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Die Performance-Künstlerin Jacqueline Traides lässt sich in der Londoner Innenstadt wie ein Tier quälen, um gegen Tierversuche zu protestieren und auf diese qualvolle Praxis aufmerksam zu machen.

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175 Gebetsteppiche hat der Mannheimer Künstler Kurt Fleckenstein auf den Dresdner Neumarkt (9.2.2015) gelegt. Mit der Kunstaktion setzt Fleckenstein ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit. 

Künstler legt 175 Gebetsteppiche vor die Dresdner Frauenkirche

Ich gestehe!

Ich habe schon alles mögliche gemacht, nur Postkarten habe ich nie gemalt!

Aber dann beschloß ich, Künstler zu werden. LOL *

Fußnoten:
* Ich brauchte nichts beschließen, nur akzeptieren, denn im letzten Jahrtausend hatte Joseph Beuys (der Schöpfer der organischen Fettecke) bei einem politischen Treffen dem Grünengründer Herbert Gruhl (“Ein Planet wird geplündert”) gesagt, der Junge da (ich) wird…

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Genau zu dieser Frage sollte eine Aktion auf dem Stuttgarter Schlossplatz führen. Die Passanten sollten das Interesse auf ihre Lebensmittel leiten und sich direkt bei der Aktion informieren. Der Höhepunkt sollte schließlich ein öffentliches Dinner mitten auf dem Schlossplatz sein. Bereits die Kreativen Ideen um den Hauptevent herrum machten schon sehr neugierig und lösten ettliche Gespräche aus. Doch was ist eigentlich TTIP? (Flyer/PDF)

Mehr Bilder im Archiv (link)

Bei TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) handelt es sich um ein Transatlantisches Freihandelsabkommen. In diesem Abkommen, welches sich bereits seit 2013 in Verhandlung befindet, sollen wohl Erleichterungen für den Handel zwischen Europa und den USA beschlossen werden. Allerdings sind die dabei verhandelten Vertragsbedingungen geheim, selbst beteiligte nationalen Parlamente der zukünftigen Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament erhalten keine detaillierten Informationen. Genau das schürt verständlicherweise Misstrauen und Befürchtungen. Verständlich allein deshalb weil so eine Geheimhaltung ja nicht ohne Grund getroffen wird. Intransparente Verfahren waren noch nie eine gute Idee in Hinblich auf die Akzeptanz von verfahren die letztlich alle betreffen werden! Mittlerweile wurden aber auch unautorisiert mehrere interne Positionspapiere der EU und der deutschen Verhandlungsführer durch Informationsleaks veröffentlicht.

Es ist zu befürchten das vor allem Lobby der Industrie die Haupthindernisse im Transatlantischen Wirtschaftssystem ja nun eben gerade in Gesetlichen Bestimmungen sehen welche von Europäischen Staaten durchaus als sehr wichtig betrachtet werden. Da eben alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit und vor allem ohne Beteiligung nationaler Parlamente oder selbst des EU-Parlaments und damit faktisch ohne demokratische Kontrolle verhandelt wird, ist dabei eben schlimmstes zu Befürchten. Da kommen dann Bedenken vor allem im Bereich der Gentechnischen Veränderung von Lebensmitteln und deren Rohstoffe genauso in Betracht wie auch die allgemeine chemische Bearbeitung von Lebensmitteln oder Hormonelle Behandlung von Tieren auf.

Die EU versucht zwar diese Bedenken zu zerstreuen indem sie behauptet das dies alles nicht im Interesse des Abkommens läge (siehe zb. diese PDF / diese PDF oder auch diese FAQ Seite) Auch bekanntlich sehr der Wirtschaft zugeneigte Staatsoberhäupter wie Frau Merkel versuchen die Angst vor dem Abkommen schön zu Reden.

Doch wenn alles so gut und Vorteilhaft sein soll wieso muß man dies dann hinter verschlossenen Türen und im Geheimen verhandeln? Könnte das daran liegen das sämtliche Veränderungen später nur noch sehr schwer wenn überhaupt rückgängig gemacht werden können? Die Abkommen sind bindend, dauerhaft und jede einzelne Bestimmung kann NUR mit Zustimmung sämtlicher Unterzeichnerstaaten geändert werden, sobald der Vertrag in Kraft getreten ist! Bleibt also nur zu hoffen das viele Menschen sich mit diesem Thema befassen (Flyer / PDF) und sich aktiv und Selbstbewusst für ihre Rechte stark machen! Die Verhandlungen (link) befinden sich bereits in der 7. Runde!

