Tag 69 - Hastings - 09.11.2014

Nachdem uns unser damaliger Autoverkäufer Ian anbot, unsere teils undichte Heckklappe und doch etwas windige Beifahrertür für lau zu reparieren, entschieden wir uns kurzer Hand dazu, dem Hawke’s Bay noch einmal einen Besuch abzustatten. Ein netter Nebeneffekt war die Möglichkeit, die beim Reisestart ausgelassene Stadt Hastings zu besichtigen, und so, die Nordinsel einmal im vollen Umfang umfahren zu haben. Nach einer insgesamt circa vier stündigen Fahrt und einem Übernachtungsstop auf dem wirklich schönen Campingplatz von Waipukurau, hatten wir die Strecke von Ashhurst aus hinter uns gebracht. Das geschäftige Hastings liegt gerade einmal 15 km südlich von Napier. Es ist das kommerzielle Zentrum der Region am Rande des 400 m hohen Te Mata. Für die ortsansässigen Maori ist dieser Berg übrigens der schlafende Riese, da er aussieht als ob ein riesiger Steinkoloss auf dem Rücken liegend den Kopf nach rechts gewandt hat. Bei unserem Tagesausflug durch die Stadt ist uns ähnlich wie in Napier, wenn auch nicht so stark ausgeprägt, der spanische Art Deco Baustil aufgefallen. Neben der wirklich schönen Atmosphäre gefiel uns aber natürlich auch das Wetter. Zum ersten Mal konnte man von so etwas wie Sommer reden. Den perfekten Stellplatz zum Sonnenschein fanden wir am Clive River Ski Reserve. Hier tummelten sich neben zahlreichen Campern, Sonnenanbetern und Picknickern, vor allen Dingen Wassersportler. Von Jetskis über Wakeboards, bis hin zu Bananabooten war hier alles zu beobachten. Früh morgens ging es am nächsten Tag in das benachbarte Napier in den Stadtteil Onekawa zu Ian. Nachdem wir gemeinsam die notwendigen Reparaturmaßnahmen erörterten, wurden wir netter Weise in der Stadt abgesetzt. Der alte Mann wollte vermutlich in Ruhe arbeiten und konnte keine beobachtenden zwei Deutschen gebrauchen ;) Einen Tag und eine Übernachtung auf dem einladenden Industriegelände später fuhr uns der liebe Ian ein zweites Mal in die Stadt. War eigentlich ganz cool. Man sparte sich Benzin und fühlte sich ein paar Jahre zurück versetzt, als Papa oder Mama einen noch überall hin gefahren haben ;) Diesen zweiten Tag genossen wir in vollen Zügen, und zwar im Ocean Spa direkt an der Küste Napiers. Einer Outdoor-Schwimmlandschaft mit verschieden beheizten Pools, einer Saunalandschaft, und perfekt positionierten Sonnenliegen. Entspannt und leicht angebräunt nahmen wir unseren reparierten Campervan wieder in Empfang und fuhren auf direkten Weg über Palmerston North wieder Richtung Wellington um uns mit Carmen und Tobi zu treffen.

Die Fensterbänke bieten einen idealen Stellplatz für Pflanzen bzw. Blumentöpfe und weitere Dekorationsartikel und erfüllen somit auch ästhetische Wünsche. Schiefer Fensterbänke bestechen durch ihre natürliche Farben und Oberflächentextur. Die Farben der Platten gehen von grau – anthrazit über rot - braun bis hin zu grün. Schiefer Fensterbänke werden bevorzugt im Außenbereich eingesetzt, da sie sich ideal an die Umgebung anpassen. Sie verknüpfen auf beeindruckende Weise die Natur mit einem modernen, geradlinigen Baustil.

http://www.schiefer-deutschland.com/schiefer-fensterbaenke-anpassungsfaehige-schiefer-fensterbaenke

Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris.  Heinrich Heine

1. Basilique de Sacre Coeur de Monmartre

Es gibt unzählig viele atemberaubende Plätze in Paris, die man besichtigen kann und sich den halben Tag aufhalten könnte, um den Charme und die Schönheit genießen zu können. Allerdings ist die Basilique de Sacre Coeur de Monmartre oder “Basilica of the Sacred Heart” oder “Basilika zum Heiligsten Herzen in Montmartre” tatsächlich eine beeindruckende Basilika. Sie tront regelrecht im Nordem der Stadt auf der höchsten Spitze Paris.

