Christentum

Wie entstand Gott? Dazu waren Menschen nötig. Sie erblickten die Erde und riefen: Das kann sich kein Mensch ausgedacht haben! Das ist so schön und hängt alles so zusammen! So kamen sie Gott auf die Spur. Und Gott dachte: Erwischt!
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Glaube: Woran Christen (noch) glauben | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Pünktlich zu den christlichen Feiertagen hält auch Gott Einzug in die Medien. Gerade habe ich bei der Zeit dieses bestenfalls recht unterhaltsame Fragespiel mit drei Theologen des Kirchen-Modernisierungsprojekts golife gelesen.

Ich weiß nicht genau, an wen sich dieser Beitrag richten soll: an das Ostern-sprechen-wir-über-Glauben-Gespräch, das vielleicht einige Eltern mit ihren Kindern führen wollen und dafür eine Vorlage brauchen? An wahrnehmungseingeschränkte RTL-Zuschauer? An alle, die gern mit Puppen spielen?

Wenn ich das lese, habe ich das Gefühl, die gehen davon aus, dass bei mir im Kopf etwas fehlt und mein Abstraktionsvermögen über Ostern auf Malle in der Sonne liegt.

Unter der Überschrift “Woran Christen heute (noch) glauben” hätte ich eine anspruchsvollere Auseinandersetzung erwartet, die es - gerade zu Ostern - auch wagt, die “böse Wahrheit” aufzudecken, dass man das, was in der Bibel steht, nicht wortwörtlich nehmen kann, dass die Bibel ein Produkt ihrer Zeit ist und wesentlich später geschrieben wurde und die Meinung der Bibel-Autoren widerspiegelt, und dass Glauben keine Kirche braucht.

Interessant wäre auch die Frage danach gewesen, warum einige Menschen so sehr darauf bestehen, dass es einen Gott gibt, und andere nicht schlafen können, bevor sie nicht Gott und die Welt überzeugt haben, dass es keinen Gott gibt.

Aber nein, statt dessen bekommen die Leser bunte Verbal-Bildchen, die mich irgendwie an Kasperle-Theater erinnern. Wo bleibt die Auseinandersetzung darüber, was christliche Werte heute für die Gesellschaft bedeuten und bedeuten können, statt sich an der Glaubensfrage aufzuhalten?

Die 48-Jährige Jane Iwu aus Ost-London sagte gegenüber der BBC: „Ich weiß von einer Freundin, die zu einer Pastorin gegangen ist. Die sagte ihr, sie solle ihr Medikament absetzen, Gott sei ein Arzt, und er habe sie geheilt. Sie glaubte ihr und nahm ihre Medikamente nicht mehr. Dann starb sie.“ Der britische Sender sprach mit einer weiteren Frau aus Ost-London, die von einer Frau berichtete, die gestorben sei, nachdem sie dem Rat der Geistlichen gefolgt war.

einfach unfassbar, von was sich manche menschen überzeugen lassen. ich sage nicht “selbst schuld!” (auch wenn ich das wahrscheinlich gleich implizieren werde), aber ich bitte euch.. da kommt so ein geistesgestörter pastor und will mir erzählen das gott mich schon heilen wird, und ich glaub den scheiß auch noch!? gibt es in england keine schulen? keine aufklärung? kein normales menschliches denken? natürlich ist es behindert, wenn ein pastor sowas rät, aber wie behindert muss man im kopf sein um dann auch noch auf solch einen typen zu hören!?

wie lang muss man auf dieser welt leben, um zu merken, dass, wenn es denn einen gott gibt, es ihm scheißegal zu sein scheint, was mit uns menschen hier auf der erde geschieht. nicht nur das, anscheinend will er das menschen sterben. so schnell, so viele und so schmerzhaft es geht.

Vortrags-Serie: Einführung in die Philosophie der Bildung

Dieser Beitrag ist eine Übersetzung aus dem englischen Original Lecture Series: Introduction to Philosophy of Education. Jeder Dank geht an den Verfasser James “Bo” Sutherland der dieser Übersetzung zugestimmt hat.