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

TTIP - Um was gehts da eigentlich? #TTIP #sww #cams21 #stuttgart Genau zu dieser Frage sollte eine Aktion auf dem Stuttgarter Schlossplatz führen. Die Passanten sollten das Interesse auf ihre Lebensmittel leiten und sich direkt bei der Aktion informieren.
ARTE-Filmvorführung im Staatlichen Museum Schwerin

ARTE-Filmvorführung im Staatlichen Museum Schwerin

Rendezvous im Staatlichen Museum Schwerin am 27. März 2014 um 18 Uhr mit einer ARTE-Filmvorführung “Wenn man es versteht, ist es zu spät – 50 Jahre Fluxus” eine Dokumentation von Hartmut Jahn.
(more…)

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Wir nehmen Abschied vom Haltestellenwohnzimmer:

Bücherregal mit Büchern und Zeitschriften, Lampe, Wohnzimmertisch, Pflanze und dem Wichtigsten – dem Gästebuch.

An dieser Stelle vielen Dank für die zahlreichen positiven Gästebucheinträge! Wir haben sie gelesen, aber konnten sie nicht vor dem Schlund der Straßenreinigungsfressmaschine retten.

Hinterlasst gern auf diesem Blog eure Eindrücke, Meinungen, Anregungen zur heutigen Wohnzimmeraktion.

Brandneue Aktion des Zentrum für politische Schönheit!

Deutschlands tödlichste Fabrik muss heute noch zugeschüttet und verriegelt werden. Die Waffenfirma „Heckler & Koch“ hat in den vergangenen 25 Jahren abseits aller Schlagzeilen 375x so viele Menschen vernichtet wie die Atomkatastrophe von Tschernobyl. Das Zentrum für politische Schönheit will denselben Sarkophag, der die Strahlung in Tschernobyl zurückhält, über die Waffenfabrik in Oberndorf bauen, damit ihr keine tödlichen “Produkte” mehr entweichen. Es sind die Massenvernichtungswaffen unserer Zeit: die „G3“ und die „G36“.

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"Wir wollen weg von den Politikverwaltern"

Herr Ruch, Sie haben Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier bei Ebay zur Versteigerung angeboten. Warum?

Mit diesen Kandidaten ist kein Wahlkampf zu machen. Vor allem junge Wähler lockt man damit nicht hinterm Ofen hervor. Wir wollen Politiker, die mit ihren Visionen inspirieren und die Leute überzeugen. Wir glauben, dass Bürger immer politisch sind, wenn es den Politikern gelingt, etwas in ihnen zu wecken.

Was ist Ihre Ideologie?

Wir haben nur außenpolitische Themen. Unser Seerosen-Projekt zum Beispiel: Wir wollen 1000 schwimmende, fest verankerte Inseln auf dem Mittelmeer installieren, um die Flüchtlinge zu retten, die zu Tausenden jedes Jahr ertrinken.

Kann man mit so einem eindimensionalen Programm ein Land regieren?

Wir wollen gar nicht regieren. Das “Zentrum für politische Schönheit” will Politik beraten. Wir glauben, dass man so ein simples Projekt wie die Seerosen-Inseln zum Wahlkampf-Thema hätte machen können. Für die Wahrung von Europas humanistischem Anspruch. Die CDU hätte sagen können: Wir wollen das realisieren. Das kostet 5,6 Millionen Euro. Peanuts.

Sie wollen nicht regieren, stellen aber mit Nina van Bergen eine eigene Kanzlerkandidatin.

Eine informelle Bundeskanzlerin. Rein für die Aktionskunst. Wir werden schauen, ob wir die Parteien davon überzeugen können, sie als Kandidatin zu nehmen.

Was hat Frau van Bergen, was Frau Merkel nicht hat?

Neben der Schönheit ein ganz klares intellektuelles Programm.

