bildenden

End of the World?

Giselbertus, Last Judgment Tympanum, 1130-1140, stone. Cathedral of Saint-Lazare, Autun

Giotto di Bondone, The Last Judgment, 1304-1305, tempera. Scrovegni (Arena) Chapel, Padua

Stefan Lochner, The Last Judgment, c. 1435, tempera on panel.  Wallraf-Richartz-Museum, Cologne

Hieronymous Bosch, The Last Judgment Triptych, 1504-1508, mixed media on panel. Akademie der bildenden Künste, Vienna

Michelangelo, The Last Judgment, 1537-1541, fresco. Sistine Chapel, Vatican City

Jacob de Backer, Memorial Triptych to Christopher Plantin, c. 1589, oil on panel. Cathedral of Our Lady, Antwerp

Emperor Franz Josef as a LEGO figure - Rundgang 2015 - Werkschau der Studierenden der Akademie der bildenden Künste Wien (exhibition of the works from students of the academy of fine arts Vienna) #akbild #rundgang2015 #youngart #art #academy #jungekunst #werkschau #famiglia_vienna #famigliavienna #igersaustria #iphoneartists #iphoneonly #austria #vienna #igersvienna #vienna_city #kfj #kaiser #lego #historywillteachus (hier: Semperdepot)

Vertikale Faulheit

Catharina Bond und Agnes Prammer entwickelten für diese Ausstellung Texte und Fotoserien, die sich mit der überzeichneten Sprache einer überakademisierten und überfrachteten Kunstwelt auseinandersetzen.

Die daraus entstandene audiovisuelle Installation lädt die BesucherInnen ein, sich Fragen nach Produktions- und Präsentationspraktiken zu stellen, sowie auch bei Bedarf schreiend wegzulaufen. Oftmals ist das die unausweichlich letzte Konsequenz.

Heute Abend ist um 18:30 Eröffnung.

Läuft dann von 24. Jänner - 27. Februar 2015

Öffnungszeiten: Mo. - Do.: 9.30 bis 18:00, Fr.: 9.30 bis 17:00

Adresse: Bibliothek, Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien

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Plakatgestaltung für das Symposium “This is how we/they do it”
von Ute Müller-Schlösser und Christian Nicolaus

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Fachbereichs Architektur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart (ABK), fand das zweitägige, internationale Symposium “This is how we do it” statt, um über das Thema Architekturausbildung zu referieren und zu diskutieren. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Ausbildung an der ABK im Vergleich zu anderen Hochschultypen, und der Frage nach freier Entfaltung.

#DPW15 Duesseldorf Photo Weekend in der Galerie Philine Cremer. Dort werden bis zum 1.2. 2015 Arbeiten aus Maleonns (Ma Liang) Werksserien „Last Tango in Shanghai“ und „The Shadow is my Lover, the Heart is the Enemy“ in der Ausstellung Costumed Memento gezeigt. Maleonn kreiert, geprägt durch Film und Theater, lyrische Szenen der Imagination. Maleonn hat einen einzigartigen Weg gefunden, traditionelle Erzählweisen in Fotografien zu überführen, die auf einer außerordentlichen Vielfalt von Bezugsquellen fußen: von der bildenden Kunst bis hin zu Oper, Film, Literatur und Schattenspiel. In einer berauschenden visuellen Sprache voll Verspieltheit, Dramatik, Verhüllung, Realität und Fantasie erweckt er verdrängte Erinnerungen aus Vergangenheit und Gegenwart, alte Märchen und historische Gedichte auf den Bühnen der Fotografie zum Leben. www.
philinecremer.com
Foto: Maleonn, Last Tango in Shanghai 2009, The Shadow is my Lover, the Heart is the
Enemy, 2013, ©Galerie Philine Cremer, 2013

Die Unterseiten |  35mm film,digital bearbeitet , 22x15, miae son, 2014

Akademie Edition 2014   an der Akademie der bildenden Künste Wien

 105 Auflage

6% Pomerania Electric Company 1928/1953

Die Stettiner Überlandzentrale Pommern Aktiengesellschaft begab 1928 über das Bankhaus Harris, Forbes & Company, Boston und New York eine Amerikaanleihe über 3.500.000 $. Die Tilgung sollte von 1931 bis 1953 mit einem zu bildenden Tilgungsfonds durch Ankauf oder Auslosung erfolgen. Der Erlös der Anleihe war bestimmt zur Erweiterung der Elektrizitätswerke.

Bis einschließlich 1932 wurde die Anleihe den vertraglichen Vereinbarungen gemäß abgewickelt. Nach dem im Jahre 1933 erlassenen Gesetz über Zahlungsverbindlichkeiten gegenüber dem Auslande durften die Leistungen (Zins und Tilgung) aus deutschen Auslandsanleihen nicht mehr vom Emittenten in Dollar unmittelbar an die amerikanischen Gläubiger gerichtet werden. Sie waren von der Überlandzentrale Pommern AG an die Konversionskasse für deutsche Auslandsschulden in Berlin in Reichsmark zu erbringen, welche die Verpflichtungen gegenüber den ausländischen Gläubigern übernahm. Die Überlandzentrale Pommern AG wurde 1934 vom Märkischen Elektrizitätswerk AG, Berlin übernommen.

Die Konversionskasse hat die Verpflichtungen aus dem Anleihevertrag der Überlandzentrale Pommern AG bzw. der Märkisches Elektrizitätswerk AG bis 1945 nur teilweise erfüllt, da nach Kriegseintritt der Vereinigten Staaten (1941) die Konversionskasse keinerlei Beträge mehr an die amerikanischen Gläubiger leisten konnte.