Zwei Modelle

Eine kurze Geschichtsstunde. Man kann nicht die westlichen Entwicklungen der Bildung von der Kirche trennen. Für die längste Zeit in unserer Geschichte, vor allem in Amerika, arbeiten wir mit einem Bildungssystem, welches in der mittelalterlichen katholischen Idee der Bildung tief verwurzelt ist. Es wurde bekannt als Universität. Die überwiegende Mehrheit der großen europäischen Universitäten fingen als Kathedralschulen an, aus denen Orte entstanden die sich der freien Studien widmeten.

Das engl. university bedeutet buchstäblich unity in diversity und kann als Einheit in der Vielfalt übersetzt werden. Was die Katholiken im Mittelalter damit im Sinn hatten war, dass die Theologie eine Führung zur Interpretation der verschiedenen Künste und Wissenschaften anbot. Beim Nachdenken über die Welt entdecken wir buchstäblich Gottes Geist/Verstand, Seine Absichten und unsere Stellung in Seiner Welt.

In diesem System der Bildung, wird die Theologie nicht einfach hinein gebracht oder hinein integriert oder hinzugerechnet wie ein umständliches Anhängsel. Stattdessen bringt die Theologie alle Themen in sinnvoller Art und Weise miteinander in Beziehung. Sie wird nicht plump in die Thematik integriert, sondern ist selbst das Werkzeug der Integration. Gott hat in diesem Sinne bereits schon die Bedeutung und den Wert/Nutzen der Wissenschaft bestimmt. Folglich, wenn wir mit der Wissenschaft in Berührung kommen, sind wir nur auf der Suche was Gott schon bereits bekannt gemacht hat in diesem Gebiet. Die ganze Wahrheit ist Gottes geistiges Eigentum. Denk an Theologie als einen Dirigenten, der wie es C.S. Lewis gesagt hat, “alle normalen/regelrechten Künste und Wissenschaften auf ihre passenden Anwendungen ausrichtet.”

Die “Bibel in ein Gebiet miteinzubringen”, bedeutet Gott klein genug zu machen um Ihn in menschlich interpretierte Paradigmen oder Weltsicht reinzuzwängen, was das wesentliche Element des Säkularismus ist. Christliche Bildung besteht lautstark darauf, das Gott das Licht ist durch dieses alle menschlichen Künste und Wissenschaften verstanden werden. Vielleicht können wir Ihn nicht sehen, aber wir können nichts sehen ausser durch Ihn. Wir verkünden Gottes souveräne Herrschaft über jeden Bereich menschlicher Forschung. C.S. Lewis warnt uns, das Gott kein Verbündeter ist; Er ist entweder ein Herr oder ein Richter und das ist erheblich wahr in der Bildung.

Weil der christliche Gott, ein Gott des Logos (Vernunft) ist, hat Er das Universum mit einer rationalen Ordnung versehen und hat Wesen mit rationaler Kompetenz geschaffen, die dieser Ordnung entspricht. Bildung wird deshalb äußerst bedeutsam als eine Odyssee der Entdeckung. In diesem Sinne ist Bildung selbst ausschließlich eine christliche Idee. Man kann keine sinnvolle philosophische Grundlage für Bildung in anderen Weltansichten finden.

Allen Künsten und Wissenschaften wird Bedeutung gegeben durch ihre Beziehung zu Gott und in jedem Gebiet ist ein Aspekt von Gottes Wesen und Charakter offenbart.

Praktisch gesehen wird Bildung zu einem berauschendem Abenteuer raus zu finden, wie Gott die Welt zusammengesetzt hat. Für Männer wie Newton, Kepler, Galileo, Watts und Paley war die Durchführung von Wissenschaft nichts anderes als ein Akt der Verehrung.

Beide, Analyse und Synthese, sind notwendige Gegenstücke in der Bildung. Wenn eines davon im Prinzip fehlt (weil keines der beiden in der Wirklichkeit fehlt), wird Bildung unmöglich.

