druckfrisch

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Druckfrisch: Joanne K. Rowling

[How is Harry Potter doing?]
believe him to [be living a very happy and] calm life.

[Will we ever see him again?]
I think not, but I’ve always said: Never say never. Not because I want [to raise people’s hopes, but because I loved writing those books and if I should ever have a really good idea for this world I wouldn’t resist. When it comes to Harry, I believe his days a main character are over and I’m sure it would be a mistake to recall him from retirement. He had a hard life, I won’t disturb his peace.]

(Quotes in square brackets are paraphrased from the German audio.)

Der erste Satz

Für >N.N. & die Kultur< ist der erste Satz längst geschrieben, doch ich greife das Thema noch einmal auf, weil dem ersten Satz eine wichtige Schlüsselfunktion zukommt und sich der Autor aus diesem Grund häufig recht lang mit ihm herumquält – und weil mir beim Lesen der letzten beiden Bücher, beide Krimis, zwei interessante erste Sätze begegnet sind, die mich zu einer Hypothese verleitet haben.

De…

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Von Ausserirdischen und Politfunktionären
Author Reinhard Jirgl über unsere, mit der erbarmungslosen Fuchtel der politischen Korrektheit hantierende, moralin-süchtige Gesellschaft, die unwahre aber oft propagierte Alternativlosigkeit von Situationen (Merkel'sche Determinismus) und die trügerische Bequemlichkeit des gesellschaftlichen Konsens in Deutschland:
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/339944_druckfrisch/14918722_reinhard-jirgl-nichts-von-euch-auf-erden

Denis Scheck - Kritik heißt manchmal einfach nur Lob

Seit Holger Kreymeier von Fernsehkritik.tv Denis Schecks Sendung “Druckfrisch” als Lieblingssendung genannt hat, verfolge ich aufmerksam die verschiedenen Radio- und Fernsehauftritte des Literaturkritikers. An “Druckfrisch” gefallen mir besonders die Autoreninterviews mit Tiefgang, Schecks Verteidigung der guten Fantasyliteratur (Zitat: “Der Hobbit ist der Tolkien für die Occupy Bewegung”) und die kreative Gestaltung der Sendung, die wohl die bestphotographierte im deutschen Fernsehen (inkl. aller Spielfilme) ist.

Gestern bot sich mir die Gelegenheit, die berüchtigte “Zerreißprobe” der aktuellen Bestsellerliste vor Ort in der Stadtbücherei Heidelberg zu erleben.

Denis Scheck saß hinter einer Rotunde von dutzenden aufgestellten Büchern und wollte am liebsten über jedes einzelne, ob gut oder schlecht, einen abendfüllenden Monolog halten. Dass er das in den vorgegebenen anderthalb Stunden nicht schaffen konnte, war vorauszusehen und doch schade.

Der Abend begann mit Kurzkritiken zu den 10 meistverkauften Werken aller Zeiten, wenn man mal von heiligen Schriften absieht. Nach einem längeren Rant mit Leseprobe über “Shades of Grey” (Zitat: “Wenn ich meinen Computer nachts nicht ausschalte, schreibt der alleine besser als E. L. James tagsüber.”) formulierte er den Heidelberger Appell “Wir gehen nur noch mit Menschen ins Bett, die Jane Austen lesen!”

Schon bei “Und dann gabs keines mehr” kam Scheck auf die aktuelle “Umschreibungsdebatte” zu sprechen, die er als einen der “Kollektivanfälle von Irrsinn” des deutschen Literaturmarktes ausmachte. Die Umformulierung von Begriffen, wie “Negerkönig” zu “Südseekönig” lehne er aus Treue zur Vergangenheit und Angst vor um sich greifender nachträglicher Änderungswut ab. Dennoch stünde er jedem zu, sich von solchen Begriffen beleidigt zu fühlen. Im Anschluss verteidigte er seinen Druckfrischbeitrag mit geschwärztem Gesicht zu dieser Debatte. Er sei sich des “Blackfacings” nicht bewusst gewesen und erachte den “Kulturexport von moralischen Standards” als wenig hilfreich. Das Umfallen der ihn umgebenden Bücher kommentierte er danach lapidar mit “Viele Bücher haben einfach kein Rückgrat.”

