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Happy Birthday Kakashi Hatake!!!

(September 15th)


"I’m just a piece of trash… but there are things I learned. The hole in your heart is something other people can fill. If you reject your friends’ feelings and this world… just because something didn’t go as you wished, no one will ever come to you. And so that hole won’t be filled either, if you just run away without doing anything people won’t do anything for you either… As long as you don’t give up, you can still be saved!" ~Kakashi Hatake

I don't care if they are canon or crack! My ships will remain in my heart forever!

Canon or crack, I will always ship theese pairings with all my heart because they are freakin’ adorable! >o<

Naruto: Shikamaru♥Temari; Orochimaru♥Tsunade; Kakashi♥Kurenai;  Ao♥Mei Terumi; Kiba♥Ino. 

Fairy tail: Gray♥Erza; Gajeel♥Levy; Alzack♥Bisca.

Bleach: Uryu♥Orihime; Shuuhei♥Rangiku. 

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Der Wind wirbelte den Schmutz vom Boden und trug ihn davon, ohne ihm auch nur die Wahl zu lassen, ob er das überhaupt wollte. Natürlich war der Gedanke banal, dass Dreck überhaupt eine Wahl hatte. Wer fragte schon den Abfall, ob er auch welcher sein wollte?

Seufzend schüttelte Kurenai den Kopf. In letzter Zeit machte sie sich oft über solche merkwürdigen Dinge Gedanken und geriet schnell in Verstrickungen, die absolut keinen Sinn ergaben. Es war einfach sinnlos und unnötig. Dennoch tat sie es und sie ertappte sich immer wieder dabei. Immerhin hatte sie die Chance, es abzubrechen. Aber dies führte nur dazu, dass sie etwas anderes entdeckte, was ihre Zellen in Anspruch nahm.

So war es schon eine ganze Weile. Den genauen Zeitpunkt konnte sie nicht nennen, aber es musste in etwa nach Asumas Tod gewesen sein.

Eine Gänsehaut schlich über ihren Körper und sie schlang sofort die Arme um ihren Oberkörper. Es war nicht fair gewesen. Es war nicht fair, dass sie nun alleine hier war. Alleine mit dem Jungen, welcher niemals seinen Vater kennen lernen würde. Seufzend strich sie über den Kopf des kleinen Kindes mit den schwarzen Haaren und schon lief es davon auf die Straße, aber im sicheren Sichtfeld der Mutter. Sie würde nicht zulassen, dass sie diesmal nicht aufpassen würde. Nicht wieder, würde sie jemanden verlieren wollen. Es war nun ein paar Jahre her, aber sie würde es niemals vergessen können. Sie wollte es auch nicht. Dies wäre das schlimmste von allem. Einfach vergessen.

Ihr Blick schweifte von dem spielenden Kind ab und sie schaute auf ein Blatt, welches langsam vom Baum segelte. Es war beinahe so, als würde die Zeit etwas langsamer vergehen. Sie beobachtete es eine ganze Weile, wie es einfach seelenruhig hinunter segelte und sich vom schwachen Wind tragen ließ. Beinahe so, wie der Dreck. Doch im Gegensatz zu diesem, wirkte dies schon fast friedlich. Als würde es nun einfach dort hingetragen werden, wo es auch schon sein konnte. Es hatte nicht mehr die Sicherheit der Baumkrone, doch wo immer es landen würde, dort würde es ebenso interessant werden.

Wieder musste Kurenai seufzen und schnell blinzelte sie sich auch diese Gedanken weg. Nun schaute sie in eine ganz andere Richtung und hoffte nur, dass dort nichts war, was ihre Aufmerksamkeit auf sich lenken würde. Sie kam sich viel zu melancholisch vor. Aber dies wurde auch nicht besser, nachdem sie nach etwas gesucht hatte, was nicht ihre Aufmerksamkeit bedurfte. Zumindest nicht auf diese Weise, dass sie philosophisch wurde.

