hirtenknabe

Der Knab vom Berge
Falkenstein
Die große Göttin, 2011

Ich bin vom Berg der Hirtenknab
Seh auf die Schlösser all herab
Die Sonne strahlt am ersten hier
Am längsten weilet sie bei mir
Ich bin der Knab vom Berge

Hier ist des Stromes Mutterhaus
Ich trink ihn frisch vom Stein heraus 
Er braust vom Fels in wildem Lauf
Ich fang ihn mit den Armen auf 
Ich bin der Knab vom Berge

Der Berg der ist mein Eigentum
Da ziehn die Stürme rings herum
Und heulen sie von Nord und Süd
So überschallt sie doch mein Lied 
Ich bin der Knab vom Berge

Sind Blitz und Donner unter mir 
So steh ich hoch im Blauen hier
Ich kenne sie und rufe zu 
Lasst meines Vaters Haus in Ruh
Ich bin der Knab vom Berge

Und wenn die Sturmglock einst erschallt
Manch Feuer auf den Bergen wallt
Dann steig ich nieder
Tret ins Glied
Und schwing mein Schwert und sing mein Lied 
Ich bin der Knab vom Berge