Einhundert Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs versammelten sich zum inzwischen 63. Male die Veteranen-, Krieger- und Soldatenkameradschaften aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein auf der Kampenwand, um an der Gedächtniskapelle der Kriegsopfer zu gedenken und um weiteren Frieden zu bitten.

Gastgebender Ausrichter war heuer die Stadt Trostberg, den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Paul Janßen aus Trostberg, den Ehrensalut schoss die Gebirgsschützenkompanie Aschau i. Chiemgau und für die musikalische Gestaltung der Feier sorgten die Stadtkapelle Trostberg und die Aschauer Alphornbläser. Eindrucksvoll war die große Zahl der Fahnenabordnungen, die sich trotz unsicherer und letztlich auch regnerischer Wetterlage auf die Kampenwand begaben. Ein besonderes Gedenken im Beisein zahlreicher Ehrengäste galt dem im Mai diesen Jahres verstorbenen Franz Schaffner, der selbst noch mit dabei war, als das Gedenkkreuz auf der Kampenwand von Höslwanger Bürgern angeregt und erbaut wurde.

Bürgermeister Karl Schleid von Trostberg bezeichnete das zwölf Meter hohe und 56 Zentner schwere Gipfelkreuz auf der Kampenwand als ein markantes, weithin sichtbares und zuweilen auch beleuchtetes Werk, das an die vermissten und verstorbenen Kameraden beider Weltkriege mahnend erinnern soll. „Wir wollen bei dieser Gelegenheit auch an die Kriegsgebiete und Krisenherde in der ganzen Welt denken, an unsere Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr, die im Einsatz sind und dort auch ihr Leben riskieren“ – so Bürgermeister Schleid. Ein besonderer Willkommensgruß unter den zahlreichen Ehrengästen galt der Europa-Abgeordneten Maria Noichl, den Vertretern des Land- und Bezirkstages, sowie der Landkreise und Gemeinden, Alt-Landrat Jakob Strobl, Landtags-Präsident a. D. Alois Glück sowie vom Bayernbund die Landes- und Kreisvorsitzenden Adolf Dinglreiter und Christian Glas. Auch die Ortsvereine von Trostberg waren mit ihren Repräsentanten auf der Kampenwand-Feier vertreten, die von der Stadt Trostberg gemeinsam mit der Gemeinde Aschau vorbereitet worden war. Pfarrer Paul Janßen bat die Veteranen und Gläubigen, dem Grauen und Schrecken der Kriege das Bitten und Beten für Frieden entgegenzusetzen. „Wir haben eine wunderbare Heimat, für die müssen wir unendlich dankbar sein. Hier heroben auf dem Berg geht uns das Gefühl der Dankbarkeit besonders gut unter die Haut“, sagte der Geistliche. Nach dem Gottesdienst hielt Franz Vollmaier als 1. Vorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft Heiligkreuz eine Dankansprache ehe die Vorsitzenden der Kameradschafts-Vereinigungen Pius Graf (Landkreis Rosenheim) und Michael Bernauer (Chiem- und Rupertigau) eine gemeinsame Kranzniederlegung vornahmen. Die Stadtkapelle Trostberg spielte hierzu das Stück „Ich hatt´ einen Kameraden“ und danach noch die Bayernhymne.

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke vom 63. Gedenken auf der Kampenwand
Weitere Informationen: http://www.aschau.de

Chiemgauer Gedenken auf der Kampenwand – Bilder Teil I Einhundert Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs versammelten sich zum inzwischen 63.

Die Bayerisch-tirolische Wallfahrt zur Ölbergkapelle nach Sachrang findet heuer am Sonntag, 21. September statt. Die Festmesse unter freiem Himmel beginnt mit Abt Prof. Dr. Georg Franz Untergaßmair vom südtiroler Kloster Neustift um 10 Uhr.

Die musikalische Gestaltung übernehmen der Müllner-Perer-Chor des Freundeskreises unter der Leitung von Sebastian Weyerer, die Aschauer Blasmusik und die Aschauer Alphornbläser sowie die Riederinger Sänger. Vor dem Gottesdienst erfolgen festliche Einzüge zum Kirchplatz, diese beginnen um 9.30 Uhr in Wildbichl auf Tiroler Seite und um 9.15 Uhr bei der Pfarrkirche in Sachrang auf bayerischer Seite.

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke von der Wallfahrt in Sachrang im Vorjar

Weitere Informationen: http://www.aschau.de

Bayerisch-tirolische Wallfahrt nach Sachrang am Sonntag, 21. September Die Bayerisch-tirolische Wallfahrt zur Ölbergkapelle nach Sachrang findet heuer am Sonntag, 21. September statt. Die Festmesse unter freiem Himmel beginnt mit Abt Prof.