Theoretisch ist in der atheistischen Sicht der Realität die Synthese unmöglich. Wenn alles in der Natur, inklusive der menschlichen Natur, nichts anderes ist als eine zufällige Kollision und Zusammenstellung von Materie, dann ist der Versuch die Welt zu untersuchen, um zu sehen wie diese zusammen passt, völlig sinnlos. Selbst die Handlung irgendetwas zu analysieren - welche, vorrausgesetzt Atheimus ist wahr, die unverzüglichste, möglicherweise die am meist ausgeübteste Aktivität werden würde - würde total bedeutungslos werden. Nur Weil die Analyse die unmittelbarste und nützlichste Handlung ist, bedeutet es nicht, das Atheismuns eine hinreichend robuste Philosophie liefert, die den Anspruch erhebt, das jede Art der Analyse wichtig oder in irgendeiner Weise das Wesen der Welt erkennt. Die Analyse, als die vom Atheisten einzig bevorzugte Tätigkeit, ohne die Bedeutung der Synthese vorauszusetzen, ist zwecklos und sogar logisch unmöglich. Wie kann jemand etwas analysieren, von dem er nicht annimmt das es ein Ganzes bestehend aus mehreren zusammenhängenden Teilen ist? Warum die Partikel des Universums studieren wenn es nur Partikel im Universum gibt? Wenn da nur Partikel sind, wird keine ihrer Untersuchung nahe legen, das diese etwas mehr sind als schon ermittelt wurde was diese sind. Wenn diese zu nichts in Beziehung stehen, dann wird ihr Studium keine bessere Beurteilung bieten, zu dem, wie sie entweder isoliert sind oder zu etwas in Beziehung stehen. Kurz, das Universum in seine Einzelteile aufzuspalten und dann zu verkünden, das man nicht weiter gehen kann ist einfach widersprüchlich und philosophisch nihilistisch.

Bei den anderen deterministischen oder pantheistischen Weltanschauungen ist die Analyse theoretisch unmöglich. Wenn das Universum nur ein undifferenziertes Ganzes ist, dann ist die Analyse einfach Zeitverschwendung. Tatsächlich würde es nur Trennungen des Karmas hervorbringen aus einem alles durchdringendem Bewusstsein des Ganzen. Aber natürlich, ist auch diese Sicht der Welt unmöglich. Es ist nur theoretisch vorstellbar, aber nicht logisch möglich. Etwas zu erkennen, setzt einen Vergleich zwischen Dingen vorraus um es zu unterscheiden, aber in diesen Weltanschauungen gibt es im Prinzip nur ein Gegenstand. Wie kann dieser Gegenstand von uns erkannt werden? Wie kann etwas von uns erkannt werden, wenn in der Tat nur dieser eine Gegenstand da ist? Damit Erkenntnis möglich ist, muss ein Subjekt und Objekt herrschen, aber in dieser Weltanschauung herrscht nur ein Subjekt (andere würden es ein Objekt nennen). Auf diese Art kann kein Wissens-Transfer stattfinden.

Die Tatsache, dass andere Weltanschauungen nur entweder Analyse ohne Synthese oder Synthese ohne Analyse nahe legen können, ist eindeutig ein Beweis für die Tatsache, dass diese nicht konsistent mit der Spitzfindigkeit (engl. sophistry) ihrer eigenen vorausgesetzten Sicht der Realität leben können.

Nur das Christentum, mit seinem dynamischen dreieinigen Schöpfer, kann definitiv eine Philosophie aufstellen, die Analyse und Synthese berücksichtigt, selbst für westlichen Rationalismus und östlichen Mystizismus.

Aber, ach! Die university war die alte Art und Weise Bildung zu verstehen. Heute wurde diese verdrängt von der multiversity.

Die multiversity ist eine Konstellation aus losgelösten Hochschulen, jede sich der Studie eines bestimmten Bereiches der Forschung gewidmet, einer wahrheit (mit kleinem w), mit keiner Möglichkeit der Integration durch eine umfassende Meta-Erzählung (überspannede, reichhaltige und sich entfaltende Geschichte).

