Watch on more.minorissues.be

Reclame voor boter .. no shit.

VALENTINA STANOJEV | CONTEMPLATION

image

Das 1822-Forum zeigt vom 19. August bis 20. September die Ausstellung “Contemplation” der Städelschulabsolventin Valentina Stanojev. Eine große, Blattwerk abstrahierende Schaufenster-Arbeit, Leuchtkästen mit figurativen Scherenschnitten und aus den Figuren entwickelte filmische Schattenspiele ergänzen sich zu einer raumgreifenden Installation.

Zur Eröffnung am Montag, dem 18. August, spricht der Kunsthistoriker und frühere Direktor des Museums für Moderne Kunst, Prof. Dr. Jean-Christophe Ammann.

Mit dieser Ausstellung nimmt das 1822-Forum auch wieder am Saisonstart der Frankfurter Galerien teil, der am Freitag, 12. September, bis 22 Uhr sowie am Wochenende, 13. / 14.9., von 11 bis 18 Uhr stattfinden wird.

"electroboy" - Director’s Note (Marcel Gisler)
"Warum dieser Film? Um Antworten zu finden auf die Frage, wer hinter der schillernden Fassade dieses schwer fassbaren Multitalents und Glamourboys steckt. Wer ist Florian Burkhardt? Hasardeur, Künstler oder Hochstapler? Phoenix oder gefallener Ikarus? Die filmische Reise mit Florian führte an einen völlig anderen Ort, als erwartet.

„electroboy“ ist mein erster Dokumentarfilm und auch der erste fremde Stoff, der an mich herangetragen wurde und den ich zu meinem eigenen machen musste. 2008 wurde ich angefragt, ob ich die Regie übernehmen möchte für einen Spielfilm über das Leben von Florian Burkhardt alias electroboy. Ich hatte abgelehnt. 2010 erneut eine Anfrage einer anderen Produzentin, Anne-Catherine Lang. Dieses Mal ging es um einen Dokumentarfilm über Florian. Dies leuchtete mir mehr ein. Und ich war neugierig geworden, da verschiedene Menschen unabhängig voneinander an mich gedacht hatten als Regisseur für den Stoff. Aber ich wollte zuerst Florian selber treffen, bevor ich zusagte.

Bei der Lektüre der „Akte Burkhardt“ entstanden viele Fragezeichen: Was ist Dichtung, was ist Wahrheit? Die immer wieder neuen Erscheinungsformen seiner Person erschienen mir zu hochtönend, als dass ich alles sofort glauben konnte: Snowboardpionier und –Promoter in der Schweiz. Schauspielstudium in Los Angeles und Intimus künftiger Weltstars wie Kate Winslet und Leonardo die Caprio. Topmodel für Gucci, Prada, David LaChappelle zwischen Mailand, Paris, London und New York. Internetpionier mit Aufträgen bedeutender Großfirmen wie Sunrise, Migros, Bank Leu. Erfolgreicher Partyevent-Veranstalter. Freiwilliger Patient in der psychiatrischen Klinik Burghölzli in Zürich. Komponist und Interpret elektronischer Musik als „electroboy“ bei einem namhaften Schweizer Plattenlabel. - Und das alles in weniger als zwölf Jahren? - Mit 32 zog Florian sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Heute ist er 40 und bezieht seit acht Jahren eine Invalidenrente. Er ist auf Medikamente angewiesen und hat Probleme, die Wohnung zu verlassen.

Vielleicht bin ich nicht nur aufgrund meiner Skepsis nicht sofort auf den Stoff angesprungen, sondern auch weil mich Glamour- und trendige Zeitgeistthemen ganz allgemein nicht besonders anziehen. Doch diese ständig wechselnden hippen Erscheinungsformen von Florian repräsentieren nur die äußere Hülle seiner Geschichte. Dies wurde mir klar, als ich seine psychiatrische Diagnose gelesen hatte: „Generalisierte Angststörung bei narzisstischer Persönlichkeitsstruktur mit Selbstwert- und Identitätsproblematik mit Anteilen einer sozialen Phobie.“ Hier lag für mich die eigentliche Story. Alles Themen, die mich schon immer interessiert hatten. Moderne, aktuell relevante gesellschaftliche Themen, die über Florian als Einzelfall hinausweisen.

