Planlos, aber nicht mutlos

ISie waren Planlos, aber nicht mutlos. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie Sohn und Mutter nach dem Tod des Vaters und BĂ€ckermeisters ohne Notfallplan ihre BĂ€ckerei retteten.

Der plötzliche Tod des 46-jÀhrigen BÀckermeisters Ralf Schmidt
wurde zur ernsthaften Bedrohung fĂŒr den Familienbetrieb.
Obwohl NotfallplÀne fehlten und Experten zum
Ausschlagen des Erbes rieten,
meisterte Dagmar Schmidt mit ihren Kindern die Rettung.

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Die Metallwoche: Neues vom Goldrausch
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Gold: “Wie trĂŒgerisch ist das Bild? Sollte man sich schon wieder absichern? Und wie heiß könnte dieser September werden? […] Wir nehmen in den kommenden Minuten den Gold- und Silbermarkt unter die Lupe, schauen uns die Bewegungen an den TerminmĂ€rkten und die Charts an und kommentieren die Gold-Presse. Zudem beleuchten wir das Thema “Exit” also die Zeit, in denen man den Markt der Edelmetalle besser wieder verlassen sollte. Das und mehr jetzt im Interview mit Michael, dem „DĂŒsseldorfer“. Am Mikrofon: Frank Meyer”

Du hast alles kaputt gemacht in mir. Um mich herum ist nur eine Mauer, die andere vor meinem Inneren schützt. Ich liebe dich. Ja, ich liebe dich und es tut so weh zu wissen, dass ich nie gut genug sein werde für dich. Und ich will nur dich. Du hast mich aus der Depressionen rausgeholt, doch als du gingst fiel ich tiefer rein als zuvor. Bisher verging kein Tag, an dem ich nicht an dich dachte. Und das Schlimmste ist, niemand kann mir die Absicherung geben, dass es eines Tages besser werden wird. Dass ich deinen Namen hören werde ohne dieses Stechen zu spüren. Dass ich Bilder von dir sehen werde und lachen kann über deine Posen. Dass ich dein Lieblingslied hören werde, ohne direkt an dich denken zu müssen. Dass ich leben kann, ohne nachts abzustürzen. Dass es mir egal ist, wenn du wieder mal eine neue Freundin hast.

anonymous said:

Ich stimme dir da absoult zu bei deinen Ansichten zu Frau, Arbeit, Familie etc. Ich würde mir soetwas auch wünschen, das Problem ist aber einfach, dass auch sehr viele Männer ihre "Versorgungsposition" ausnutzen. Ich habe einfach angst davor, abhängig von einem mann zu sein, der diese abhängigkeit ausnutzt. (Andere frauen, mich schlecht behandelt etc.) Was macht man dann, wenn sich der mann so verändert? Ich hätte da einfach sehr gerne eine zweite absicherung und immer die möglichkeit, abzuhauen

Ich verstehe dich und das stimmt auch wirklich. Selbst mein freund sagt das er mir immer raten wĂŒrde wenn wir nur freunde geblieben wĂ€ren das ich rixjtig selbststĂ€ndig wĂ€re und mein geld verdiene weil er auxh weiss das die meisten MĂ€nner eben nicjt mejr so sind bzw nur am Anfang und iwan abhauen oder keine lust mehr haben, was besseres finden Blabla
. Bloß er sagt und da hat er recht das er sich dieses Vertrauen was ich ihn ihm habe sehr hart erarbeitet hat, eben ĂŒber all die Jahre konstant war und immer wusste was er wollte und das lĂ€sst er sich von keinen nehmen und darauf ist er sehr stolz das sagen zu können eben weil Leute immer nur das hier und jetzt sehen aber das einfach bei ihm scjpk immer so war das er all diese Dinge fĂŒr mixj getan hat und nicjt erst seit wir zusammen sind. Ich weiss einfach das och auf sein Wort vertrauen kann zu 100%, wir haben schon so viel durch und er so viel zeit und geld und sonst was alles investiert und fĂŒr mich gekĂ€mpft.. Er wĂ€re dumm und es wĂŒrde allem widersprechen fĂŒr das er im Leben steht und was er will wenn er das auf einmal verlassen wĂŒrde was er aufgebaut hat. Aber ja, ich geb dir recht bloß nicjt ieinem vertrauen den du kaum kennst und dann wohl möglich Job oder iwas aufgeben voreilig und blind vertrauen! Eben wirklich weil du damit recht hast, solche MĂ€nner gibt es wirklich nicjt mehr oft bzw die findest du nicjt iwo in Clubs oder sonst wo! Die finden dich wenn dann und glaub mir der wird dir zeigen und alles dafĂŒr tun damit du siehst das er dieser eine ist. Aber dafĂŒr musst du natĂŒrlich auch was zu bieten haben was ein solcher Mann sucht â˜ș