Die vielen Künste und Wissenschaften werden auf Möglichkeiten reduziert, in denen wechselnde menschliche Sichtweisen erforscht werden können. Das Entdecken der Wahrheit, wird verdrängt vom Mitreden. Das Streben nach Gewissheit wird als eine unreife geistige Beschäftigung gesehen, die zu gegebener Zeit durch einen reifen Respekt für Unklarheit verdrängt wird. Der starke, überzeugte Objektivist wurde durch den lockeren, Sandalen tragenden, Soja-Latte schlürfenden Subjektivisten verdrängt. Logik, selbst die Mathematik, kann als eine menschliche Bestrebung gesehen werden, Sinn in einer sinnlosen Welt aufzustellen.

Wir sind eingeschlossen in unseren Wahrnehmungen der Welt und können keine echte objektive Bedeutung erlangen - tatsächlich kann es keine Objektivität geben. Dieses Konzept ist als Skeptizismus bekannt.

Wenn wir nichts sicher erkennen können, dann sind alle Ansichten gleichermaßen gültig. Dieses Konzept ist als Relativismus bekannt.

Wenn alle Ansichten gleichermaßen gültig sind, weil keine falsch sein kann, dann bedeutet keine Ansicht wirklich etwas, da kein Gespräch uns zu einer Korrekten Ansicht führen kann. Dieses Konzept ist als Nihilismus bekannt.

Wenn nichts wirklich etwas bedeutet, dann bedeutet selbst dieser Satz nichts. Wie soll eine Person damit leben? Die Antwort ist Hedonismus (die Philosophie der Lust)!

Praktisch wird Bildung zu einer Angelegenheit aus Eigennutz allein, was wir Pädagogen schlechte Spezialisierung nennen. Studenten gehen nicht zur Schule um die Welt zu verstehen; sie gehen zur Schule um Anspruch auf gutes Leben zu erheben, dass sie von ihrer hedonistischen Kultur gelernt haben, welches Streben nach persönlichen Belangen und Geld verdienen umfasst.

Das beeinflusst auch wie sie sich mit etwas befassen und lernen. Wenn lernen zu schwer ist, dann macht es keinen Sinn zum Verständnis vorzudringen. Man kann einfach einen anderen Bereich der Spezialisierung finden der einfacher ist, folglich sich Mühe sparen und Gewinn maximieren. Und was dann, wenn der Hochschul-Absolvent nie eine Arbeit in seinem Spezialisierungsbereich findet? Wird dann seine Bildung eine Verschwendung sein? Zweifellos wird er so denken, wenn er ein Produkt der Multiversity ist.

Beachte auch, das bedeutet, dass so gut wie keine naturwissenschaftlichen Leute mit geisteswissenschaftlichen Leuten reden und geisteswissenschaftlichen Leute nicht mit mathematischen Leuten reden, etc. Warum sollte man auf andere blicken, um Hilfe über eine umfassende Erklärung der Welt zu erlangen, wenn man vor langer Zeit aufgehört hat, an umfassende Erklärungen zu glauben oder möglichweise diese wichtig zu nehmen?

Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.
—  Evangelium nach Matthäus
Ich Schäme mich, einer Religion dazuzugehören

