apokalyptisch

Ein Rück-, Aus- und Fernblick

Ein Rück-, Aus- und Fernblick

Das neue Jahr fängt richtig gut an. Ich habe bei dem Gewinnspiel von buchmacherin alias Melanie im Dezember Die Treppe im See von Ronald Malfi gewonne. Da ich mich gerade durch das Horror-Genre “durchlese” freut mich das sehr.

Außerdem nehme ich dies zum Anlass, hier nochmals auf einige besonders schöne und spannende Entdeckungen hinzuweisen, die ich letztes Jahr auf den bzw. dank der…

View On WordPress

Putin-Interview zur Ostukraine: "Apokalyptisches Szenario ist unwahrscheinlich"

Putin-Interview zur Ostukraine: “Apokalyptisches Szenario ist unwahrscheinlich”

Russland will keinen Krieg mit der Ukraine, Frieden ist möglich: In einem TV-Interview gibt sich Wladimir Putin versöhnlich. Allerdings versäumt er dabei nicht, dem ukrainischen Präsidenten seine Bedingungen zu diktieren. Lesen

Via:: Putin-Interview zur Ostukraine: “Apokalyptisches Szenario ist unwahrscheinlich”

View On WordPress

Putin-Interview zur Ostukraine: "Apokalyptisches Szenario ist unwahrscheinlich" - SPIEGEL ONLINE


Russland will keinen Krieg mit der Ukraine, Frieden ist möglich: In einem TV-Interview gibt sich Wladimir Putin versöhnlich. Allerdings versäumt er dabei nicht, dem ukrainischen Präsidenten seine Bedingungen zu diktieren.


See on spiegel.de

Ein Hintergrundartikel von Paul-Anton Krüger über scheiternde Staaten im Nahen Osten, den Einfluss externer Akteure - die Goldstaaten, der Westen, Russland, Iran - über totalitäre Ansprüche der Dschihadisten von Al-Qaida bis zum “Islamischen Staat” (IS).

Zitat:

"Es gibt keine singulären Ursachen für die Krisen in der arabischen Welt - und auch keine einfachen Lösungen. Der gern beklagte Mangel an Strategie im Westen ist auch Ausdruck der Ratlosigkeit angesichts der Komplexität und schwindender Einflussmöglichkeiten. Hoffnung auf Fortschritte gibt es am ehesten dort, wo Verteilungskonflikte um Ressourcen und Macht den Krisen zugrunde liegen: in Libyen und Jemen, vielleicht im Irak.

Die Dschihadisten des Islamischen Staats entziehen sich dieser Logik: Ihr Projekt hat einen absoluten, einen totalitären Anspruch. Menschenleben bedeuten für sie nichts - sie setzen darauf, durch monströse Zivilisationsbrüche unüberlegte Reaktionen zu provozieren und ein apokalyptisches Chaos zu entfesseln. Sie glauben, daraus als Sieger hervorzugehen.Es wird einen Mix aus politischen, wirtschaftlichen und militärischen Ansätzen brauchen - und vor allem langen Atem und überlegtes Handeln, um dem etwas entgegenzusetzen.”

Quelle: sueddeutsche.de

»Eine kleine feine stimmige Horror-Geschichte, die man lesen sollte!«
Die komplette Buchbesprechung bei life4books: http://dlvr.it/8hntG8

Inhalt:
Was passiert, wenn einer der letzten Menschen auf der Erde ein schizophrener Psychopath ist? Und wie groß ist die Chance, eine Begegnung mit ihm zu überleben?
David glaubt, dass er der einzige Überlebende der Apokalypse ist. Die Stadt gehört ihm. Sein Leben ist geprägt von alltäglicher Routine, schmerzvollen Erinnerungen und der Musik von Neil Young. Als eines Tages Samantha in seine Stadt kommt, erwacht die Bestie in ihm …

Nach seinem Überraschungshit GRAUES LAND erzählt Michael Dissieux in DIE SAAT DER BESTIE eine weitere düstere Endzeitgeschichte, die tief unter die Haut geht. Wie kaum ein anderer Autor versteht er es, seinen Protagonisten Leben einzuhauchen und den Leser in ein apokalyptisches Grauen hineinzuziehen.

Der Titel beim Verlag: http://dlvr.it/8hnwzV

#‎Luziferverlag‬ - Dein Verlag für ‪#‎Horror‬, ‪#‎Thriller‬ und ‪#‎Endzeit‬-Romane internationaler Newcomer & ‪#‎Bestseller‬-Autoren!

Rezension: Susan Beth Pfeffers „Die Welt, wie wir sie kannten“

Wie lange würden wir bei einer globalen Katastrophe überleben? Diese Frage wird für die 16-jährige Miranda eines Abends erschreckende Realität, als ein Asteroid den Mond trifft und ihn aus seiner Umlaufbahn wirft. Mit gravierenden Folgen: Die Gezeiten spielen verrückt, weltweit kommt es zu Tsunamis, Erdbeben, Vulkanausbrüchen. Zuerst scheint Mirandas Familie in Pennsylvania von den Ereignissen kaum betroffen zu sein – sie decken sich gut mit Lebensmitteln ein, haben Wasser und Benzin und warten darauf, dass der Alltag wieder einkehrt. Aber dann verdunkelt sich der Himmel – und ein langer, grausamer Winter steht vor der Tür …

Susan Beth Pfeffers apokalyptischer Roman „Die Welt, wie wir sie kannten“ zieht den Leser unmerklich in seine Welt und hält ihn dort fest. Erzählt wird in Form von Mirandas Tagebucheinträgen. Sie sind recht nüchtern gehalten, aber ihr Minimalismus macht sie so realistisch. Mirandas Alltag zerbröckelt nach und nach und man fühlt ihren Unglauben, ihre Angst und ihre Wut mit. Sie hat mehr vom Leben erwartet als diesen zermürbenden Kampf ums Überleben, ist aber im Verlauf des Romans gezwungen, schnell erwachsen zu werden und Verantwortung für ihre Familie zu übernehmen. Diese Entwicklung, die begleitet wird von trotzigem Aufbegehren gegen die Umstände, wirkt auf den ersten Blick nicht so dramatisch wie in anderen Dystopien mit jugendlichen Protagonisten – aber auch wenn Miranda keine Revolution anzettelt, stellt sie sich eigenen Herausforderungen, die nicht minder tödlich sind, und kämpft dafür, die Menschen zu retten, die sie liebt.

Außer mit der glaubwürdigen Protagonistin überzeugt Susan Beth Pfeffers Roman auch mit dem stetig anwachsenden Druck auf die Charaktere. Während die Katastrophe am Anfang gar nicht so viele Auswirkungen auf Mirandas Familie zu haben scheint, werden nach und nach alle Ressourcen knapp, so dass Einfallsreichtum und Opferbereitschaft gefordert sind, um das Überleben aller zu sichern. Als Leser fragt man sich unwillkürlich: Wo würde ich Lebensmittel herbekommen? Wie lange würde ich autonom heizen können? Wohin würde ich fliehen, wenn es ganz schlimm wird? So fiebert man auf jeder Seite mit – und freut sich, aus dem Fenster schauen zu können, um den Mond noch klein und zuverlässig am Himmel hängen zu sehen.