Frische Erzeugnisse direkt von den Landwirten aus dem Priental bietet der Aschauer Bauernmarkt in diesem Jahr bereits seit 15 Jahren ganzjährig jede Woche am Freitag von 9 Uhr bis 16 Uhr in ihrem Prientaler Bergbauernladen am Aschauer Bahnhof.
Das Jubiläum wird am Freitag, den 22. August ab 9 Uhr mit einem großen Jubiläumsmarkt gefeiert.

Alle Gesellschafter stellen sich und ihre Höfe vor, bieten ihre Produkte zur Verkostung, und stehen den Kunden Rede und Antwort. Verschiedene Handwerker zeigen ihre Fertigkeiten. Die Marktanbieter bewirten die Gäste mit Grillfleisch und Raclett aus ihrem Angebot. Außerdem sind die vielfältigen wöchentlichen Angebote des Marktes von Bauernbrot, Likören, Mehl, Fleisch- und Wurstwaren, Bergkäse, Fruchtaufstriche, Fisch, Eier, Nudeln, Obst, Gemüse und vieles mehr erhältlich.

Mir den Zielen der Sicherung der bäuerlichen Familienbetriebe, dem Erhalt regionaler Wirtschafts- und Landschaftsstrukturen, und der Förderung einer ökologischen Landwirtschaft wurde die Idee des Aschauer Bauernmarktes wurde vor gut 15 Jahren von den Bauern aus Aschau und dem Priental mit der Grenzregion Hatzenstädt, Bürgern und Vertretern der Gemeinde ins Leben gerufen. Und konnte schneller als erwartet als erstes, grenzüberschreitendes, bayerisch-tirolerisches InterReg Öko-Kultur Projekt verwirklicht werden.
Es gründete sich der Förderverein Prientaler Bergbauernladen der die Idee des Marktes mit voran trieb und seither unterstützt.
Außerdem gründeten neun Landwirte eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts die den Markt neben weiteren Anbietern beschicken.
Bei der Standortsuche bot die Gemeinde Aschau den zentral gelegenen, ungenutzten aber sanierungsbedürftigen ehemaligen Bahnkiosk an. Der Kiosk wurde von dem Landwirten und Förderern in Eigenregie Um- und Ausgebaut.

Im Sommer 1999 konnte der Prientaler Bergbauernladen Eröffnung feiern. Die Gesellschafter freuen sich, dass der Markt von Anfang an stärker frequentiert war als erwartet.
Seither können sich die Verbraucher wöchentlich auf frische, saisonale Produkte von erster Qualität direkt von den Bauern aus der Region verlassen. Laufende saisonale Aktionen der Anbieter und des Fördervereins wie z. B. Kräuterwanderungen, Bärlauch- und Hollerwochen im Frühjahr, Erntedank-, Bratapfel-, und Lebkuchenaktion im Herbst und Winter bestimmen das Marktjahr.

Bei vielen der Gesellschafter ist aus dem Bauernmarktprojekt heraus auch eine kleine Vermarktung direkt am Hof entstanden und so können die Kunden auch die Höfe direkt besuchen, und sich vor Ort überzeugen. Auch das regionale Sortiment des Sachranger Dorfladen wird seit seiner Eröffnung von den heimischen Landwirten beschickt und versteht sich von Anfang an als Partner des Aschauer Bauernmarktes.

Text/Fotos: Maria Riepertinger Tel. 08051 1813

Die Gesellschafter des Aschauer Bauernmarktes:
Aringer Elisabeth, Höhenberg – Aschau
Martin Kollmannsberger, Prien
Lorenz Obermüller, Leiten – Prien
Sebatian Pertl, Innerwald – Aschau/Sachrang
Peter Pfaffinger, Mitterleiten – Aschau/Sachrang
Maria Reichhold, Frasdorf
Maria Riepertinger, Elperting – Prien
Monika Schönberger, Übersee
Wolfgang Schwaiger, Niederndorferberg

15 Jahre Bergbauernladen und Bauernmarkt in Aschau i. Chiemgau – Jubiläums-Markt Frische Erzeugnisse direkt von den Landwirten aus dem Priental bietet der Aschauer Bauernmarkt in diesem Jahr bereits seit 15 Jahren ganzjährig jede Woche am Freitag von 9 Uhr bis 16 Uhr in ihrem Prientaler Bergbauernladen am Aschauer Bahnhof.
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