Ich schäme mich einer Religion dazuzugehören, die bereichern sich an einen Verstorbenen, ohne mit der Wimper zu zucken, das der Sarg ein wenig kostet ist ja schön und gut aber das ein toter Mensch nichts wert ist. Ist so was von traurig, man zahlt summen für einen Platz seinen toten nahestehenden, wenn sich solche auch noch häufen, wird das wirklich eine Belastung. Wenn diese Beträge nicht gezahlt werden, wird der Rest des Menschen einfach ausgegraben und sein Platz an jemand Neues weiter gegeben, ach bitte an Geld fehlt es wohl nicht, der Bischof konnte sich eine Millionenvilla leisten. Wir zahlen hinzu auch noch Riesige beitrage auf langer Sicht mit steuern. Da muss man sich wirklich richtig schämen der Kirche was zu spenden.
Die Bestattung ist auch nicht wirklich billig, als hätte man nicht genug Probleme, wenn ein Mensch von sich geht, emotional, nein der gierige Pfarrer greift dir einfach in die Taschen und bekommt für ein paar Minuten reden und da stehen ein Betrag denn ein normal Bürger sich nur wünschen kann, wenn mir noch jemand kommt, er muss ja auch noch die Dinge schreiben, quatsch, wie oft habe ich gleiche Worte gehört.
Es tut mir ja leid das die Menschen religiös sind und einfach so versterben. Ich bekomme so ein Hals, wenn ich jedes Mal sehe, was für Beträge gezahlt werden.
Den nahe Stehenden ist es egal sie würden mehr zahlen den ein Mensch ist nicht ersetzbar und er war teil denen ihres Lebens und hat so einen kostbaren wert das Er nicht mit Geld aufzuwiegen ist, aber das sich eine Religion dadurch bereichert ist moralisch unter aller Sau, als junge dachte ich immer das die Kirche das macht, um Menschen zu helfen, heute ist es mehr das mir schlecht wird, wenn ich Leute sehe, die da arbeiten.
Sie sollen das als Überzeugung machen, um Menschen zu erreichen und zu stärken auf dieser schweren Welt und nicht weil sie davon Profit machen.
Letztendlich Geld regiert die Welt……..

Das hätte fals es ihm gibt niemals so gewollt

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andy strauß.

Gottesdienst der Schwulen

Gottesdienst heißt mit dem dreieinigen Gott einen falschen Gott, einen Götzen anzubeten - siehe http://dreieinigkeitslehre.de/

Der wahre Gott und was er in Römer 1, 18-32 unter anderem über Schwule sagt:

18. Denn GOttes Zorn vom Himmel wird offenbart über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten.

19. Denn daß man weiß, daß GOtt sei, ist ihnen offenbar; denn GOtt hat es ihnen offenbart

20. damit, daß GOttes unsichtbares Wesen, das ist, seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt, also daß sie keine Entschuldigung haben,

21. dieweil sie wußten, daß ein GOtt ist, und haben ihn nicht gepreiset als einen GOtt noch gedanket, sondern sind in ihrem Dichten eitel worden, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.

22. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren worden

23. und haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen GOttes in ein Bild gleich dem vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere.

24. Darum hat sie auch GOtt dahingegeben in ihrer Herzen Gelüste, in Unreinigkeit, zu schänden ihre eigenen Leiber an sich selbst.

25. Die GOttes Wahrheit haben verwandelt in die Lüge und haben geehret und gedienet dem Geschöpfe mehr denn dem Schöpfer, der da gelobet ist in Ewig-keit. Amen.

26. Darum hat sie GOtt auch dahingegeben in schändliche Lüste. Denn ihre Weiber haben verwandelt den natürlichen Brauch in den unnatürlichen

27. Desselbigengleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzet in ihren Lüsten, und haben Mann mit Mann Schande gewirket und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen.

28. Und gleichwie sie nicht geachtet haben, daß sie GOtt erkenneten, hat sie GOtt auch dahingegeben in verkehrten Sinn, zutun, was nicht taugt,

29. voll alles Ungerechten, Hurerei, Schalkheit, Geizes, Bosheit, voll Hasses, Mordes, Haders, List, giftig, Ohrenbläser,

30. Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hoffärtig, ruhmredig, Schädliche, den Eltern ungehorsam,

31. Unvernünftige, Treulose, störrig, unversöhnlich, unbarmherzig

32. die GOttes Gerechtigkeit Wissen (daß, die solches tun, des Todes würdig sind), tun sie es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.


Die Schwulen sind ein Teil des von Gott abgefallenen Christentums.

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Kirchentag in Dresden

Was soll man von der Veranstaltung halten? Der WDR hat seine eigene Sicht und findet, dass die Themen Klimarettung und Atomausstieg die wichtigsten sind; entsprechend vordringlich werden sie von der Korrespondentin im Interview am Mittag zur Sprache. Ist ja auch ein besonders frommes Thema. Und viel Wert wurde auf die Anmerkung gelegt, dass islamische Imame der Dame sagten, man müsse mal über einen gerechten Frieden reden statt über einen heiligen Krieg. Schön, dass die Ablenkung von Muslim-Problemen solche Glaubwürdigkeit verliehen wird. Die übliche Masche: Machen wir einen neuen Nebenkriegsschauplatz auf, der die Schuldgefühle der westlichen Idioten anspricht und sie wieder darin versinken lässt, dann fällt die Beschäftigung mit den Problemen, die wir vom Islam reingewürgt bekommen weg. Was sollen Imame eigentlich auf dem Kirchentag so viel Einfluss bekommen? Sollten man sich nicht mit christlichen Themen beschäftigen?