Zwei Jahre lang habe ich mit Hilfe des Historikers Philipp Hofstetter intensiv recherchiert. Florian Burkhardts Lebenslauf, die ganze Familiengeschichte, die verschiedenen Themen, die Florian repräsentiert hat, den Zeitkontext, etc. Wir haben unzählige Vorgespräche geführt mit Florian selber, seiner Familie und mit möglichen Protagonisten. Ich hatte wohl Angst davor, auf anderem Weg nicht die Kontrolle über den Stoff gewinnen zu können. Bei Drehbeginn verfügte ich über ein elaboriertes Konzept, ein Faktendossier, ein Drehbuch. Aber nach Beginn der Dreharbeiten musste ich schnell erkennen, dass das Leben selbst das Drehbuch schreibt, und dass ich mich als Dokumentarist dem unterzuordnen habe.

Ich denke “electroboy” ist vielfältig lesbar. Mir selber ist erst nach Beendigung des Films klar geworden, um was es für mich zentral geht. Für mich ist es ein Film über die Gefährlichkeit von Emotionen. Ein tragisches Ereignis hat den Emotionsfluss in dieser Familie abgebrochen. Emotionen durften nicht mehr zugelassen werden, weil sie zu schmerzhaft sein konnten. Stattdessen hat man sich in die Form geflüchtet, um Fassung zu bewahren. Man kann das in den Interviews sämtlicher Familienmitglieder sehen. Vielleicht ist das Florian Burkhardts familiäres Erbe. Auch sein Leben war immer wieder eine Flucht in die äussere Form, während er sich innerlich leer und wie abgeschnitten von der Welt gefühlt hat. Und dann haben sich die Emotionen mit Gewalt zurück gemeldet in Gestalt von undefinierbaren Ängsten.”

Marcel Gisler, 20. Juli 2014 

Flugangst

“Bye bye, liebe Angehörige, war nett euch gekannt zu haben.”, genau das denke ich jedesmal, wenn ich ein Flugzeug nur sehe. Katastrophengedanken kommen hinzu, und nicht nur das, nein, ich habe sofort filmische Katastrophengedanken. Alles, bis ins kleinste Detail, spielt sich in meinem Kopf ab. Wenn ich schon durch diese Schleuse gehe, die zum Flugzeug führt, Horror-Schleuse trifft es wohl besser, dann schließe ich innerlich mit meinem Leben ab und mein Körper bebt.
Was keiner weiß, ich habe in den letzten Minuten bereits alle Gänge und Fluchtwege genaustens abgecheckt und kenne, sollten wir - ganz überraschend, natürlich- abstürzen, den Ablauf.
Achja und für eine - ganz überraschenden, natürlich - Notlandung mitten auf dem Wasser, hätte ich am liebsten meinen aufblasbaren Schwimmring im Handgepäck. Die Schwimmwesten unter den Sitzen sind sicherlich völlig veraltet und ob die noch funktionieren, will ich lieber nicht austesten, schließlich wurden sie ja noch nie ausprobiert!
Wenn der Flieger dann nach einer Ewigkeit gestartet ist und abhebt, kann es jeden Moment passieren..

DVD-Tipp 50Plus: Taler, Taler … Das liebe Geld im Werbefilm

Die Geschichte der Sparkassen-Werbung im Film

Wenn´s ums Geld geht … Werbefilme für Sparkassen sind wie ein Spiegel deutscher Geschichte: In den zwanziger Jahren wird mit eindringlichen Zeichentrick-Parabeln für Kriegsanleihen geworben, später heißt es im Kommandoton “Gib Dein Geld dem Volk!”. In den 50er Jahren werden die Filme spielerischer und komödiantischer. Werbefilme um das liebe Geld sind auch ein Ausflug in die Filmgeschichte: für die Sparkassenwerbung wurden renommierte Filmkünstler verpflichtet wie Julius Pinschewer oder Hans Fischerkoesen („Der deutsche Disney“) und die zogen alle Register der Tricktechnik! “Taler, Taler ” bietet einzigartige Einblicke in die Welt filmischer Verführungskünste und die Träume vom großen Geld für jedermann. Ein Film von Sandra Karlowski.

Extras: historische Spardosen, die Geschichte des „Schulsparens“.

Den Trailer zur DVD sehen Sie im 50plusFernsehen.

Details zur DVD

Cara Delevingne teilt Eindrücke vom Set zu „Pan“

Cara Delevingne teilt Eindrücke vom Set zu „Pan“

Im kommenden Sommer erwartet uns, wie bereits berichtet, wieder einmal eine filmische Umsetzung des Klassikers „Peter Pan“. Dieses Mal ist Joe Wright für die Verfilmung verantwortlich. Die Dreharbeiten haben bereits begonnen und mit dabei ist natürlich wieder einmal Cara Delevingne.

Vor einigen Monaten hatten wir bereits berichtet, dass Cara wieder einmal eine kleinere Filmrolle ergattern konnte:…

View On WordPress

Text
Photo
Quote
Link
Chat
Audio
Video