Und das wäre?

Beispielsweise wollen wir eine Brücke von Afrika nach Europa bauen. Wie wir inzwischen beschlossen haben, aus PET-Flaschen, die jeder Bürger sammeln könnte. Wir würden in ganz Europa aufrufen, den Zivilisationsmüll zu sammeln, um damit Menschenleben zu retten.

Ist das “Zentrum für politische Schönheit” als Partei für die Bundestagswahl 2009 zugelassen?

Nein. Das wird perspektivisch bis ins Jahr 2020 geschehen.

Warum schwärzen Sie sich immer Ihr Gesicht mit Kohle?

Wir betreiben politischen Expressionismus. Die Expressionisten mussten sich auch nicht erklären. Die Leute haben sie trotzdem verstanden. Das wollen wir in die Politik einführen. Man lebt im Jahr 2009 in Deutschland, sieht unsere Gesichter und versteht. Es soll eine Grundstimmung ausdrücken.

Und die Grundstimmung ist: Wir leben in einem verbrannten Land?

Nein, eher am Ende der Geschichte. Am Anfang eines neuen Jahrtausends haben die Menschen das Gefühl, die großen geschichtlichen Momente lägen hinter ihnen. Die Großtaten seien alle vorbei. Dabei geht die Geschichte ja weiter. Wir könnten so viel tun in der Welt. Gutes tun. Sehr viel bewegen. Stattdessen fühlen wir uns müde, saturiert - Sie kennen das.

Braucht Deutschland wirklich charismatische Verführer mit strahlenden Visionen?

Wir fänden das toll. Helden der Geschichte. Ein gutes Beispiel für politische Schönheit ist Christian Schwarz-Schilling. Sagt Ihnen der Name was?

Kohls Postminister?

Genau. Sein Rücktritt aus Protest gegen die desinteressierte Haltung der Bundesregierung im Bosnien-Krieg. Im Moment der Krise hält er die Bundesregierung, der er selbst angehört, nicht aus und sagt: “Ich trete zurück, weil sie untätig ist.” Das halten wir für politisch unglaublich mutig und für genau die richtige Antwort. Da haben wir ihn: einen strahlenden Akt politischer Schönheit.

Insgesamt scheint Ihr Programm recht lückenhaft zu sein.

Wir sind eine Denkfabrik. Ein Think-Tank. Wir betreiben Politikberatung. Wir glauben, dass im Moment der höchsten Krise die Kunst bessere Antworten liefert als die Politik. Zu Realpolitik wie Rentenkasse etc. haben wir nichts zu sagen. Wir wollen Dinge, die die Leute inspirieren. In Momenten, wo wirklich etwas passiert. Einer unserer Ausgangspunkte ist die Gewissheit, dass es bis 2030 in Afrika zu einem Genozid kommt. Wie reagiert Europa darauf? Wir arbeiten auf Antworten zu. Wir suchen nach Möglichkeiten, auf Großkatastrophen angemessen zu reagieren. Wie reagiert man auf Genozid?

Darauf hat jede politische Partei ihre Antwort.

Ja, sagen Sie doch mal!

Die einen würden eine Uno-Truppe hinschicken, die anderen die Bundeswehr.

Ich habe im Kanzleramt angerufen und gefragt: “Ist Ihnen klar, dass wir im Anbruch des genozidalsten Jahrhunderts leben. Ein Jahrhundert mit Opferbilanzen, die jene des 20. Jahrhunderts weit übertreffen.” Da hieß es nur: “Spinner!” So etwas würde nicht passieren. Ich habe gefragt: “Wo sitzen bei Ihnen im Kanzleramt die Leute, die sich darüber heute Gedanken machen?” Am Ende des Jahrhunderts werden die Menschen nur eine Frage stellen: “Was haben wir damals eigentlich getan? Was haben wir dagegen unternommen?”

Glauben Sie, dass Kunst den Menschen besser macht?

Absolut.

Kann es sein, dass öffentliche Aufmerksamkeit Sie mehr interessiert als politische Inhalte?

Gar nicht. Ich finde es auch beschämend, wie viel Echo wir jetzt mit der Versteigerung gefunden haben.