Teufelsschlucht

San Pedro

3 km außerhalb liegt Pukará de Quitor, eine Festungsruine aus dem 13. Jahrhundert der Atacameños, von der man einen 80 km weiten Ausblick hat. Pukarà war eine Schutzburg gegen feindliche Andenvölker, die aus Bolivien kamen. Die Spanier schleiften sie. Mit dem Rad kamen wir dort vorbei und pilgerten den Hügel hoch :

Wir wollten zur Quebrada del Diablo, der Teufelsschlucht. Von Pukara aus sahen wir, dass wir erst mal einen Fluss überqueren mussten, durch den sich einige Autos mühten. Wir ließen erst mal einen LKW vor, der unser Warten als Zögern auslegte und uns kurzerhand aufforderte, aufzusteigen. Also stellten wir uns links und rechts auf die Trittbretter, hielten uns mit der einen Hand an den Außenspiegeln fest und mit der anderen wuchteten wir unser Rad hoch. Das muss wohl lustig ausgesehen haben, denn Radfahrer von der anderen Seite machten staunend Fotos.

Wir trafen auf Claudia aus Valparaíso, die in Flipflops gemächlich vor sich hin pedalte. Sie war gestern schon zur Quebrada gefahren - deshalb zog sie wohlweislich gleich Badelatschen an, denn es kamen noch mehr Flüsse - und sie freute sich, dass sie sich uns anschließen konnte, denn alleine war es ihr gestern zu unheimlich gewesen…