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Guanxi

Guanxi (chinesisch 關係 / ć…łçł») bezeichnet das Netzwerk persönlicher Beziehungen zu Verwandten, Freunden und Bekannten. Das gilt insbesondere fĂŒr das GeschĂ€ftsleben. Vetternwirtschaft ist hier am der Tagesordnung und prĂ€gt ganz wesentlich das Zustandekommen von AuftrĂ€gen. Dabei handelt es sich aber nicht zwangsweise um Korruption. Denn die Einbindung in ein gemeinsames Netzwerk dient dem GeschĂ€ftspartnern als Absicherung und lĂ€uft so seltener Gefahr, einen Prozess in Chinas doch recht willkĂŒrlichem Rechtssystem zu riskieren Wer den Fremden, und sei es nur durch den Bekannten vom Bekannten kennt, kann ihm vertrauen.

Dass ein wenig Guanxi auch im Nachtleben nicht schaden kann, zeigte sich vergangenen Freitag. Ein Freund aus Deutschland hat mich per Facebook dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer eines der Topclubs von Taipei vorgestellt. Daher war der Abend fĂŒr mich und meine 3 deutschen Kommilitoninnen komplett umsonst! Da macht feiern natĂŒrlich doppelt Spaß!

TraceTronic: Entwicklung und Absicherung von SteuergerÀten - Narciss&Taurus relauncht die Marke
Ein interdisziplinĂ€res Team aus Ingenieuren, Mathematikern und Informatikern begleitet die Kunden von TraceTronic im gesamten Entwicklungsprozess von Hard- und Software fĂŒr SteuergerĂ€te. FĂŒr das hauptsĂ€chlich im Bereich der Industrieelektronik tĂ€tige Unternehmen ĂŒberarbeitete die Dresdner Agentu…
http://aussenden.com/tracetronic-entwicklung-und-absicherung-von-steuergerten-narcisstaurus-relauncht-die-marke/ | http://k.ht/aJJ

Wegen der ZustĂ€nde bei der Ölförderung in Nigeria und der unfassbaren Umweltverschmutzung im Niger-Delta. Und bei Adidas verweist er auf das DFB Trikot fĂŒr 84 Euro, von denen bei der NĂ€herin in Bangladesh 15 Cent pro Trikot ankommen. Und das bei Null Sozialer Absicherung, Null Altersvorsorge, Null KĂŒndigungsschutz, dafĂŒr aber einer Wochenarbeitszeit von bis zu 100 Stunden und 5 Cent Stundenlohn …

Das ist alles nicht Neues, aber gut zu wissen, dass das auch bei der CSU angekommen ist. Vielleicht Àndert sich ja in der Realpolitik durch diese Erkenntnisse (endlich) auch mal was.

Ich kann ja an dieser Stelle mal wieder die Idee eines Sozial-Labels in den Raum werfen. So wie die EU mit dem Bio-Label ökologisch akzeptable Landwirtschaft gefördert hat, könnte sie auch sozial akzeptable Produktion fördern. Nicht nur in der EU, sondern auch bei allen Importen. Am Ende sprĂ€nge daraus sogar ein Wettbewerbsvorteil fĂŒr innereuropĂ€ische Produktion heraus, denn hier sind erstens die Bedingungen besser und zweitens wĂŒrde die Zertifizierung leichter fallen.

Kassel wurde zum 2. Mal zerstört

Dieser Sportics Blogartikel ist anders. Nichts ist toll, nichts ist schön, nichts war beeindruckend - nichts wÀre besser gewesen als das, was unser 10-köpfiges Starterteam am gestrigen Sonntag erwartet hat. 

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Worum geht es? Es geht um den Breakout and Run Free, ein Fun- und Hinderslauf, der hoffentlich zum ersten und letzten Male statt gefunden hat.