Aber wundert’s? Nö. Der Kirchentag ist immer „etwas für alle“, egal, was sie denken und wie sie ticken. Da können beinharte Atheisten bis Christenfeinde und Andersgläubige „Bibelarbeiten“ halten; Gregor Gysi wird gerne mal hofiert, Wolf Biermann tritt auf und der Dalai Lama wurde auch schon zum Kirchentagsstar gemacht.

Und was soll man von einer Kirchentagspräsidentin (die Grüne Katrin Göring-Eckardt) halten, die Mission so definiert: Passanten ansprechen, um sie im Stil von Zeitungswerbern zu einem Kirchenbeitritt zu drängen. Und deshalb lehnt sie Missionierung ab.

Geht’s noch? Wie kommt die drauf, dass Missionieren nicht Menschen zu Jesus Christus führen ist, sondern Drückerkolonnen-Manipulation? Ist Christ sein Manipulation? So etwas kommt von einer Kirchentags-Präsidentin!

Es spricht wieder mal dafür, was diese Kirche darstellt, wenn ihre Kirchentagspräsidentin vom Glauben und Missionieren keine Ahnung hat?

Und warum wird eine Gruppe Christen von dieser Veranstaltung ausgeschlossen? Die „messianischen Juden“ dürfen nicht mitmachen. Ach ja, die missionieren ja, versuchen Juden davon zu überzeugen, dass Jesus der Messias auch der Juden ist. Ein Thema, das die Bibel hergibt, sonst hätten die Jünger Jesu nicht Juden für ihren Glauben interessieren dürfen. Wie war das noch: ach ja, es gab richtig Zoff, weil Petrus Nichtjuden getauft hatte! Heute dürfen Juden nicht an Jesus glauben, jedenfalls nicht bei der EKD. Und wenn sie es doch tun, dann dürfen sie auf keinen Fall anderen Juden davon erzählen, die könnten ja – das möge der Allmächtige verhüten – auch den Glauben annehmen, der angeblich der dieser Kirche ist!

All dieser von dieser Kirche angerichtete Blödsinn lässt die Medien dennoch von „Gläubigen“ „berichten“, die sich in Dresden versammeln. Ich werde nicht behaupten, dass das keine Gläubigen sind – aber es sind leider viel zu viele dabei, die keine Gläubigen sind und dort viel zu viel zu sagen haben.

Weltreligionen-Festecheck (589)

VON NILZ BOKELBERG

Platz 5: Buddhismus
An Vesakh bringt man Blumen in den Tempel und zündet Räucherstäbchen an. Das ist alles. Laaangweilig!

Platz 4: Hindi
Bei Kumph Mela geht es darum, in eine von vier Städten zu gehen, in der das Fest gerade ausgerichtet wird, und dort im Ganges zu baden. Naja. Dafür ist die Sünden-Reinwaschwirkung des Ganges-Bades an Kumph Mela millionenfach stärker als normalerweise. Winning!

Platz 3: Christentum
Weihnachten ist ein geiles Fest, keine Frage. Es geht drei Tage lang, es gibt Geschenke und tolles Essen und wenn es Heiligabend nicht gäbe, wären die Kirchen nie voll und man hätte nichts, was die Aussicht auf den Winter in unseren Breitengraden erträglich machen würde.

Platz 2: Islam
Mitten im Sommer (zumindest jetzt) wird drei Tage lang geschlemmt und geschenkt, dass es kracht. Wie geil muss das sein, jetzt wieder essen zu dürfen, wann man will, nach Ramadan. Außerdem heißt das Finale „Zuckerfest“. Bester Festname ever.

