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Medienkonvergenz der besonderen Art bei der BBC. Statt iPad nahm der Nachrichtensprecher Simon McCoy einen Stapel Druckerpapier mit vor die Kamera. Ob er den Unterschied bemerkt hat?

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Drei Antworten für eine Bachelor-Arbeit
  • 1. Inwiefern stellt das Internet eine Bedrohung für gedruckte Zeitungen dar?
  • Das Zeitbudget ist auf 24 Stunden begrenzt. Je mehr sich die Menschen mit anderen Medien beschäftigen, desto weniger Zeit bleibt ihnen für die Zeitung. Inhaltlich ist das Internet keine echte Bedrohung, weil es kein Ersatz der Zeitung ist. Man kann zwar auch etwas lesen, aber genau so hören und sehen. Multimedia eben. Radio und TV sind also auch betroffen, aber ebenso vor allem wegen des zeitlichen Budgets.
  • 2. Was unternimmt die Zeitung, um gegen das große Aufgebot der Konkurrenten TV und Online zu bestehen?
  • Wir konzentrieren uns auf das, was wir schon jetzt besonders gut können, die regionale Berichterstattung. Wir haben eine enge Bindung mit vielen Menschen in Brandenburg. So informieren wir und vernetzen, diskutieren und liefern sogar Post. Besonders wertvoll ist der direkte Kontakt (bis zum häuslichen Briefkasten), nicht die traditionelle Kommunikation top-down, sondern auf Augenhöhe mit den Menschen.
  • 3. Wie muss die Tageszeitung von morgen aussehen, um weiterhin Bestand zu haben?
  • Ich persönlich kann mir kaum vorstellen, dass es in Zukunft unverändert viele regionale Tageszeitungen geben wird. Viele werden nach meiner Einschätzung irgendwann nur noch ein oder zwei Mal in der Woche erscheinen. Die Nachfrage geht weiter zurück, was die Vertriebskosten steigen lässt. Und weniger Leser locken auch weniger Anzeigenkunden. Das Ergebnis ist nach meiner Einschätzung ein Wochenblatt, dass zeitlose Themen ausführlich bearbeitet und den Platz auf dem Papier für gute Grafik und Fotos nutzt. Die echte Zeitung wird damit zu einer Art Luxusgut, neben dem Anzeigenblatt, das schon jetzt wöchentlich erscheint, von den Anzeigen finanziert wird und deshalb gar nichts kostet. Dort bekommt der Anzeigenkunde die gewünschte Reichweite, die ihm bei der Zeitung fehlt. Dort allerdings bekommt der Leser (für Geld) die gewünschte Qualität, die er oder sie beim Wochenblatt vermisst.

Today is the 10-year anniversary of the launch of Skype, the voice and video calling service that is now owned by Microsoft and used for about a third of all international calls. For much of that decade, Skype has been synonymous with making calls over the internet: The verb “to skype” even has a spot in the Oxford Dictionaries Online.

Telefonie mit Bild ist aber schon viel älter als Skype. Eine schöne Übersicht der ersten Gehversuche in Deutschland hat  turi2 zusammengetragen.

Mit Apps wie meinProspekt.de oder kaufDA.de können Kunden vor Ort nach Schnäppchen suchen, die in Prospekten beworben worden sind. Doch nicht alle Produkte eines Einzelhändlers erscheinen in einer Beilage, sie sie digital oder gedruckt. Auch Google Shopping kann bei FMCG nicht wirklich weiterhelfen.

Für die vollkommene Transparenz bei Produkten des täglichen Bedarfs müsste man auch mehrmals täglich die Preise erfassen. Oder man nutzt YouPickIt. Hinter dem Dienst stecken die Daten des Marktforschungsunternehmens Drotax, das nichts anderes macht als… Preise vergleichen.

Der Albtraum der Einzelhändler: Die Verbraucher können Einkaufslisten erstellen, indem sie den Barcode der Produkte zu Hause einscannen. Dann kann man zwischen mehreren Lieblingssupermärkten wählen, oder die günstigsten Preise in der Umgebung suchen oder den Supermarkt, der die Produkte insgesamt zum günstigsten Preis anbietet.

Lokaljournalismus gilt im Zeitalter des Internet als Goldgrube: Weil das Produkt maßgeschneidert werden kann – von lokalen Gemeinschaften für lokale Gemeinschaften. Aber das Problem besteht darin, dass der Aufwand meistens viel zu groß ist: die Recherche ist langwierig und anstrengend. Katrin Krauß, Diplom-Journalistin und Dozentin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, zeigt Auswege aus diesem Dilemma.

Viele Zeitungsverlage erscheinen mir immer noch als große Tanker, deren Onlineabteilung als Schnellboot zwar schnell agieren kann, aber immer noch auf die Versorgung durch den Tanker angewiesen ist. Dieses Bild habe ich in den vergangenen Jahren oft bemüht, um bei Zeitungsverlagen den Kraftakt der Konvergenz darzustellen, selbst wenn der Eisberg bereits in Sicht ist.

Es muss was dran sein… Denn genau dieses Bild hat jetzt Steve Auckland, Geschäftsführer der Local World in Großbritannien, verwendet für die Konvergenz seines Titels:

"[The newspaper portfolio] may have been a cruise liner five or 10 years ago but it is now a set of speed boats in every single one of our towns"

OK, es ist ein Kreuzfahrtschiff, das zu vielen Schnellbooten werden soll. Aber im Großen und Ganzen stimmt’s. Das Ziel, dass Auckland dieser Armada von Schnellbooten gesteckt hat, ist durchaus ambitioniert:

The goal is that by some point in 2015 declining print revenues, currently dropping by 6% year-on-year, will be compensated for by growing digital income.

Das Problem des Spiegels mit seiner Chefredaktion hat Thierry Chervel auf eine interessante Meta-Ebene gehoben: Wie soll man Journalismus unter digitalen Bedingungen refinanzieren? Ist die Rettung vielleicht doch eine Paywall, gegen die sich Mathias Müller von Blumencron beim Spiegel gewehrt hat?

Zumindest eine Mauer macht gar keinen Sinn mehr: Die Trennung zwischen Print und Online. Sie verhindert den notwendigen Austausch von Wissen, um wenigstens mit grenzüberschreitender Kompetenz punkten zu können.

Ein tragfähiges Geschäftsmodell für Journalismus im digitalen Wettbewerb ist das noch nicht. Und es ist durchaus fraglich, ob es angesichts der Atomisierung von Inhalten überhaupt ein Geschäftsmodell gibt. Traditionelles Denken zumindest hilft den Medien im digitalen Wandel nicht weiter. Es schadet nur.

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