Gefühle sind wie Pusteblumen

Ein schöner Baum. Leise rieseln die farbenträchtigen Blätter des Baumes auf uns hernieder.

Wie kann das sein? Das eine Person wie du mit einer Person wie mir diesen Augenblick erlebt..

Das leise Blätterrieseln, die langsam untergehende Sonne. Ich danke dir. ich danke dir, dass ich diesen Augenblick mit einer Person wie dir erleben durfte.

Du fragst mich, warum ich das alles mache. Ich kann es dir nicht sagen.

Ich möchte es. Ich möchte es wirklich, so glaube mir doch.

Das Problem ist nur, dass mein Verstand Angst vor der Antwort deines Herzens hat und deswegen lässt mein Herz nicht zu, dass ich es dir sage..

Du stehst auf und gehst. Meine Worte verhallen ungehört. Lange sitze ich noch unter dem Baum.

Lange rieseln die farbenträchtgen Blätter des Baumes noch auf mich alleine nieder. Auch die Sonne geht weiter langsam unter.

Aber es ist nicht das Gleiche.. Es ist nicht das Gleiche, weil du nicht dabei bist.

Eine Träne entsteht. Unaufhaltsam findet sie den Weg über meine Wange. Sie hat das Kinn erreicht.

Sie fällt. Sie fällt auf eine Pusteblume.

Ihre flugähnlichen Blütenkörper zerspringen, genauso wie auch die Träume die ich mit dir hatte.

Wie ein Schlag in den Spiegel sind meine Träume zersplitter.

Die Sonne ist untergegangen. Die farbenträchtigen Blätter haben aufgehört auf mich nieder zu rieseln.

Es sieht aus als wäre alles weiter nach vorne geschritten. Alles ist weiter nach vorne geschritten. Nur ich nicht.

Ich sitze immer noch unter dem Baum. Warum? Warum sitze ich noch hier?

Ist es das Gefühl in mir, dass du vielleicht noch mal zurückkommen könntest?

Warum? Warum vertraue ich dir noch immer?

Immer noch obwohl du gerade meine Träume zerschlagen hast. Woher kommt dieses unerschütterliche Vertrauen in dich?

Warum? Warum ist es immer noch am Leben, obwohl du es doch kaltherzig zersplittern liest.

Hat mein herz vielleicht doch noch nicht aufgegeben?

Oder sind es nur die letzten Zucken eines zerbrochenen Herzens? Es schmerzt!

Warum? Warum versucht mein Herz diese Wunde immer wieder zu heilen.?

Warum? Warum gibt mein Herz noch immer nicht auf? Ist es denn nicht eh schon egal?

Die Sonne geht auf. Der Wind bläst behutsam die am Boden liegenden bunten Blätter fort. Die Zeit schreitet voran.

Alles schreitet voran. Die Zeit, der Raum. Nur ich nicht. ich sitze noch immer unter dem Baum.

Ich sitze da und blicke in die Weite. Blicke auf die Scherben meiner Träume. Auf die Scherben der Träume die ich mit dir hatte.

Ich höre etwas. Ich höre dein Lachen.

Mein Körper dreht sich. Ich wehre mich. Ich bin zu schwach. Ich bin zu schwach um mich dagegen zu wehren.

Zu schwach um mich gegen meinen eigenen Körper zu wehren. Peinlich, wie schwach meine Geisteskraft ist.

Ich öffne die Augen. Ich sehe. Ich sehe dich. Ich sehe dich vor mir stehen.

Du lächelst. ich schaue weg. Ich schaue auf die Splitter der Träume. Ich schaue in die Weite.

Du setzt dich. Du setzt dich neben mich. Mein Selbstschutz zerbricht. Es entsteht eine Träne.

Unaufhaltsam findet sie den Weg über meine Wange. Sie hat das Kinn erreicht. Sie fällt.

Du fängst sie. Ein Tränenfluss entsteht. Deine Hand. Deine Hand kommt langsam auf mich zu. Du wischst mir die Tränen aus meinem Gesicht.

Ich schaue. Ich schaue dich an. Du lächelst und rückst näher.

Der Sonnenuntergang ist nah. Die Zeit schreitet weiter voran. Ebenso der Raum. Nur wir nicht.

Wir sitzen noch immer unter dem Baum. Kein Wort ist gefallen. Wir sitzen nur da.

Dein Kopf senkt sich. Du willst etwas. Du willst, dass ich dir verzeih. Warum?

Warum sollte ich? Ich schaue. ich schaue auf die Scherben. Ich schaue in die Weite.

Dein Kopf senkt sich weiter. Dein Selbstschutz zerbricht. Eine Träne entsteht.

Unaufhaltsam findet sie einen Weg über deine Wange. Sie hat das Kinn erreicht. Sie fällt.

Ich fange sie. Du schaust. Du schaust mich an. Du schaust auf die Scherben.

Ein Tränenfluss entsteht. Meine Han. Von allein bewegt. Ich wehre mich nicht. Meine Hand geht auf dich zu. Ich wische dir deine Tränen aus dem Gesicht.

Du schaust mich an. Ich lächele. Ich lächele dich an und rücke näher.

Dein Kopf legt sich. Dein Kopf legt sich langsam auf meine Schulter.

Die Blätter. Die Blätter rieseln wieder auf uns herab. Die Sonne. Die Sonne geht mit einem Lächeln unter.

Aus einem traurigen Menschen wurden zwei glückliche ~ Fairer Tausch

(Autor unbekannt)

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#Chopin #Balladen :)

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Das “Klanghaus Ilow” ist der Veranstaltungsraum des gemeinnützigen Vereins “Kulturwirkstatt Ilow e.V.”. Das kleine Dorf Ilow liegt unweit von Wismar und nahe der Ostsee in ruhiger und landschaftlich reizvoller Lage. Am Samstag, den 10. Mai 2014 um 19.30 Uhr wird die Schweriner Folkband Reeldas Klanghaus Ilow mal wieder zum Kochen bringen und mit ihrer unnachahmlicher Leidenschaft grüne Hügel,…

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Ludvík Aškenazy

Träume

Wecke die Frauen nicht zu früh.
Sie haben am Morgen die schönsten Träume!


aus: ‘Die schwarze Schatulle. Songs, Balladen und Gedichte’, Aufbau Verlag, 1965

YEARS & YEARS: MEMO

Mit der B-Seite zu ihrer neuen Single “Desire” beweisen Years & Years, dass sie nicht nur lebendige Pop-Songs, sondern auch tiefgehende Balladen im Repertoire haben. Tatsächlich erinnert uns “Memo” dabei etwas an die herzerwärmenden Songs von Sam Smith…da kommt vielleicht nicht von ungefähr, dass das Trio ihn derzeit auf Europa-Tour supported, die am kommenden Sonntag und Montag auch Halt in Köln und Hamburg macht.

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anonymous asked:

In letzter zeit oft 'wo gehst du heute Nacht hin?' Von vierkanttretlager (hauptsächlich wegen dem Text) :) Ich hab im moment gar keine Lieblingsmusik oder so, irgendwie überzeugt mich nichts so richtig

Kenn ich! Ich hab ne Zeit lang fast nur frei.wild gehört und dann irgendwann wieder total die Schnulzen.
Im Moment häng ich zwischen alten Rockbands, irgendwelchen Balladen und OK KiD fest.
Ich hör deswegeb zur Zeit fast nur ‘n paar wenige meiner Lieblingslieder, der Rest kotzt mich so an.