Die Geschichte der Basilique de Sacre Coeur de Monmartre

Die Basilika erscheint älter als sie tatsächlich ist, denn sie wurde erst im späten 1800 Jahrhundert erbaut, aber ihr Architekt Paul Abadie wurde vom Baustil der römisch-byzantinischen Kirchen – wie der Hagia Sophia (Instanbul) und dem Markusdom (Venedig) – inspiriert. Der Architekt verstarb allerdings sehr früh, sodass sechs andere beauftragt wurden. Sacre-Coeur wurde mit einem speziellen Stein erbaut, welcher frostresistent ist und durch die Witterung Calcit abgibt und somit im Laufe der Zeit ein kreideartiges Weiß annimmt. Nahezu ein Drittel der Kirche ist unter der Erde, da sie auf einem 33 Meter tiefen Fundament steht, um ein Einsinken zu verhindern. Die Basilika selbst ist nur 83 Meter hoch.

Das Hauptportal besteht aus drei Bögen und an den Außenflanken befindet sich die Reiterstatuen der Nationalheiligen Jeanne D’Arc und Ludwig IX. Angrenzend an den Hauptraum im Inneren der Basilika befindet sich das “Mosaik des Heiligsten Herzens” (Mosaique de Sacre Coeur), das Jesus mit flammendem, dornenumkränztem Herzen und ausgebreiteten Armen zeigt. Es ist 475m² groß und ist eines der größten Mosaike der Welt.

Der Hügel wurde in der Chronik des Fredegar als “Mons Mercore” (Merkurhügel) bezeichnet, ebenso wahrscheinlich ist aber auch die Bezeichnung “Mons Martis” (Marshügel). In der von einem Abt verfassten Neufassung der Viten des Dionysius wurde der Name in “Mons martyrum” geändert. Besonders berühmt und beliebt wurde Monmartre  im Jahre 2001 durch den Film “Die fabelhafte Welt der Amelie“.

Die große Glocke – mit ihren 19 Tonnen – hat ebenfalls zentrale Bedeutung und ist die größte Glocke Frankreichs und eine der größten der Welt. Sie wurde 1895 gegossen. Insgesamt hängt im Turm der Basilika ein fünfstimmiges Bronzegeläut.

Kurzinfo:

2. Louvre

1515 bis 1547 begann unter Franz I., der eine Residenz plante, die Baugeschichte des aktuellen Komplexes des Louvre. Heinrich II, sein Nachfolger, setzte die Bauarbeiten bis 1559 fort. 1560 bis 1563 veranlasste Katharina de Medici, dass der Bau fortgesetzt wird. Unter Napoleon II wurde dann die Fassade fertiggestellt. Auch Heinrich IV initiierte den Bau von 1589-1610, Ludwig XIII 16-1654 und Ludwig XIV 1643-1682. Somit entstanden der Pavillion de Flore und die Erweiterungen und der Hof (Cour Carrée). Nachdem die Residenz 1682 nach Versaille verlegt wurde, unterbrachen die Bauarbeiten. 

Erst Napoleon I. nahm nach einer über hundert Jahre dauernden Pause die Bautätigkeit 1804 wieder auf und führte sie bis 1814/15 fort. Sporadische Erweiterungen folgten unter Napoleon III. (1852-1870), der sogenannte Neue Louvre entstand und der bisherige Komplex wurde mit den Tuilerien verbunden. Staatspräsident Mitterand (1981-1995) veranlaßte die Renovierung und Modernisierung des Museums. Mehr dazu hier.

