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300 demonstrierten für mehr Livekultur

Der Zuspruch war groß: Am Freitagabend demonstrierten rund 300 Regensburger am Bismarckplatz für mehr Livekultur in der Stadt. Zwischen den Kurzauftritten von Ohrange (Foto oben) und Michael Lobesan auf der Ladefläche eines Lasters hielt Florian Gmeiner (Foto unten) vom Kulturverein Scants of Grace eine Rede, in der er auf das Debakel um die stillgelegte Konzerthalle H5 und die fehlenden Liveorte in Regensburg einging. 

Unter das Publikum hatte sich auch OB Joachim Wolbergs gemischt. Er kündigte an, dass die Stadt weiterhin nach Objekten suchen will. Aktuell hätte man unter anderem das frühere Möbelhaus an der Europabrücke nördlich des Dultplatzes im Visier. Ob sich in dem seit Jahren verlassenen Haus wirklich ein Konzertort realisieren lässt, dürfte jedoch mehr als fraglich sein.

Hier ist der MZ-Artikel zur Kundgebung “Mehr Raum für Livekultur” online. 

Fotos: Säm Wagner