Fast unmerklich und ungewollt, schlich sich ein schwaches Lächeln auf ihr Gesicht. Sie lächelte selten und wenn, dann war es ihrem Sohn gewidmet. Sonst gab es kaum jemanden, der ihr die Freude eines leichten Zuckens im Mundwinkel bereiten konnte. Dies lag aber wohl einfach mehr daran, dass sie seit langem kaum mehr direkten Kontakt zu denen gehabt hatte, die sie einst Freunde genannt hatte. Die Arbeit hatte sie beendet, doch dies war schon klar gewesen, nachdem heraus kam, dass sie schwanger sei.  Die einzige mögliche Bezugsperson war Shikamaru gewesen, doch trotz seines Versprechens, er würde sie und ihr Kind schützen so gut er es konnte, sprach sie selten mit ihm. Sie war wirklich froh, dass er bei ihr stand und auf sie achtete und dazu war sie ihm auch mehr als dankbar, doch zum Lächeln, oder Lachen, hatte er sie bisher nicht wieder bringen können.

Doch jetzt war es da. Diese schwache Veränderung in ihrem Gesicht und sie bemerkte auch, dass ihre Gedankengänge weitaus ruhiger geworden waren und nicht all möglichen kram projizierten. Wobei man anmerken musste, dass sie noch immer unruhig im Bezug auf das waren, was sie sah. Und was sie sah, war definitiv nichts schlechtes. Es war nicht ihr Sohn, auch wenn er fröhlich und munter spielte. Nein, es war niemand, von dem man es vermuten würde, aber jener, der immer da war.

                                 Kakashi.

Ausdruckslos wie eh und je, stapfte er wie ziellos mit seinem Buch - dessen Inhalt sie niemals interessiert hatte - über die staubige Straße. Es wunderte sie etwas, da dies kein üblicher Weg zur Akademie war, schon gar nicht für ihn.

Schwach neigte sie den Kopf zur Seite und beobachtete ihn eine ganze Weile. Er musste nicht einmal nach vorne schauen um zu wissen, wohin er ging. Er war schon immer etwas.. merkwürdig gewesen, wie sie fand. Nicht im negativen Sinne, ganz und gar nicht. Er war intelligent, freundlich und steht‘s bemüht es allen soweit recht zu machen, wie es ging.

Sein Blick war auf sie gerichtet.

Die Röte stieg ihr ins Gesicht und sofort wich sie dem Blick aus.

Wie lange hatte er sie nun schon angeschaut? Er musste sie nun für eine Gafferin halten. Sie wurde immer verlegen, wenn er sie neckte oder auch nur zu lange anschaute. Dies war schon immer so gewesen. Vor allem, weil er immer dabei war, egal was Asuma mit ihr vorgehabt hatte. Manchmal war er wirklich wie ein Hund. Trottete steht‘s bei Fuß. Abgesehen von jetzt.

Sie richtete ihren Blick wieder voran und zuckte zurück, als er sich plötzlich wenige Meter vor ihr befand. Verdutzt schaute sie ihn an und räusperte sich leise. Kurenai tat so, als wäre sie nicht darüber erschrocken gewesen und erhob sich sofort, um ihren Sohn aus der Ferne zuzuwinken.

„Geh nicht zu weit raus!“, rief sie und lenkte dann ihr Augenpaar zu Kakashi. „Was machst du denn hier?“, fragte sie daraufhin gespielt beiläufig.

Er, mit einem müden Blick wie eh und je, schaute ebenfalls kurz zu dem kleinen Jungen rüber, welcher nickte und sich unter dem Baum setzte, welcher ein wenig Schatten spendete, vor der warmen Sonne.

Es dauerte eine Weile, bis er überhaupt die Anstalten machte, zu Antworten und dass er sich dabei so lange Zeit ließ, machte sie unangenehm nervös.

„Wie geht es dir?“, fragte er schließlich und ging dabei nicht auf ihre Frage ein, auch wenn sich indirekt erahnen ließ, wie die Antwort hätte lauten können. Doch dies wollte Kurenai nicht glauben. Er war doch nicht beabsichtigt her gekommen um nach ihren Wohl zu sehen.

