000 €. „Zwei Tausend?“ Jedes Mal, wenn mir Flüchtlinge von den Kosten erzählen, kann ich es oft nicht fassen. Ich schüttele mit dem Kopf. Dass sich Reiseunternehmen an Flüchtlingen eine goldene Nase verdienen, macht mich wütend.

„Mir auch“ bestätigt Gjogaj, was in diesem Kontext heißt, dass er auch so viel bezahlen musste. Die beiden erklären mir die Route nach Deutschland und ich beginne erneut zu verstehen, wie gefährlich, unsicher und kompliziert solch ein Unterfangen ist.

Nun wende ich mich Gjogaj, ausgesprochen „Dschjogai“, zu. Acht Jahre arbeitete er als Facharbeiter für Entsorgungstechnik, landläufig auch als Müllmann bezeichnet. Die Arbeit wäre für ihn persönlich sehr herausfordernd und mit 150 € pro Monat äußerst schlecht bezahlt, so Gjogaj.

Die Beiden wissen ganz genau, dass ihre Chancen auf Asyl in Deutschland bei Null sind. Doch die Verzweiflung hatte sie gezwungen, zu fliehen. „In Kosovo alles schlecht“. Ich kann sie verstehen und würde sicher genauso handeln.

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An Tagen wie diesen wird mir erneut der Kontrast bewusst, den auch ich vor der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge verkörpere. Locker stehe ich da mit meinen Dickies-Hosen, teuren Vans-Schuhen und dem iPhone 6 in der Tasche. Habe Familie, Freunde und Arbeit - und kann mich manchmal nicht entscheiden, ob ich nach Feierabend einen Film gucken oder doch lieber gemütlich in der warmen Wohnung mit einer heißen Schokolade in der Hand Fotobände schmökern soll.

Und dann stehen vor mir Shemsedin und Gjogaj, die gar nichts mehr haben. Die seit Jahren kämpfen, resignieren sich dann entschließen, alles - auch Beziehungen - aufzugeben, um in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Deutschland fliehen.

Wie - ich entschuldige mich für meine Wortwahl - scheiße ungerecht ist diese Welt?

Shemsedin und Gjogaj, seid willkommen in Deutschland. Möge Euch der Aufenthalt, und sei er noch so kurz, Kraft und innere Stärke geben, den Kampf gegen die Armut zuhause erneut aufzunehmen. Friede mit Euch. Friede und ein gutes Leben. Das wünsche ich Euch von Herzen.