3. Notre-Dame de Paris

Das bedeutendste Bauwerk in Paris und eines der wichtigsten der Welt ist die Notre Dame Kathedrale (Notre Dame de Paris) – ein katholisches Schmuckstück das 800 Jahre alt ist. Sie befindet sich auf der kleinen Insel Ile de la Cite in der Mitte der Seine. Der Bau begann 1163 und wurde im Jahre 1345 fertiggestellt, somit dauerte die Konstruktion insgesamt 200 Jahre.
König Henry VI wurde im Jahre 1431 und Napoleon im Jahre 1804 in der Kathedrale gekrönt.  Im zweiten Weltkrieg wurdendie Gläser sowie die Treppen zum Rosenfenster (Rose window) – welches das größte Glasfenster der Welt sein sollte – entfernt, aus Angst, dass die deutschen Soldaten die diese zerstören könnten.

Jeanne d’Arc, die Nationalheldin Frankreichs, war eine sehr tapfere Frau, die Visionen von Gott erhielt. Dieses arme Mädchen hatte somit spirituelle Stärke und Charakter selbst wenn sie keinerlei materiellen Wertgegenstände besaß. Durch ihre Versionen und ihren Mut half sie Frankreich im Kampf gegen die Engländer. Durch ihre weisen militärischen Strategiezüge gewann die Heldin und Frankreich den Kampf gegen England. Jedoch wurde sie gefangen genommen, der Heresie beschuldigt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Am 7. Julie 1456 wurde als unschuldig und somit zur Märtyrerin ernannt. 1909 wurde sie von Pabst Pius X in Paris in der Notre Dame Kathedrale selig gesprochen.

Kurzinfo:
  • Metrostation: Cite Station Line 4, Saint Michel Station RER B und C Linie.
  • Öffnungszeiten für den Turm: 1. April – 30. September 10-18.30 Uhr, Juni – August Sa+So 10 -11 Uhr, 1. Oktober – 31. März 10-17.30 Uhr. Letzter Eintritt 45 Minuten vor Schließung. Geschlossen 1. Januar , 1. Mai und 25. Dezember.
  • Beste Besuchzeiten: Früher Morgen von Dienstag bis Freitag.
  • Eintritt zur Kathedrale: Frei (weitere kostenlose Attraktionen findest du hier.)
  • Eintritt für den Turm: ca. 10 €
  • Zwillingstürme sind 69 Meter hoch und haben 387 Stufen.

4. Schloss Versailles

Der Palast wurde 1623 von Ludwig XIII. für seinen Sohn, Ludwig XIV., erbaut. Ursprünglich war er nur als Jagdschloss gedacht, aber weil Ludwig XIV. ihn mochte, beschloss er, ihn zu dem riesigen Palast zu erweitern, der er heute ist. Das Gelände ist über vier Eingänge zugänglich. Mehr dazu ->

 5. Eiffelturm

Das Bauwerkt wurde von 1887 bis 1889 errichtete und als monumentales Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution errichtet. Hier mehr dazu.

 6. Pont Neuf, Pont Alexandre III und Seine

Der Pont Neuf (Neue Brücke) ist die älteste im Originalzustand erhaltene Brücke über die Seine in Paris. Die Bauzeit begann 1578 und dauerte bis 1607.

Pont Alexandre, mit den zahlreichen Statuen und vergoldeten Reliefs,  ist die schönste Brücke Paris.  Von hier aus kann man wunderbar das Petit und  Grand Palais sowie das Seine Ufer fotographieren und bestaunen. Sie ist eine im Stil des Neobarocks errichtet und gilt sogar als die wohl eindrucksvollste und auch kühnste Bogenbrücke ihrer Epoche.

7. Place de Concorde und Place de la Bastille

 Die Place de la Concorde, zu deutsch „Platz der Eintracht“, ist der größte Platz von Paris und einer der fünf königlichen Plätze der Stadt. Er liegt nördlich der Seine zwischen dem Jardin des Tuileries und der Avenue des Champs-Élysées. Der Platz ist 68 m² groß und un dessen Mitte befindet sich ein Obelisk, der 23 Meter hoch ist. DOCH wie kam der dorthin? 