Ein großspuriger kleiner Narzisst mit Bauchansatz zog aus, um in der Welt der Fun- und HindernislĂ€ufe neue Akzente zu setzen. Die  UnterstĂŒtzung eines medienverbundenen Richters, sollte wohl nicht nur den Zugang zu den Medien sicherstellen, sondern auch die juristische Absicherung, wenn es fehl schlĂ€gt. Hinter diesem Dreamteam standen in der Vorbereitung angeblich 20-30 Personen. Da fragt man sich dann nur: Was haben die eigentlich gemacht? Nur mit Redbull saufen und Party machen, stemmt man kein Konzept! 

Die Menge von Leuten ist nicht entscheidend. Wer den BraveheartBattle, den LimesRun oder auch den CherokeeRun kennt, der weiß vielleicht auch, dass diese LĂ€ufe mit einem Kernteam von 3 Personen organisiert und vorbereitet wird. Und das sind HammerlĂ€ufe, die bei allen Teilnehmern immer in positiver Erinnerung bleiben werden.

Wir von Sportics sind heilfroh, dass

  • es zu keinerlei Kooperation gekommen ist
  • keiner der Sportics Talents hier angetreten ist
  • unser 10-köpfiges Starterteam ausgezeichnet durch den Sportics Support organisiert und betreut worden ist

Als wir davon gehört haben, dass es einen Fun- und Hindernislauf in Kassel geben sollte, war schnell klar, dass wir in unserer Heimatstadt gerne kooperieren wĂŒrden. Im ersten GesprĂ€ch klang natĂŒrlich auch alles noch ganz toll und fundiert. Aber so etwas können Narzissten natĂŒrlich per se recht gut.  Danach kam jedoch rein gar nichts mehr. Die Idee war eine gemeinsame Marketingaktion zur Stimulation der Teilnehmerzahlen.  Vermutlich war es danach wichtiger, in PartynĂ€chten darĂŒber zu reden, was man so alles vorhat und wie toll das alles wird. Und es war weniger wichtig, sich mit der konkreten Umsetzung zu befassen. Als wir dann gesehen haben, dass vom Organisator nichts wirkliches kommt, war auch schnell klar, dass wir nicht mit ins Boot wollen. Wer versucht, fĂŒr lĂ€ppische Hindernisse 5.000 Euro Sponsoring zu ergattern, hat den Schuss nicht gehört. Wer glaubt, ein Anruf bei Achim Achilles reicht und schon ist man das dominierende Event, der sollte erstmal erwachsen werden.

Wer trotz AufklÀrung

  • dass der Kommerzlauf StrongmanRun mit der geballten Marketingmacht von Fishermans Friend und Brooks 5-stellige Teilnehmerzahlen aufweist
  • dass der Kultlauf BraveheartBattle mit gut 3.000 LĂ€ufern startet
  • dass andere ErstlĂ€ufe wie der LimesRun mit Werten um 1.000 Starter rechnen

immer noch selbsticher von 4.000 - 5.000 Startern redet, dem ist nicht mehr zu helfen. Die Querheads, die Kreativagentur hinter dem Lauf, sind ein Startup, ok. Vermutlich haben die Junx aber das Kapitel Wettbewerbsanalyse vergessen oder zuviel Redbull drĂŒber gekippt, so dass die Seiten verklebt waren. Oder aber sie hatten gehofft, dass der Richter mal kurz mit dem Hammer klopft und die Medienwelt liegt zu FĂŒĂŸen.

Nun rĂŒckte fĂŒr uns also der Tag nĂ€her und Sportics wollte mit einem kleinen Team an den Start. Am Rande sei bemerkt, dass unsere Buchhaltung dreimal die Rechnung anfordern musste, weil die Rechnung immer triviale Formfehler enthalten hat, die bei FinanzĂ€mtern und Steuerberatern sofort aufschlagen und fĂŒr Ärger sorgen.

Am Sonntag sollten sich nun alle einfinden, um im Knast inhaftiert zu werden, von dort auszubrechen, um dann ĂŒber 18km mit gut 20 Hindernissen das Ziel der Freiheit zu erreichen. Ich fĂŒr meinen Teil sage nur “Fulle sei Dank”, dass ich die Freiheit frĂŒher erreicht hatte, da mir ein Tritt in die bestehende Rippenprellung das vorzeitige Aus bescherte.  Aber zurĂŒck…

Am Knast durfte man erst nutzlose 2 Stunden rumhĂ€ngen, ohne dass irgendwas passiert ist, dass man informiert worden ist, dass man irgendwie von der desolaten Organisation abgelenkt worden ist. Die LĂ€ufer wurden einfach “stehen gelassen”. GlĂŒcklicherweise war das Wetter gnĂ€dig.

