geister!

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Proposal for a Nietzsche-Memorial in Weimar
1912. Henry van de Velde

"Das folgende Jahr brachte eine Projekt, das auf deutschem Boden eine internationale Dankesschuld abtragen sollte. Graf Keßler war die treibende Kraft. Er wollte mit einem Komitee, dem d’Annunzio und Gordon Craig angehörten, in Weimar, an der Stätte von Nietzsches Wirken, ein Monument errichten, das den Manen des großen Denkers gewidmet sein sollte. Gedacht war an ein Stadion, in dem olympische Spiele abgehalten werden konnten. Man kaufte ein geeignetes Grundstück und übertrug Velde die Gestaltung. Dieser entwarf einen Festplatz von größten Ausmaßen. An das Stadion, dessen griechisch-endgültige Formulierung keine Änderungen erlaubte, schloß er ein Schwimmbecken an. Beide überragte ein Tempelplatz, und mitten auf dem Platze sollte die Statue eines Jünglings von Maillol als Sinnbild ewiger Jugend ragen. Der Tempel selbst lag rückseitig und war turmhaft, weithinragend gedacht. Von ihm aus sollten erlauchte Geister zur Gemeinde sprechen. So war das Verhältnis des Geistigen zum physischen Kampfspiel überzeugend zum Ausdruck gebracht. Die olympischen Spiele, die einst am Athletischen zugrunde gingen, waren der Herrschaft des Geistigen aufs neue unterworfen werden."
Karl Ernst Osthaus 

Trio Op. 70 no. 1 "Geister", Largo assai ed espressivo
  • Trio Op. 70 no. 1 "Geister", Largo assai ed espressivo
  • Beethoven
  • Piano Trios - Staier
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Beethoven, “Ghost Trio”, piano trio No. 5 in D, op. 70 No. 1 - II. Largo assai ed espressivo.

Andreas Staier (piano), Daniel Sepec (violin), Jean-Guihen Queyras (cello)

*

There is three seconds of muffled and mixed up echoes of this movement when Du Maurier receives Crawford.

Hannibal’s music : show only | extrapolated

Vergessen ist schwerer als sich zu erinnern. Du kannst es wieder und wieder versuchen aber die Erinnerungen sind noch da und warten auf dich wie die Schläger hinter dem Schnapsladen.
—  Geister Blumen