Der ägyptische Vizekönig Muhammad Ali Pascha schenkte Frankreich 1830 die beiden Obelisken, die von Ramses II vor dem Tempel von Luxor im 3. Jahrhundert vor Chr. errichtet wurden. Der Transport der hohen und schweren (230 Tonnen) 1. Säule war zu der Zeit mehr als ein wahres Abendteuer. 200 Arbeiter wurden benötigt um den Obelisk unbeschädigt in die Horizontale zu legen. Um das Monument zum Nil auf ein eigens dafür gebautes Boot zu transportieren war es nötig zahlreich Häuser abzureißen. Für den Transport wurde eigens eine Straße im Wüstesand gebaut. Das Segelschiff musste anschließend 6 Monate auf den Höchststand des Nils warten um die 750 km lange Fahrt nach Alexandria anzutreten. Auf der Fahrt kostete 11 Sehmänner eine Choleraepidemie das Leben. In Alexandria wurde der Obelisk auf ein Dampfboot der Sphinx verladen das 1833 schließlich in Cherbourg im Norden Frankreichs mit der wertvollen Ladung anlegte.
Am 25. Oktober 1836 wurde der Obelisk dann Feierlich unter Anwesenheit von 200 000 Parisern auf dem Place de la Concorde errichtet.
Angesichts des immensen Aufwands und der damit verbundenen Kosten wurde der 2. Obelisk nie nach Frankreich transportiert und 1988 vom Präsidenten Francois Mitterand an Ägypten offiziell zurückgegeben.

Nach ihrer Erstürmung zwischen dem 16. Juli 1789 und 4. Oktober 1790 wurde die, an der Place de la Bastille gelegene Königsresidenz Bastille von 500 Arbeitern abgerissen und anschließend in Steinquadern verkauft. Der Bauunternehmer Palloy legte am 14. Juli 1792 den Grundstein der Freiheits-Säule legte, allerdings wurde das Projekt nicht weitergeführt. Am 27. Juni 1792 eröffnete man die Place de la Bastille an der Stelle der alten Bastille-Festung. Im heutige Straßenboden ist der Verlauf der Mauern der einstigen Bastion markiert. Die Überreste der äußeren Mauer des Festungsgrabens befinden sich auf dem Bahnsteig der U-Bahnstation der Métro-Linie 5.

8. Grand und Petit Palais

Das Grand Palais wurde für die Weltausstellung im Jahr 1900 in Paris errichtet und als Ausstellungsgebäude genutzt. Es stellt mit dem gegenüberliegenden Petit Palais und der benachbarten Pont Alexandre III ein bedeutendes Architekturensemble dar. Nach unterschiedlichen Nutzungen dient es heute den staatlichen Museen als Galerie für Wechselausstellungen.

9. Place du Tertre 

Zu weiteren Sehenswürdigkeiten nicht weit von der Basilika entfernt, am Fuße des Hügels zählt der Place du Tertre, wo früher unter anderem der Picasso gelebt hat, heute stellen moderne Künstler ihre Werke wie Scherenschnitte, Karikaturen und Ölgemälde aus. Besonders gemütlich sind die kleinen Cafés und Restaurants in den Altstadtstraßen um den Place du Tetre herum.

 10. Moulin Rouge

Ebenso am Fuße des Hügels befindet sich der Place Pigalle, wo früher das zentrale Vergnügungsviertel von Paris mit dem weltbekannten Moulin Rouge lag. Das bekannteste Varieté von Paris wird von fast einer halben Million Menschen im Jahr besucht und wurde 1889 eröffnet. Paris Top 10 Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris. 

Die Fensterbänke bieten einen idealen Stellplatz für Pflanzen bzw. Blumentöpfe und weitere Dekorationsartikel und erfüllen somit auch ästhetische Wünsche. Schiefer Fensterbänke bestechen durch ihre natürliche Farben und Oberflächentextur. Die Farben der Platten gehen von grau – anthrazit über rot - braun bis hin zu grün. Schiefer Fensterbänke werden bevorzugt im Außenbereich eingesetzt, da sie sich ideal an die Umgebung anpassen. Sie verknüpfen auf beeindruckende Weise die Natur mit einem modernen, geradlinigen Baustil.

http://www.schiefer-deutschland.com/schiefer-fensterbaenke-anpassungsfaehige-schiefer-fensterbaenke