Platz 1: Judentum
Chanukka. Acht. Tage. Geschenke. Nuff said.

Aus dem Leben einer selbstdenkenden Schülerin - Teil 1 "Homophobie + Sexismus = Abi?!"

Letztens habe ich herausgefunden, dass ein Mitschüler ein Arschloch ist. Nichts Besonderes, da kenne ich mehrere von. Der toppt aber (mit einer anderen) alles. Argh.

Nicht nur, dass er ein Sexist ist, nein - er ist auch noch homophob. 

Das Gute ist bei mit in Geschichte und Religion, von einem anderen Mitschüler habe ich folgendes erfahren: 

Situation 1: Es wird in Geschichte (allerdings nicht in meiner Nähe) von einem Bibelvers gesprochen. Das Weib schweige in der Gemeinde oder so, ich bin mit nicht mehr sicher. “Ja, das sollten sie heute auch mal lieber tun, die sind ja sowieso zu dumm.” Als ich es erfahren habe, hatte ich das dringende Bedürfnis, ihm zu zeigen, wie dumm ich bin. Gleichzeitig habe ich glücklicherweise nichts mit ihm zu tun.

Situation 2: Ebenfalls in Geschichte, ich habe es erneut nur erfahren. Besagter junger Mann gibt von sich: “Homosexualität ist heilbar. Durch einen Exorzismus oder so.” Und ja, er ist wirklich der festen Überzeugung davon. Das war kein Scherz. Beides nicht. Das habe ich mir versichern lassen.

Es nervt. Nein, eigentlich kotzt es mich an, aber das ist wohl verständlich. Er soll wohl auch religiös sein, da bin ich mir aber nicht sicher. Sollte er sowas mal vor mir bringen, sage ich dem aber mal ein paar Takte, da verstehe ich absolut keinen Spaß. Dass der mit so einer - pardon - absolut stümperhaften, zurückgebliebenen, verquerten, beschissenen Weltanschauuung und Meinung überhaupt Abi machen darf, dass der deswegen nicht schon mal aufs Maul gekriegt hat…. Ich veherrliche keine Gewalt, aber der Mistkerl hätte es verdient.

Kommen wir zu dem Mädchen aus meinem Religionskurs, sehr gläubig, aber nicht aufdringlich, auch wenn ich immer noch erstaunt bin, dass sie die ganze Bibel auswendig kennt. Mir egal, darum geht es mir nicht. Es geht mit auch um ihre Kommentare, die ich diesmal mit eigenen Ohren gehört hab. Und zu Anfangs glaubte ich, sie sei einfach nur viel zu nett und zuvorkommend, denkt immer erst an andere als sich selbst. (Was ich übrigens sehr nervig finde…)

Situation 1: Wir sprechen über einen recht berühmten Christen, der einen Anschlag auf Hitler verübt hat, der aber missglückt ist. Uns wird die Frage gestellt, ob das als Christ mit dem Glauben vereinbar ist. Dann kommt sie. “Ich finde, das hätte er nicht machen sollen. Hitler wurde als Obrigkeit von Gott eingesetzt und deswegen sollte man sich nicht einmischen, sondern Gott das austragen lassen.” Ja, sie hat damit gesagt, dass Hitler nicht hätte angegriffen werden dürfen, weil er ja von Gott eingesetzt wurde. Bravo.

Situation 2: Die Gute hat eiskalt gesagt, dass keine außer ihrer eigenen Religion die richtige sei. Wieder einmal war ich am Stundenende zu geschockt, um etwas zu sagen. Es hat aber seinen Grund, dass ich mich in Religion immer mit ihr “anlege”, also Diskussionen mit ihr führe. Sehr erheiternd. Tut auch gut.

Jedenfalls frage ich mich, wie so ein Mensch nur so weit kommen konnte. Das ist die Art der Religion, mit der ich nicht umgehen kann. Religion okay, jeder soll glauben, woran er möchte, aber wenn sowas kommt, toleriere ich das nicht mehr. Ganz bestimmt nicht.

Und mit sowas muss ich mich in der Schule rumschlagen.

Rant out.