anonymous said:

Where do you live? what's your favorite band? Favorite drink? Do you believe in ghosts?

NY, Pink Floyd/Tool/Bauhaus/Boards of Canada, Chai Tea/Dr. Pepper (I don’t drink soda.), Yes.

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Day 15: We eat NY!

(T.) Es fuchste mich schon, dass ich bei der NYC Century Tour am Sonntag das Stück bis zur Rockawy Peninsula ganz im Süden NYs verpasste, so dass ich mich entschloss, diese „Lücke” heute zu füllen. 

Auf halber Strecke konnte ich sogar auf dem Gelände des heute stillgelegten, ersten zivilen Flughafens von NY, dem Floyd Bennet Field, ein paar Schlaufen drehen (die ehemaligen Flugpisten sind öffentlich zugänglich) und das kleine Museum besuchen. Der Flughafen gehörte in den 30er Jahren zu den weltweit modernsten und prestigeträchtigsten und war im 2. Weltkrieg eine wichtige Basis der Navy.

Die Velowege um die Jamaica Bay gibt einem nur ansatzweise eine Idee von dieser wohl schönen Gegend, oftmals befindet man sich auf den Bike Lanes im Niemandsland, manchmal direkt auf oder neben Hauptverkehrsachsen. Als ich von einer Brücke fotografieren wollte, wurde ich von hinten prompt von einem Cop per Lautsprecher zurechtgewiesen, dass dies not allowed sei.. NYPD is watching you all the time!

Am Nachmittag gondelte ich durch das sehr hippe Williamsburg, wo ein trendiges Café dem anderen folgt. Noch immer steht das riesige Areal der ehemaligen Zuckerfabrik, einer der damals grössten Amerikas. 

(J.) Heute beim Laufen habe ich darüber nachgedacht, ob Velo oder Beine mehr Vorteile haben (natürlich braucht man zum Velofahren auch Beine!). Klar, wenn man rennt, braucht man keine Schrauben, Kette oder einen Mechaniker, falls etwas kaputt geht. Doch man kommt nicht allzu weit und meist kann man auch nicht den ganzen Tag lang rennen. So schmerzvoll es für mich ist, muss ich doch zugeben, dass es mit Fahrrad besser wäre. Doch vielleicht kann ich noch die eine oder andere Runde im Central Park drehen, denn offenbar kann ich morgen mein Rad abholen! 

Am Nachmittag ging’s dann ins Moma, da ich beim letzten Besuch nur zwei von sechs Stockwerken besucht habe. Das Gebäude ist wirklich sehr geräumig, sogar wenn es voll ist, scheint es immer noch leer zu sein! Neben einem eleganten Café im Hof hat es eins nicht weniger schönes auf dem 6. Stockwerk, von wo aus eine tolle Aussicht auf die umliegenden Häuser ist. 

Am Abend sind wir ins Katz’s, das älteste und berühmteste Deli (Abkürzung für Delikatessen-Läden) in NY. Es war so richtig amerikanisch (so, wie es sich ein Europäer vorstellt) - eine Mischung aus menschlicher Nähe und gleichzeitiger Entfremdung, von kalten Neonlichtern beleuchtet. Am Eingang bekommt man ein Ticket, mit dem man an einer schier endlos langen Theke Sandwiches, Pommes und Getränke bestellt. Unser Verkäufer hat alle seine Gäste mit einem neugierigen „Where are you from?“ begrüsst. Natürlich wollte er es genau wissen, wobei ihn die ehemalige Tschechoslowakei mehr als die Schweiz interessierte. Das Essen hier - ein Pastrami Sandwich mit Essiggurken und Pommes - war sehr nahrhaft, so dass ich nach einer Hälfte nicht mehr konnte. Mein Kalorienbedarf ist glaub’ für die nächsten Tage gedeckt! :) 

Rundherum an den Wänden im Katz’s hingen Salami-Stangen, die man offenbar einem Freund (da würde ich meine Freunde, die fast alle Vegetarier sind, zu meinen nicht-Freunden machen) versenden kann! 

http://katzsdelicatessen.com

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