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thisisfuckinghalloween replied to your post: the box is telling me i s…

Listen to the box. The box knows what it’s saying.

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exuberanttaxonomist replied to your post: the box is telling me i s…

Wait 2 weeks

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theskyisbrown replied to your post: the box is telling me i s…

listen to the box

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gespenstisch replied to your post: the box is telling me i s…

you do NOT want to ruin your hair i would even wait longer than 2 weeks TRUST ME frying your hair is horrible and you never want to do it so listen to the box

but :( 

:(((

<p>Der interne Machtkampf in der Ukraine hat die erste Stufe zum internationalen Konflikt genommen. Russlands Muskelspiele auf der politisch autonomen Krim, der unnachgiebige Ex-Prsident Janukowitsch, der sich als verfolgtes Opfer geriert, und die hchst verunsicherte ukrainische bergangsregierung lassen weltweit die Angst vor einer Eskalation wachsen.</p>

Da stehst du also
ganz unverdrossen und unverblümt
zwischen kreischenden Kindern und forderst mein Leben.
Mit deinem Lächeln.
Mit deinen Tränen.
Mit deiner Pistole auf meiner Brust.
Was tut mehr weh,
der Knall oder die Kugel?
Schmerzlos sinke ich in mir zusammen,
mein Herz wild brüllend,
meine Augen sich verzehrend
nach der Unendlichkeit
dieses Augenblicks.
Und alles wird leise…
bis das stechende Piepsen des Feuermelders
Zeit und Raum zerteilt.

Der kalte Hauch des Todes besteht aus nichts
als geflüsterten Geheimnissen.
So sanft, so gütig, so herzzerreißend
spielt die Mundharmonika ihr berühmtestes Lied
nur für mich.
Halt dir die Ohren zu!

Keine Lebensgeschichte
die vor meinem inneren Auge
an mir vorbeiläuft,
kein Licht am Ende des Tunnels,
kein Gott,
nur das letzte verzweifelte Aufflackern
vereinzelter Synapsen,
die zu sehr an dieser Welt hängen.
Dann gespenstisches Nichts.
Einzig meine verwirkte Existenz
murmelt stumm vor sich hin.

Alles.
Leise.
Alles gut.
—  J.P. - "Glaubst du an Geister?"

Annette von Droste-Hülshoff

Der Knabe im Moor
 
O schaurig ist’s übers Moor zu gehn,
Wenn es wimmelt vom Heiderauche,
Sich wie Phantome die Dünste drehn
Und die Ranke häkelt am Strauche,
Unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
Wenn aus der Spalte es zischt und singt,
O schaurig ist’s übers Moor zu gehn,
Wenn das Röhricht knistert im Hauche!
 
Fest hält die Fibel das zitternde Kind
Und rennt, als ob man es jage;
Hohl über die Fläche sauset der Wind -
Was raschelt drüben am Hage?
Das ist der gespenstische Gräberknecht,
Der dem Meister die besten Torfe verzecht;
Hu, hu, es bricht wie ein irres Rind!
Hinducket das Knäblein zage.
 
Vom Ufer starret Gestumpf hervor,
Unheimlich nicket die Föhre,
Der Knabe rennt, gespannt das Ohr,
Durch Riesenhalme wie Speere;
Und wie es rieselt und knittert darin!
Das ist die unselige Spinnerin,
Das ist die gebannte Spinnlenor’,
Die den Haspel dreht im Geröhre!
 
Voran, voran! nur immer im Lauf,
Voran, als woll’ es ihn holen;
Vor seinem Fuße brodelt es auf,
Es pfeift ihm unter den Sohlen
Wie eine gespenstige Melodei;
Das ist der Geigemann ungetreu,
Das ist der diebische Fiedler Knauf,
Der den Hochzeitheller gestohlen!
 
Da birst das Moor, ein Seufzer geht
Hervor aus der klaffenden Höhle;
Weh, weh, da ruft die verdammte Margret:
»Ho, ho, meine arme Seele!«
Der Knabe springt wie ein wundes Reh;
Wär’ nicht Schutzengel in seiner Näh’,
Seine bleichenden Knöchelchen fände spät
Ein Gräber im Moorgeschwehle.
 
Da mählich gründet der Boden sich,
Und drüben, neben der Weide,
Die Lampe flimmert so heimatlich,
Der Knabe steht an der Scheide.
Tief atmet er auf, zum Moor zurück
Noch immer wirft er den scheuen Blick:
Ja, im Geröhre war’s fürchterlich,
O schaurig war’s in der Heide!
 
 
 

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