Ab 1963 gab es ein Angebot zur quotalen Bedienung dieser Bonds durch die Brandenburgisch-Mecklenburgische Elektrizitätswerke AG unter dem Londoner Schuldenabkommen von 1953 und dem Gesetz zum zweiten Abkommen vom 16. August 1960 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika über gewisse Angelegenheiten, die sich aus der Bereinigung deutscher Dollarbonds ergeben. Die quotale Entschädigung dieser Bonds erfolgte durch die Verwertung westdeutschen Vermögen in einem Konkursverfahren in vier Quoten von 1963 bis 1990. Die Auszahlung erfolgte durch die Deutsche Bank AG, Düsseldorf. Nach den jeweiligen Zahlungen wurden die Bonds gestempelt und den Besitzern zurückgegeben.

Überlandzentrale Pommern Aktiengesellschaft, Stettin (Pomerania Electric Company) 6% Twenty-Five Year Sinking Fund Mortgage Gold Bond Nummer 00000 (Specimen) über 1.000 $ von 1928 - fällig am 1. Mai 1953

6% Pomerania Electric Company 1928/1953

Steckbrief der Anleihe

  • Emittent: Überlandzentrale Pommern Aktiengesellschaft, Stettin (Pomerania Electric Company)
  • Emission: 6% Twenty-Five Year Sinking Fund Mortgage Gold Bonds of 1928 - due May 1, 1953
  • Ausgabebetrag: 3.500.000 $
  • Verwendungszweck: Erweiterung der Elektrizitätswerke.
  • Laufzeit: 1. Mai 1928/1953
  • Zinsfuß: 6%
  • Zinstermine: 1. Mai/ 1. November
  • Stückelung: 1.000 $ (15.000 Stück)
  • Tilgung: Ab 1931 bis 1953 durch Einzahlung auf einen Tilgungsfonds zwecks Ankauf oder Auslosung zu pari.
  • Sicherheiten: Erststellige Hypothek.
  • Umlauf 1936/1942: 3.000.000 $/ 1.980.000 $
  • Börsennotiert: Boston
  • Platziert: Im Mai 1928 in den USA zu 92½%
  • Zahlungsagent 1928/1963: Harris, Forbes & Company, Boston und New York (Konsortialbank)/ The First National City Bank, New York (Hinterlegungsbank), Deutsche Kreditsicherung KG, Düsseldorf (Prüfstelle und deutsche Hinterlegungsbank).
  • Treuhänder 1928/1963: International Acceptance Trust Company, New York (amerikanischer Treuhänder), Deutsche Treuhand-Gesellschaft, Berlin (deutscher Treuhänder)/ Deutsche Kreditsicherung KG, Düsseldorf (deutscher Treuhänder).
  • Auslandsbondsbereinigung 1952: Ja.
  • Londoner Schuldenabkommen: Ab 1963 Angebot zur quotalen Bedienung der Bonds durch die Brandenburgisch-Mecklenburgische Elektrizitätswerke AG unter dem Londoner Schuldenabkommen und dem Gesetz zum zweiten Abkommen vom 16. August 1960 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika über gewisse Angelegenheiten, die sich aus der Bereinigung deutscher Dollarbonds ergeben. Die quotale Entschädigung dieser Bonds erfolgte durch die Verwertung westdeutschen Vermögen in einem Konkursverfahren in vier Quoten von 1963 bis 1990. Auszahlung durch die Deutsche Bank AG, Düsseldorf; Rückgabe der gestempelten Stücke.
  • Rechtsnachfolger: Die Überlandzentrale Pommern AG wurde 1934 vom Märkischen Elektrizitätswerk AG, Berlin übernommen. Der Sitz der Märkisches Elektrizitätswerk AG wurde 1966 von Potsdam nach West-Berlin verlegt. Die Gesellschaft firmierte hier nunmehr unter dem Namen Brandenburgisch-Mecklenburgische Elektrizitätswerke AG, c/o Reinhold Stratmann, Meckenheim-Merl. Die Tätigkeit der Brandenburgisch-Mecklenburgische Elektrizitätswerke beschränkt sich auf die Verwaltung ihres Restvermögens.
  • Anmerkung: Obwohl die Grundstücke der Überlandzentrale Pommern AG faktisch von der DDR enteignet wurden, wurden die eingetragenen Grundpfandrechte der Bonds nicht gelöscht, da derartige Hypotheken als ausländisches Vermögen galten und unter alliiertem Schutz standen. Um eine Bedienung der Bonds zu erreichen, bleibt den Inhabern solcher Bonds damit nur noch der Weg über die Zwangsvollstreckung der Grundpfandrechte.

F. Paul Seabrook gab in seinem Katalog „German Dollar Bonds” den Bonds der Überlandzentrale Pommern AG die Katalog-Nummer GDB036. Kuczynski gibt dieser Emission in seinem Buch „Deutsche Anleihen im Ausland 1924 bis 1928“ die Ordnungsnummer KU101.

Nur sehr wenige Bonds der Überlandzentrale Pommern AG sind seit vielen Jahren als bereinigte (validated) Stücke oder als Specimen auf dem Markt der „Historischen Wertpapiere“ bekannt geworden. Ein Bestand von rund fünf Stücken kann geschätzt werden (Seltenheit: R10). Die Bonds werden eher selten öffentlich angeboten, meist aufgrund ihrer Seltenheit zu höheren Preisen.

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Hans-Georg Glasemann

nonvaleurs.de@mail.com

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Bildquelle: Privat

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