Dann kam irgendwann der “Ausbruch”. Das war ja noch ganz nett, wenngleich die schauspielrischen Einlagen im Bereich Z-Movie lagen.  Zu Beginn des Laufes lief es noch so, wie man es erwartet. Alle waren gespannt auf das erste Hindernis, gesponsort von Penthouse. Die mĂ€nnlichen LĂ€ufer haben sicher auf Pin-Ups oder leicht bekleidete MĂ€dchen gehofft. Aber was einen erwartet hat, war eine Holzmauer mit Öffnungen und dahinter ein Container mit Schlamm - ein Stanardhinderniss ohne Esprit. Dazu muss man sagen, dass der gesamte Lauf als “Story” verkauft worden ist. Das sollte ja der Durchbruch fĂŒr die Kreativagentur sein. Man macht ein Produkt und verkauft es dann Eventagenturen. Aber nach dem Knast gab es keinerlei Besonderheit mehr. Ich kann nur allen Eventagenturen empfehlen: Zieht eine TĂŒte durch, dann habt ihr die gleiche Vision, nur deutlich gĂŒnstiger. Den Rest könnt ihr sowieso besser.

Wo wĂ€re das Problem gewesen sich jemand ins Boot zu holen, der sowas schonmal organisiert hat? Wenn ihr so jemand ins Boot geholt habt, dann sorry. Dann solltet ihr einfach Schadensersatz fĂŒr desolate Beratungsleistung geltend machen.

Es ist verstĂ€ndlich, dass man sich beim Erstlingswerk verschĂ€tzt. Wer wĂŒsste das besser als wir. Aber die LĂ€ufer einfach so im Regen stehen zu lassen ist eine bodenlose Frechheit. Erwartungsmanagement nennt man das auf geschĂ€ftsdeutsch. Einfach mal die Leute mit ins Boot holen und klar sagen, was sache ist. Es gab kein Newsletter, keine Infos auf der Webseite, rein gar nichts. Es ist einfach nur traurig, enttĂ€uschend und respektlos, wie hier vorgegangen worden ist.

Nicht nur, dass es anstelle der ausgeschriebenen 18km nur 12km waren, was kein Starter wusste. Nicht nur, dass aus den 20 Hindernissen deutlich weniger geworden sind, die alle als “mitteprĂ€chtig” bis “naja” eingestuft werden können. Nicht nur, dass die Helfer an der Strecke selber nicht wusste, wo denn nun genau das Ziel ist. Nicht nur, dass LĂ€ufer unterwegs auf dem Smartphone versucht haben die Route zu finden. Nicht nur, dass es keine Verpflegung unterwegs gab (mich fragte ein Sani, ob ich was getruken hĂ€tte. Ich konnte nur baff fragen “Ja, wo denn???”). Nicht nur, dass der ganze Mist im Nachgang als hoffnungslos ĂŒberteuert bezeichnet werden muss.  Nicht nur, dass es wohl doch eine Mini-Verpflegungsstation gab, bei der LĂ€ufer Sprudelfalschen in die Hand gedrĂŒckt bekamen, derer diese sich dann irgendwie entledigen mussten. Nein, nicht nur das ist desolat, unprofessionell, stĂŒmperhaft und fahrlĂ€ssig. Nein, da steht der Richter vor laufender Kamera und erzĂ€hlt so einen derartigen Schwachsinn ĂŒber den Lauf, dass man sich fragt, von welchem Lauf der ĂŒberhaupt redet. Nein, da schreibt auch noch die HNA in hohen Tönen. Im Mittelalter hĂ€tte man solche Menschen vor die Stadtore getrieben.

Es wurde der ganze Ruf einer Stadt geschĂ€digt durch ein paar mediengeile, großspurige Pappnasen. Wir von Sportics wĂŒrden uns so freuen, wenn die Stadt Kassel einen höheren Sportbezug kriegt. Aber mit so einer Vorstellung kann ich Ämter verstehen, die zukĂŒnftige Ideen und Konzepte mit deutlich mehr Vorbehalt begegnen.

Querhead, ihr habt Kassel zum zweiten Mal zerbombt!!!

Zusatz: Wir möchten hier ganz klar zum Ausrdruck bringen, dass wir allen Helfern an der Strecke fĂŒr ihren Einsatz danken. Sie tragen keinerlei schuld an dem wohl schlechtesten Lauf in Deutschland. Wenn die Junx wenigstens die Eier in der Hose gehabt hĂ€tten, den Lauf abzusagen.

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