Hi, my name is Bugs Bunny and I am fond of Vitamin A!

Dieser Beitrag heute zählt in die Reihe der Gesundheits-Enzyklopädie und wird meiner gesunden Gesichtsfarbe als Kind gewidmet. Angestiftet haben mich also alte Kinderfotos, auf denen ich grundsätzlich nicht nur jünger, sondern einfach gesünder im Anblick wirkte. Meine Mutter schreibt die roten Wängchen gewöhnlich dem vielen Karottensaft und dem darin ja soooo reichlich enthaltenen Vitamin A zu, den ich immer schier in mich gekippt habe. Da ich nicht unkritisch, damit umgehen möchte, habe ich einmal informative Umtriebigkeit über mich walten lassen und folgende Erkenntnisse über Vitamin A gewonnen.
Was ist Vitamin A? Und wo versteckt es sich?
Das Vitamin A ist ein Produkt unseres Körpers, denn er stellt es her, wenn wir bestimmte Stoffe wie z. B. Beta-Carotin oder auch Retinol zu uns nehmen. Es besitzt fettlösliche Eigenschaften und wird nach seiner Bildung in der Leber gehortet, von dessen Depot sich der Körper nach und nach bedient. In einigen tierischen Produkten wie Leber, Niere, Vollmilch, Butter, Ei(gelb) oder auch Magermilch versteckt ein ganzer Hort an Vitamin A. In ihnen steckt das Vitamin A in einer seiner aktiven Formen, der Retinalsäure (Retinol). In besonders farbintensiven pflanzlichen Nahrungsmitteln findet sich das Beta-Carotin, welches ebenso eine weitere aktive Form des Vitamin A ist und genauso in Retinol umgewandelt werden kann. So weißen Spinat, Paprika, Brokkoli, Karotten, Kürbisse, Melonen, Grapefruits, u. v. m. einen besonders hohen Beta-Carotingehalt auf.
Wie wirkt es?
Gerade Beta-Carotin besitzt eine hohe antioxidative Wirkungskraft, d. h. es schützt vor Zellschädigungen und der damit einhergehenden Alterungsbeschleunigung durch freie Radikale. Außerdem unterstützt es gesunde Zähne und Knochen wie Knorpelmasse, es reguliert unseren Blutzuckerspiegel und kann unter Umständen bestimmte Formen von Krebs vorbeugen. Am bekanntesten ist das Vitamin A wohl für seine außerordentlich positive Wirkungsweise auf unser Sehvermögen. Der Stoff Retinol bildet die Pigmente in der Netzhaut unserer Augen. Es besitzt damit auch die Fähigkeit Nachtblindheit vorzubeugen.
Und wer benötigt es vor allem?
Menschen mit Horn- und Netzhautproblemen sowie anfänglicher Nachtblindheit können sehr gut eine große Portion Vitamin A vertragen. Außerdem wirkt das Vitamin Infektion entgegen, so dass Personen, die anfällig für Infektionen (z. B. der Atemwege) sind, die Einnahme empfohlen wird. Ebenso empfehlenswert ist die verstärkte Gabe von Vitamin A bei Kindern – es fördert ihr Wachstum und eine gesunde Knochenbildung.
PS: Ist euch auch schon einmal aufgefallen, dass die karottenschlingenden Häschen eher bekannt für Ihre guten Ohren als Augen sind…?