Sie rieb ihre Lippen etwas aufeinander und strich sich über den Nacken. „Also… Gut.“, murmelte sie. Kakashi nickte und sie erkannte, dass er ihre Lüge erkannt hatte, doch schwieg er darüber und, so musste sie gestehen, nahm es dankend hin.

Ein starker Windzug schwang die Sträucher und Blätter aneinander, sodass ein rauschender, aber angenehmer, Ton entstand. Dies war momentan das einzige Geräusch, welches sie wahr nahm. Bis sie den Kopf zurück zur Seite neigte, als seine Stimme wieder ertönte.

„Asuko entwickelt sich ziemlich gut. Ein halbes Jahr noch, dann kann ihn Iruka unterrichten, mit den anderen.“

Kurenai knirschte mit den Zähnen. Auch sie hatte schon länger daran gedacht und auch ihr Sohn selbst, sprach oft von nichts anderem. Sie war froh, wenn es Stunden gab, an denen er lediglich erzählte, was er im Grünen gefunden hatte. Diese Gespräche waren ihr die liebsten gewesen. Sie wollte nicht, dass er Ninja wurde. Allerdings hatte sie dies noch nie geäußert und wahrscheinlich würde sie es auch nicht, wenn er dann eingeschult werden wurde. Dennoch bereitete es ihr Bauchschmerzen. Würde Asuma noch leben, hätte sie sicherlich anders darüber gedacht, doch nun war ihr der allgegenwärtige Tod nur noch bewusster geworden. Sie hatte Angst.

Schwach kopfschüttelnd wandte sie den Blick ab, als sie feststellte, dass sie ihn wieder gedankenverloren angestarrt hatte. Er hatte den Blick erwidert. Sie glaubte, weil er auf eine Erwiderung ihrerseits wartete, welche allerdings ausblieb. Abgesehen davon, hatte sie manchmal das Gefühl, als könne er ihre Gedanken lesen. Sie war froh, dass dem eigentlich nicht so sein sollte. Aber dies war wohl auch nicht nötig, da für ihn so gut wie jeder eine offenes Buch war, sobald sich auch nur ein Muskel im Gesicht regte um eine Reaktion zu zeigen.

"Du willst das nicht, stimmt’s?", bestätigte Kakashi ihre Vermutung und unmerklich zog sich ihr innerstes etwas zusammen. Schwach schüttelte sie den Kopf. Lügen nutze sowieso nichts.

„Wenn ich ehrlich bin, nein.“

„Früher oder später wirst du drüber hinweg kommen.“

Verdutzt blinzelte sie ihn an und lockerte die Arme vor der Brust, die sie irgendwann instinktiv wieder verschränkt hatte.

„Iruka wird sich gut um ihn kümmern. Das weißt du.“

Natürlich wusste sie es. Doch darum ging es ihr nicht. Sie wusste, dass die Akademie ein wundervoller Ort sein konnte. Vor allem, weil sie die Leute kannte. Jeden einzelnen und sie alle waren wie eine Familie, selbst für die Kinder.

„Das ist es nicht, was mir Angst macht.“, murmelte sie und senkte den Kopf. Sie sah es zwar nicht, aber sie wusste, dass Kakashi ihr einen langen und ausdruckslosen Blick zu warf.

„Auch danach nicht. Niemand würde es zulassen. Denk an Shikamaru, gerade er hatte es dir versprochen.“, versuchte er sie irgendwie aufzumuntern und dies auf seine trockene Art.

Kurenai schnaubte etwas. Sie wusste das Angebot des ehemaligen Schülers ihres Mannes zu schätzen, doch versicherte es ihr im Grunde nichts. Dadurch, dass sie nicht antwortete, herrschte eine gewisse Zeit erneute Stille, bis Kakashis Kleidung etwas raschelte als er sich zu ihr drehte und eine Hand auf ihre Schulter legte.

                                 „Ich verspreche es.“

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