Zu den persönlichen Highlights der vorgestellten Bücher gehören für mich neben dem “Retrovergnügen” “Oxford 7”, der SF Roman “Nichts von euch auf Erden” und die Geschichtsrevision “Der Komet.” Ein besonders verführendes Buch soll “Der Schokoladentester” sein, in dem ein Pâtissier sich seinen Traum im Selbstverlag wahr gemacht und tausende von Schokoladen streng wissenschaftlich auf ihre Güte überprüft hat. Eine der letzten Empfehlungen war das Gesamtwerk der unter dem Pseudonym James Tiptree Jr. schreibenden CIA Gründerin Alice B. Sheldon, dessen dritter Band “Houston, Houston!” in diesem Monat erscheinen wird. An dieser Stelle kann ich nur jeder Leserin und jedem Leser wärmstens empfehlen selbst zu einer Buchvorstellung von Denis Scheck zu gehen oder seine Sendung “Druckfrisch” zu schauen.

Denis Scheck Bücherliste zum Runterladen:

wunschwerkstadt shared on Instagram: #druckfrisch ✨ Die Plakate für unsere Urban Vernissage am 28. April. Alle Infos findet ihr auf unserer Facebook-Seite! #wunschwerkstadt #liebedeinestadt #thisiscologne #wearecologne #koelnergram #koelscheecken #köllelive #köln #koeln #cologne #cgn #wünsche #wishes http://ift.tt/1J6uvsT

“Die Anklage lautete Kindesmissbrauch. ‘Der Fall Loos“ ist lange bekannt. 2011 stellte Christopher Long neue Nachforschungen an. Als im Vorjahr der verschollene Gerichtsakt auftauchte, durfte man auf neue Erkenntnisse hoffen. Weit gefehlt. Longs Monografie: Makulatur, druckfrisch.” Rezension
© Andreas Weigel, DIE PRESSE, 2015

Bildbeschreibung. Scoopy Julian Reichelt (Chefredakteur von Bild-online) gibt in einer „Sat1-Schalte“ seinen Senf zum Absturz der Germanwings – Maschine.

1.     Lässig hält Scoopy seine rechte Hand in der Hosentasche versteckt. Es sieht so aus, als ruhten die ausgestreckten Finger auf der Außenseite des Oberschenkels. Scoopy gibt sich so mehr Liebe, Haltung und Selbstvertrauen.

2.     Ins Leere geht Scoopys Blick nur scheinbar. In Wirklichkeit blickt er hinter die neueste Ausgabe der Bild – Zeitung, die ihm von einem beflissenen Mitarbeiter druckfrisch präsentiert wird. Man achte darauf, dass die beiden den direkten Kontakt mit der Druckerschwärze vermeiden. Möglicherweise hat Scoopy an der Hemdenbrust seines namenlosen Mitarbeiters etwas auszusetzen (s. 3), was er aber höflicherweise (noch) nicht sagt.

3.     Mit seiner Linken geht Scoopy voll in die Argumentation. Er duldet keinen Widerspruch. Alles ist ihm Objekt seiner Betrachtung und scharfen Analyse. Auf dem Feldherrenhügel seiner Redaktion kennt Untertan Scoopy kein Pardon. Dabei bleibt er aber Mensch.

4.     Seinen Hemdenkragen trägt Scoopy leger. Die oberen drei Knöpfe sind geöffnet. Ein Stück weit scheint dunkel die Ahnung einer Brustbehaarung auf (s. 5).

5.     Der wahrscheinlich Ein- bis Zweitagebart Scoopys zeigt seinen unermüdlichen Einsatz für die Bild – Zeitung, bis hinein in die Nacht (s. Fensterfront der Redaktionsräume hinten), bis in den Morgen und dann weiter so. Seinen Mund hat Scoopy gerade eben geöffnet, seine Lippen umspielt ein leicht verächtlicher Ausdruck. Man sieht, er erwartet von seinen Leuten nur das Allerbeste, höchste, göttliche Qualität („Wir sind Scoopy“). Dem Mitarbeiter ist die Freude über das Lob seines Chefs deutlich anzusehen. Scoopy spricht vermutlich säuselnd.

6.     Scoopys Hemd ist längst gestreift. Auffallend sind rosa Streifen, die verspielt, aber doch noch diskret, ein mögliches Interesse an Cross - Dressing signalisieren.

7.     Das zugeknöpfte Sakko sitzt stramm, ist etwas zu eng, was durch die Spannungsfalten deutlich wird, die vom Knopf zur rechten Brust ausstrahlen. Unterhalb des Knopfes blitzt das Hemd auf, erneut mit dem Anklang von Rosé. Das Sakko ist im Übrigen zu kurz.

8.     Scoopy ist ein ehrlicher Mann: Er macht erst gar nicht auf dicke Hose.

9.     Ob Scoopys Schuhe denn nun tatsächlich als glückliche Wahl durchgehen können, steht dahin. Es scheint sich um Exemplare aus Wildleder zu handeln. Die Schuhspitzen weisen in einem Winkel von vielleicht 15° nach Oben, wohin Scoopy ja unbedingt will. Man ahnt es nicht nur, man spürt es geradezu: Scoopy möchte, Scoopy will senkrecht durchstarten. Ab durch den Diekmann an die Spitze. Das Wippen auf den Schuhspitzen, das er sich vermutlich angewöhnt hat – meist im Stand, beim feldherrenmäßigen Argumentieren – könnte seine Motive verraten und die Schuhform bedingen. Es könnte sich allerdings um allzu trendige Designerschuhe handeln, denen die Distinktionsabsichten seines Käufers zu sehr anzusehen sind. Die elegante Dezenz eines echten Döpfner – Schuhes (Mathias Oliver Christian Döpfner ist Vorstandsvorsitzender des deutschen Medienunternehmens Axel Springer SE) ist hier nicht zu entdecken. So kann Scoopy unmöglich zu Friede Springer gehen.

10.  Aufgesetzte Taschen! Mensch Scoopy. Das sieht zwar billig aus, ein Din – A5 Pamphlet lässt sich so aber knitterfrei transportieren. Genial, Hut ab. Du würdest sagen „Chapeau!“ Scoopy, Du gerissener Gauner: Darin steckt wahrscheinlich wieder Dein Aufruf Wer sprengt mit mir Friede Springer in die Lust?

Festschriftübergabe an OB Gabriele Bauer anl. Gautrachtenfest in Rosenheim

Festschriftübergabe an OB Gabriele Bauer anl. Gautrachtenfest in Rosenheim

Das große Gautrachtenfest in Rosenheim zum 125-jährigen Bestehen des Gauverbandes I rückt immer näher. Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Jetzt wurde die Festschrift zum Jubiläum des GTEV Rosenheim I Stamm fertig gestellt. Die Schirmherrin des Festes, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, hat aus den Händen des 1. Vorsitzenden Peter Feldschmidt das erste noch druckfrische Exemplar…

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Staatsanwaltschaft: Ermittlungen zu Krankenhausmorden verschleppt?

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Polizeigewalt: Schwarzer stirbt nach Festnahme in Baltimore?

  • USA: Schwarzer stirbt nach Festnahme in Baltimore SPIEGEL ONLINE‎ – vor 28 Minuten

    Wieder ist ein schwarzer US-Bürger durch Polizeigewalt ums Leben gekommen. Am 12. April wurde Freddie … Am Sonntag, also genau eine Woche später, ist er gestorben.

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Selbstjustiz: Vorsicht Giftköder!: Wie Tierhasser Hunde quälen?

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